Draußen ist es schöner – mit Julia Dorner von der Waldkindergruppe „Waldleos“

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Das Erste und Wichtigste, das die Betreuer*innen der Waldkindergruppe Waldleos verinnerlichen, ist das Mindset. Sie sollen die Kinder als Ebenbürtige behandeln und ihnen, auch wenn sie einmal einen wunden Punkt berühren, ihre Würde lassen, erklärt Julia Dorner im Gespräch. Die Kinder bestimmen vorwiegend selbst, wie und womit sie spielen und werken. Der Phantasie sind nicht durch vorgefertigte Spielsachen oder vorgegebene Räume Grenzen gesetzt.

Bereits 1950 gab es den ersten Waldkindergarten in Dänemark, und in Wiesbaden entstand der erste 1968. Das kann ich gut verstehen, der Wald um Wiesbaden herum ist großartig. Heute gibt es in Deutschland circa 1.500 Natur- und Waldkindergärten. In Österreich sind es wohl nur etwa 23-40, die sich aber nicht als Kindergärten bezeichnen dürfen. Das Konzept dieser “Waldkindergruppen” ist dasselbe und schnell erklärt: Die Kinder verbringen den größten Anteil des Tages mit ihren Betreuer*innen draußen im Wald. Wir bei borisgloger finden das Konzept genial. Deshalb fördern wir die Kindergruppe Waldleos in Mödling. Die Waldleos pflegen eine natur- und menschennahe Einstellung: „Unsere Vision ist es, den Kleinsten eine kindgerechte Entwicklung unmittelbar im Lebensraum Wald zu ermöglichen – im Sinne einer nachhaltigen (Bildungs-) Partnerschaft von Mensch und Natur. Wie Mensch und Natur sich gegenseitig bereichern, das wird nirgends so deutlich, wie im direkten Kontakt miteinander.“

Ich habe mich mit der Gründerin der Waldleos in Mödling Julia Dorner über das Konzept Waldkindergarten, über die Vorteile und die Ideen hinter diesem Zugang unterhalten.

Freut euch auf ein interessantes und spannendes Interview!