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		<title>Insights by Boris Gloger - Podcasts</title>
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		<description>Boris Gloger und seine Gäste sprechen für euch im Podcast über ihre Insights zu Nachhaltigkeit, Mitarbeiterführung, Scrum, Agilität und agile Transformation.</description>
		<lastBuildDate>Wed, 15 May 2024 04:01:37 +0000</lastBuildDate>
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		<copyright>© 2020 Insights by Boris Gloger</copyright>
		<itunes:subtitle>Boris Gloger im Interview mit Experten zum Thema Leadership, Management, Non-Profit, Sustainability und vielem mehr.</itunes:subtitle>
		<itunes:author>Insights by Boris Gloger</itunes:author>
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	<title>Kreislaufwirtschaft: Warum die Abrissbirne ein Neuanfang sein muss – mit Werner Weingraber (Madaster Austria)</title>
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	<pubDate>Thu, 16 Mar 2023 07:30:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Insights by Boris Gloger]]></dc:creator>
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	<description><![CDATA[<p>„Wenn die Kreislaufwirtschaft ein 100-Meter-Sprint wäre, dann ist die ganze Industrie erst bei 5 Metern.“&nbsp;</p>







<p>Sustainable Development Goals und Linearwirtschaft? Sorry, aber das geht nicht zusammen. Solange ständig alles neu produziert wird und dafür viel zu viele Ressourcen abgebaut werden, sind auch die meisten nachhaltigen Maßnahmen nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wenn wir die SDG erreichen wollen, müssen wir in Kreisläufen denken, vor allem in besonders ressourcenintensiven Branchen wie der Bauindustrie. In dieser Folge diskutiere ich mit Werner Weingraber von Madaster Austria darüber, wie wir das möglich machen können.</p>



Das sind die drei Hauptpunkte&nbsp;



1. Fast alle Materialien eines Gebäudes sind wiederverwertbar.&nbsp;



<p>Keine Branche ist derartig groß und zugleich so kleinteilig strukturiert wie die Bauindustrie. Die komplizierten Abhängigkeiten, die daraus entstehen, führen oft genug ins Chaos und langfristig zu einem noch viel größeren Problem: „Bei Gebäuden, die vor 10, 20, 30 oder mehr Jahren errichtet wurden, weiß der Gebäudebesitzer heute in der Regel nicht, welche Produkte und Materialien verbaut sind“, so Werner Weingraber.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Wenn das Gebäude irgendwann abgerissen wird, landet das meiste einfach auf dem Müll und man zieht sich für das nächste Projekt eben wieder neue Rohstoffe aus der Erde – so zumindest die Logik der Linearwirtschaft. Die Rechnung bekommen wir jetzt serviert. Denn dieser gigantische Ressourcenverbrauch schadet nicht nur der Branche, sondern steht uns auch bei der Erreichung der SDG im Weg.&nbsp;</p>



<p>Dabei liegt die Lösung denkbar nahe: Recycling. Das Potenzial ist enorm, wird aber noch zu wenig genutzt. „Zirkulär geplant und umgesetzt können bis zu 100 % aller Materialien eines Gebäudes im Kreislauf bleiben, statt auf der Mülldeponie zu landen“, meint Werner Weingraber – vorausgesetzt man weiß, wo man suchen muss. Genau hier kommt Madaster ins Spiel, das diese Informationen in einer Datenbank verfügbar macht. </p>



2. Macht es verpflichtend, Gebäudedaten zu sammeln!&nbsp;



<p>Madaster leistet deshalb einen so entscheidenden Beitrag, weil es den Kreislauf zwischen verschiedensten Akteuren in der Baubranche ermöglicht und organisierbar macht. Das Unternehmen bietet eine digitale Schnittstelle zwischen Herstellern, Planenden, Architekten, Bauunternehmen, Bestandhaltern sowie Recyclern und bringt die Daten zusammen, die für die Kreislaufwirtschaft nötig sind.&nbsp;</p>



<p>Hierzulande passiert das noch auf freiwilliger Basis. In Holland ist man schon ein paar Schritte weiter. Anfang dieses Jahres wurde dort eine Art Gebäudematerialpass eingeführt. Wer an einer öffentlichen Ausschreibung teilnehmen will, ist ab sofort verpflichtet, die entsprechenden Gebäudedaten zu liefern. Wer das nicht kann oder will, disqualifiziert sich selbst. So einfach geht’s, <a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/politik-braucht-mut-mit-dr-reinhard-loske-volkswirt-politikwissenschaftler-politiker/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wenn die Politik Mut zeigt</a> und sich zu eindeutigen Gesetzen durchringt.&nbsp;</p>



<p>Werner Weingraber ist sich sicher, dass eine ähnliche Regelung auch bei uns kommen wird. Und diese Daten werden in Zukunft noch viel wichtiger werden. „Nur so kann ich eine Taxonomie erfüllen und zukünftig Zertifizierungen bekommen. Nur so kann ich günstigere Finanzierungen erhalten […] Und nur so ist auch das Problem des Ressourcenmangels zu lösen“, resümiert er.&nbsp;</p>



3. „Second-hand” muss die erste Wahl sein.&nbsp;



<p>Es darf sich in Zukunft nicht mehr lohnen, ständig neues Material zu produzieren. Der Trend geht schon heute klar in Richtung Kreislauf und Unternehmen wie Madaster liefern die dazu notwendigen technischen Lösungen. Trotzdem sieht Werner Weingraber die Entwicklung noch ganz am Anfang: „Wenn die Kreislaufwirtschaft ein 100-Meter-Sprint wäre, dann ist die ganze Industrie erst bei 5 Metern.“&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Muss sich die Branche also auf magere Zeiten einstellen? Ganz im Gegenteil. Das World Economic Forum sieht in der Kreislaufwirtschaft die “<a href="https://www.weforum.org/agenda/2022/05/why-the-circular-economy-is-the-business-opportunity-of-our-time/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">business opportunity of our time</a>”. Und die ersten Materialhersteller arbeiten schon mit Hochdruck an der Transformation. Zum Beispiel Heidelberg Minerals, ehemals HeidelbergCement, wo der Zement künftig aus verbauten Produkten gewonnen wird. Ähnliches prognostiziert mein Gesprächspartner bei anderen Materialien: „Wenn wir 20 Jahre nach vorne schauen, dann werden wir nicht mehr darüber reden, was eine Tonne Stahl an der Börse kostet. Wir werden darüber sprechen, was der Primärstahl und was der Sekundärstahl kostet.“&nbsp;</p>



<p>Wo Kostendruck, da auch ein Weg! Am Ende haben die Akteure der Bauindustrie genau zwei Möglichkeiten. Entweder man weint den „guten, alten Zeiten“ nach, in denen man sich mit all dem nicht beschäftigen hat müssen. Oder man erkennt die <a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/nachhaltigkeit-als-riesenchance-fuer-wachstum-mit-frank-keuper-new-rationale/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Veränderung als die Chance</a>, die sie ist, übernimmt Verantwortung und beginnt endlich in Kreisläufen zu denken und handeln. Für alle, die im Geschäft bleiben wollen, bleibt nur die zweite Option.&nbsp;</p>



Mein Gast: Werner Weingraber&nbsp;



<p>Werner Weingraber ist Geschäftsführer von <a href="https://madaster.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Madaster Austria</a> und bringt mit seinem Unternehmen die Akteure der Bauindustrie zusammen, um die Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen. Madaster ist das “Kataster für Materialien” und zielt darauf ab, verbaute Materialien und Produkte wiederverwerten zu können. Damit arbeitet das Unternehmen an einer Lösung, die uns einen großen Schritt weiter in Richtung unserer Nachhaltigkeitsziele bringt.</p>





<p>Hört einmal rein in den Podcast und lasst mich wissen, was eure Gedanken sind. Ich freu mich über eure Kommentare!</p>



Das könnte euch auch interessieren:



<p>Aus meinem Podcast:&nbsp;</p>



<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/dekarbonisierung-beginnt-in-der-lieferkette-mit-lara-obst-the-climate-choice/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dekarbonisierung beginnt in der Lieferkette – mit Lara Obst (The Climate Choice)</a>&nbsp;</li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/nachhaltigkeitsziele-gemeinschaftlich-erreichen-mit-sina-wans/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nachhaltigkeitsziele gemeinsam erreichen – mit Sina Wans</a>&nbsp;</li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/nachhaltigkeit-als-riesenchance-fuer-wachstum-mit-frank-keuper-new-rationale/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nachhaltigkeit als Riesenchance für Wachstum – mit Frank Keuper (New Rationale)</a>&nbsp;</li></ul>



<p>Aus meinem Blog:&nbsp;</p>



<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/2022/03/11/deine-ueberzeugungen-tun-dir-nicht-mehr-gut/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deine Überzeugungen tun dir nicht mehr gut</a>&nbsp;</li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/2021/09/21/widerstand-ist-eine-funktion-von-nicht-koennen-oder-warum-sich-in-der-klimafrage-so-wenig-bewegt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Widerstand ist eine Funktion von Nicht-Können – oder warum sich in der Klimafrage so wenig bewegt</a>&nbsp;</li></ul>



<p>Aus dem borisgloger-Blog&nbsp;</p>



<ul><li><a href="https://www.borisgloger.com/blog/2021/12/22/klima-ziele-handhabbar-machen-wie-sie-ihr-unternehmen-vom-reden-ins-tun-bringen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">(Klima-)Ziele handhabbar machen – wie Sie Ihr Unternehmen vom Reden ins Tun bringen</a>&nbsp;</li><li><a href="https://www.borisgloger.com/blog/2020/10/23/paradigmenwechsel-die-11-fixpunkte-fuer-agileres-bauen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Paradigmenwechsel: Die 11 Fixpunkte für agileres Bauen</a>&nbsp;</li></ul>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[„Wenn die Kreislaufwirtschaft ein 100-Meter-Sprint wäre, dann ist die ganze Industrie erst bei 5 Metern.“&nbsp;







Sustainable Development Goals und Linearwirtschaft? Sorry, aber das geht nicht zusammen. Solange ständig alles neu produziert wird und ]]></itunes:subtitle>
								<content:encoded><![CDATA[<p>„Wenn die Kreislaufwirtschaft ein 100-Meter-Sprint wäre, dann ist die ganze Industrie erst bei 5 Metern.“&nbsp;</p>







<p>Sustainable Development Goals und Linearwirtschaft? Sorry, aber das geht nicht zusammen. Solange ständig alles neu produziert wird und dafür viel zu viele Ressourcen abgebaut werden, sind auch die meisten nachhaltigen Maßnahmen nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wenn wir die SDG erreichen wollen, müssen wir in Kreisläufen denken, vor allem in besonders ressourcenintensiven Branchen wie der Bauindustrie. In dieser Folge diskutiere ich mit Werner Weingraber von Madaster Austria darüber, wie wir das möglich machen können.</p>



Das sind die drei Hauptpunkte&nbsp;



1. Fast alle Materialien eines Gebäudes sind wiederverwertbar.&nbsp;



<p>Keine Branche ist derartig groß und zugleich so kleinteilig strukturiert wie die Bauindustrie. Die komplizierten Abhängigkeiten, die daraus entstehen, führen oft genug ins Chaos und langfristig zu einem noch viel größeren Problem: „Bei Gebäuden, die vor 10, 20, 30 oder mehr Jahren errichtet wurden, weiß der Gebäudebesitzer heute in der Regel nicht, welche Produkte und Materialien verbaut sind“, so Werner Weingraber.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Wenn das Gebäude irgendwann abgerissen wird, landet das meiste einfach auf dem Müll und man zieht sich für das nächste Projekt eben wieder neue Rohstoffe aus der Erde – so zumindest die Logik der Linearwirtschaft. Die Rechnung bekommen wir jetzt serviert. Denn dieser gigantische Ressourcenverbrauch schadet nicht nur der Branche, sondern steht uns auch bei der Erreichung der SDG im Weg.&nbsp;</p>



<p>Dabei liegt die Lösung denkbar nahe: Recycling. Das Potenzial ist enorm, wird aber noch zu wenig genutzt. „Zirkulär geplant und umgesetzt können bis zu 100 % aller Materialien eines Gebäudes im Kreislauf bleiben, statt auf der Mülldeponie zu landen“, meint Werner Weingraber – vorausgesetzt man weiß, wo man suchen muss. Genau hier kommt Madaster ins Spiel, das diese Informationen in einer Datenbank verfügbar macht. </p>



2. Macht es verpflichtend, Gebäudedaten zu sammeln!&nbsp;



<p>Madaster leistet deshalb einen so entscheidenden Beitrag, weil es den Kreislauf zwischen verschiedensten Akteuren in der Baubranche ermöglicht und organisierbar macht. Das Unternehmen bietet eine digitale Schnittstelle zwischen Herstellern, Planenden, Architekten, Bauunternehmen, Bestandhaltern sowie Recyclern und bringt die Daten zusammen, die für die Kreislaufwirtschaft nötig sind.&nbsp;</p>



<p>Hierzulande passiert das noch auf freiwilliger Basis. In Holland ist man schon ein paar Schritte weiter. Anfang dieses Jahres wurde dort eine Art Gebäudematerialpass eingeführt. Wer an einer öffentlichen Ausschreibung teilnehmen will, ist ab sofort verpflichtet, die entsprechenden Gebäudedaten zu liefern. Wer das nicht kann oder will, disqualifiziert sich selbst. So einfach geht’s, <a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/politik-braucht-mut-mit-dr-reinhard-loske-volkswirt-politikwissenschaftler-politiker/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wenn die Politik Mut zeigt</a> und sich zu eindeutigen Gesetzen durchringt.&nbsp;</p>



<p>Werner Weingraber ist sich sicher, dass eine ähnliche Regelung auch bei uns kommen wird. Und diese Daten werden in Zukunft noch viel wichtiger werden. „Nur so kann ich eine Taxonomie erfüllen und zukünftig Zertifizierungen bekommen. Nur so kann ich günstigere Finanzierungen erhalten […] Und nur so ist auch das Problem des Ressourcenmangels zu lösen“, resümiert er.&nbsp;</p>



3. „Second-hand” muss die erste Wahl sein.&nbsp;



<p>Es darf sich in Zukunft nicht mehr lohnen, ständig neues Material zu produzieren. Der Trend geht schon heute klar in Richtung Kreislauf und Unternehmen wie Madaster liefern die dazu notwendigen technischen Lösungen. Trotzdem sieht Werner Weingraber die Entwicklung noch ganz am Anfang: „Wenn die Kreislaufwirtschaft ein 100-Meter-Sprint wäre, dann ist die ganze Industrie erst bei 5 Metern.“&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Muss sich die Branche also auf magere Zeiten einstellen? Ganz im Gegenteil. Das World Economic Forum sieht in der Kreislaufwirtschaft die “<a href="https://www.weforum.org/agenda/2022/05/why-the-circular-economy-is-the-business-opportunity-of-our-time/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">business opportunity of our time</a>”. Und die ersten Materialhersteller arbeiten schon mit Hochdruck an der Transformation. Zum Beispiel Heidelberg Minerals, ehemals HeidelbergCement, wo der Zement künftig aus verbauten Produkten gewonnen wird. Ähnliches prognostiziert mein Gesprächspartner bei anderen Materialien: „Wenn wir 20 Jahre nach vorne schauen, dann werden wir nicht mehr darüber reden, was eine Tonne Stahl an der Börse kostet. Wir werden darüber sprechen, was der Primärstahl und was der Sekundärstahl kostet.“&nbsp;</p>



<p>Wo Kostendruck, da auch ein Weg! Am Ende haben die Akteure der Bauindustrie genau zwei Möglichkeiten. Entweder man weint den „guten, alten Zeiten“ nach, in denen man sich mit all dem nicht beschäftigen hat müssen. Oder man erkennt die <a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/nachhaltigkeit-als-riesenchance-fuer-wachstum-mit-frank-keuper-new-rationale/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Veränderung als die Chance</a>, die sie ist, übernimmt Verantwortung und beginnt endlich in Kreisläufen zu denken und handeln. Für alle, die im Geschäft bleiben wollen, bleibt nur die zweite Option.&nbsp;</p>



Mein Gast: Werner Weingraber&nbsp;



<p>Werner Weingraber ist Geschäftsführer von <a href="https://madaster.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Madaster Austria</a> und bringt mit seinem Unternehmen die Akteure der Bauindustrie zusammen, um die Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen. Madaster ist das “Kataster für Materialien” und zielt darauf ab, verbaute Materialien und Produkte wiederverwerten zu können. Damit arbeitet das Unternehmen an einer Lösung, die uns einen großen Schritt weiter in Richtung unserer Nachhaltigkeitsziele bringt.</p>





<p>Hört einmal rein in den Podcast und lasst mich wissen, was eure Gedanken sind. Ich freu mich über eure Kommentare!</p>



Das könnte euch auch interessieren:



<p>Aus meinem Podcast:&nbsp;</p>



<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/dekarbonisierung-beginnt-in-der-lieferkette-mit-lara-obst-the-climate-choice/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dekarbonisierung beginnt in der Lieferkette – mit Lara Obst (The Climate Choice)</a>&nbsp;</li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/nachhaltigkeitsziele-gemeinschaftlich-erreichen-mit-sina-wans/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nachhaltigkeitsziele gemeinsam erreichen – mit Sina Wans</a>&nbsp;</li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/nachhaltigkeit-als-riesenchance-fuer-wachstum-mit-frank-keuper-new-rationale/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nachhaltigkeit als Riesenchance für Wachstum – mit Frank Keuper (New Rationale)</a>&nbsp;</li></ul>



<p>Aus meinem Blog:&nbsp;</p>



<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/2022/03/11/deine-ueberzeugungen-tun-dir-nicht-mehr-gut/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deine Überzeugungen tun dir nicht mehr gut</a>&nbsp;</li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/2021/09/21/widerstand-ist-eine-funktion-von-nicht-koennen-oder-warum-sich-in-der-klimafrage-so-wenig-bewegt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Widerstand ist eine Funktion von Nicht-Können – oder warum sich in der Klimafrage so wenig bewegt</a>&nbsp;</li></ul>



<p>Aus dem borisgloger-Blog&nbsp;</p>



<ul><li><a href="https://www.borisgloger.com/blog/2021/12/22/klima-ziele-handhabbar-machen-wie-sie-ihr-unternehmen-vom-reden-ins-tun-bringen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">(Klima-)Ziele handhabbar machen – wie Sie Ihr Unternehmen vom Reden ins Tun bringen</a>&nbsp;</li><li><a href="https://www.borisgloger.com/blog/2020/10/23/paradigmenwechsel-die-11-fixpunkte-fuer-agileres-bauen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Paradigmenwechsel: Die 11 Fixpunkte für agileres Bauen</a>&nbsp;</li></ul>]]></content:encoded>
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			<itunes:summary><![CDATA[„Wenn die Kreislaufwirtschaft ein 100-Meter-Sprint wäre, dann ist die ganze Industrie erst bei 5 Metern.“&nbsp;







Sustainable Development Goals und Linearwirtschaft? Sorry, aber das geht nicht zusammen. Solange ständig alles neu produziert wird und dafür viel zu viele Ressourcen abgebaut werden, sind auch die meisten nachhaltigen Maßnahmen nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wenn wir die SDG erreichen wollen, müssen wir in Kreisläufen denken, vor allem in besonders ressourcenintensiven Branchen wie der Bauindustrie. In dieser Folge diskutiere ich mit Werner Weingraber von Madaster Austria darüber, wie wir das möglich machen können.



Das sind die drei Hauptpunkte&nbsp;



1. Fast alle Materialien eines Gebäudes sind wiederverwertbar.&nbsp;



Keine Branche ist derartig groß und zugleich so kleinteilig strukturiert wie die Bauindustrie. Die komplizierten Abhängigkeiten, die daraus entstehen, führen oft genug ins Chaos und langfristig zu einem noch viel größeren Problem: „Bei Gebäuden, die vor 10, 20, 30 oder mehr Jahren errichtet wurden, weiß der Gebäudebesitzer heute in der Regel nicht, welche Produkte und Materialien verbaut sind“, so Werner Weingraber.&nbsp;&nbsp;



Wenn das Gebäude irgendwann abgerissen wird, landet das meiste einfach auf dem Müll und man zieht sich für das nächste Projekt eben wieder neue Rohstoffe aus der Erde – so zumindest die Logik der Linearwirtschaft. Die Rechnung bekommen wir jetzt serviert. Denn dieser gigantische Ressourcenverbrauch schadet nicht nur der Branche, sondern steht uns auch bei der Erreichung der SDG im Weg.&nbsp;



Dabei liegt die Lösung denkbar nahe: Recycling. Das Potenzial ist enorm, wird aber noch zu wenig genutzt. „Zirkulär geplant und umgesetzt können bis zu 100 % aller Materialien eines Gebäudes im Kreislauf bleiben, statt auf der Mülldeponie zu landen“, meint Werner Weingraber – vorausgesetzt man weiß, wo man suchen muss. Genau hier kommt Madaster ins Spiel, das diese Informationen in einer Datenbank verfügbar macht. 



2. Macht es verpflichtend, Gebäudedaten zu sammeln!&nbsp;



Madaster leistet deshalb einen so entscheidenden Beitrag, weil es den Kreislauf zwischen verschiedensten Akteuren in der Baubranche ermöglicht und organisierbar macht. Das Unternehmen bietet eine digitale Schnittstelle zwischen Herstellern, Planenden, Architekten, Bauunternehmen, Bestandhaltern sowie Recyclern und bringt die Daten zusammen, die für die Kreislaufwirtschaft nötig sind.&nbsp;



Hierzulande passiert das noch auf freiwilliger Basis. In Holland ist man schon ein paar Schritte weiter. Anfang dieses Jahres wurde dort eine Art Gebäudematerialpass eingeführt. Wer an einer öffentlichen Ausschreibung teilnehmen will, ist ab sofort verpflichtet, die entsprechenden Gebäudedaten zu liefern. Wer das nicht kann oder will, disqualifiziert sich selbst. So einfach geht’s, wenn die Politik Mut zeigt und sich zu eindeutigen Gesetzen durchringt.&nbsp;



Werner Weingraber ist sich sicher, dass eine ähnliche Regelung auch bei uns kommen wird. Und diese Daten werden in Zukunft noch viel wichtiger werden. „Nur so kann ich eine Taxonomie erfüllen und zukünftig Zertifizierungen bekommen. Nur so kann ich günstigere Finanzierungen erhalten […] Und nur so ist auch das Problem des Ressourcenmangels zu lösen“, resümiert er.&nbsp;



3. „Second-hand” muss die erste Wahl sein.&nbsp;



Es darf sich in Zukunft nicht mehr lohnen, ständig neues Material zu produzieren. Der Trend geht schon heute klar in Richtung Kreislauf und Unternehmen wie Madaster liefern die dazu notwendigen technischen Lösungen. Trotzdem sieht Werner Weingraber die Entwicklung noch ganz am Anfang: „Wenn die Kreislaufwirtschaft ein 100-Meter-Sprint wäre, dann ist die ganze Industrie erst bei 5 Metern.“&nbsp;&nbsp;



Muss sich die Branche also auf magere Zeiten einstellen? Ganz im Gegenteil. Das World Economic Forum sieht in der Kreislaufwirtschaft die “business opportunity of our time”. Und die ersten Materialhersteller arbeiten schon mi]]></itunes:summary>
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Sustainable Development Goals und Linearwirtschaft? Sorry, aber das geht nicht zusammen. Solange ständig alles neu produziert wird und dafür viel zu viele Ressourcen abgebaut werden, sind auch die meisten nachhaltigen Maßnahmen nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wenn wir die SDG erreichen wollen, müssen wir in Kreisläufen denken, vor allem in besonders ressourcenintensiven Branchen wie der Bauindustrie. In dieser Folge diskutiere ich mit Werner Weingraber von Madaster Austria darüber, wie wir das möglich machen können.



Das sind die drei Hauptpunkte&nbsp;



1. Fast alle Materialien eines Gebäudes sind wiederverwertbar.&nbsp;



Keine Branche ist derartig groß und zugleich so kleinteilig strukturiert wie die Bauindustrie. Die komplizierten Abhängigkeiten, die daraus entstehen, führen oft genug ins Chaos und langfristig zu einem noch viel größeren Problem: „Bei Ge]]></googleplay:description>
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	<title>Euer Content kann mehr, als ihr glaubt – mit Patrick Rembe (Let’s talk about Content)</title>
	<link>https://insightsbyborisgloger.com/podcast/euer-content-kann-mehr-als-ihr-glaubt-mit-patrick-rembe-lets-talk-about-content/</link>
	<pubDate>Thu, 09 Mar 2023 07:30:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Insights by Boris Gloger]]></dc:creator>
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	<description><![CDATA[<p>„Der Wertschöpfungsaspekt ist beim Thema Content noch nicht angekommen.“</p>





<p>Content – darum soll sich mal lieber die Marketingabteilung kümmern, oder? Mit dieser Einstellung passiert das, was wir gerade überall sehen. Man stellt noch ein paar Leute ein, damit man noch ein paar Kanäle bedienen kann – auch wenn man sich damit noch ein paar zeitfressende Freigaberunden aufhalst. Klar, Content ist noch immer King. Aber ist es wirklich notwendig, so einen Riesenaufwand dafür zu betreiben? In dieser Folge sprechen wir über ein paar spannende Ideen, wie wir das alles besser organisieren können.</p>



Mein Gast: Patrick Rembe





<p>Viele Kommunikationsberater:innen würden sagen: Ihr müsst mehr Content produzieren. Patrick Rembe sagt: Ihr müsst euren bestehenden Content besser nutzen. Der ehemalige Journalist begann seine Laufbahn bei Springer im Lokalteil der Berliner Morgenpost und der Welt und ist dann über das Fernsehen ins Marketing gekommen. Nach einem Stopp in einer Werbeagentur arbeitete er bei einem großen deutschen Fotobuch-Hersteller, wo er eine zentrale europaweite Content-Datenbank etablierte. Diese Aufgabe führte ihm vor Augen, wie viel Optimierungspotenzial es bei Content-Prozessen noch gibt. Darum gründete er 2020 mit <a href="https://www.letstalkaboutcontent.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Let’s talk about Content</a> sein eigenes Beratungsunternehmen. Das Ziel: Content organisierbar und verwertbar zu machen – und letztlich den Menschen in den Unternehmen die Arbeit zu erleichtert.</p>



Das sind die drei Hauptpunkte



1. Der Content ist da, aber meistens liegt er nur so rum.



<p>Es ist verrückt, wie viel Content in jedem Unternehmen produziert wird. Vor allem, wenn man den Begriff wie Patrick Rembe bewusst weit fasst: „Eigentlich ist alles, was wir machen, Content. Alles hat einen Inhalt, den wir irgendwie verbreiten oder ablegen müssen“. Das gilt für den guten, alten Blog-Artikel und das PR-Interview genauso wie für das Protokoll, die Präsentation, all die bunten Miro-Boards zur Ideenfindung – und was eben sonst noch irgendwo rumliegt.</p>



<p>Zusammengenommen steckt in diesen Inhalten nichts Geringeres als das Wissen der Organisation. Vielen scheint aber nicht so richtig klar zu sein, auf welchen Ressourcen sie da sitzen. In der Regel werden Inhalte ein, zweimal verwendet und dann vergessen, obwohl man sie noch viel öfter ausspielen könnte. Andere landen direkt im Datenfriedhof. Aus den Augen aus dem Sinn. Für Patrick Rembe ist klar: „Der Wertschöpfungsaspekt ist hier noch nicht angekommen.“</p>



<p>Genau um diesen Aspekt geht es dem Kommunikationsexperten. Content ist für ihn ein werthaltiges Stück Unternehmensgut statt nur ein Mittel zum Zweck der Aufmerksamkeitsgenerierung. Deshalb konzentriert er sich auf die bessere Nutzung existierender Inhalte. Wir werden nicht mehr ständig neuen Content für jeden Kanal produzieren können. Wir müssen verwenden, was da ist – und lernen, diese Inhalte zu verwerten.</p>



2. Erste Schritte zur besseren Organisation von Inhalten



<p>Patrick Rembe startet die Arbeit mit seinen Kunden gerne in kleinen, stark betroffenen Bereichen. Dabei fokussiert er sich zunächst auf den Prozess. Wer ist an der Erstellung von Content beteiligt? Wer nutzt ihn? Wo wird er abgelegt und wie innerhalb des Unternehmens kommuniziert? Wie geht es dann weiter? „Wenn Menschen in einem Workshop zusammensitzen und das visualisiert bekommen, fallen ihnen oft schon die Schuppen von den Augen“, so der Kommunikationsexperte.</p>



<p>Patrick Rembe ist überzeugt: Es braucht eine dezentrale Produktion von Content, aber die Ablage und Verbreitung muss zentralisiert sein – allein schon aus Automationsgründen. Darum empfiehlt er, auch das Gespräch mit den CRM-Verantwortlichen zu suchen. Erst wenn ich eine Art Anforderungskatalog habe und weiß, welche Bedürfnisse die Mitarbeiter:innen haben, macht es Sinn, sich über die technische Lösung Gedanken zu machen. Das eine All-in-one-Tool gibt es (noch) nicht.</p>



<p>Wie jeder Transformationsprozess frisst auch dieser erst einmal interne Ressourcen. Aber die Investition rechnet sich doppelt und dreifach. Patrick Rembe schätzt, dass zwischen 20 und 30 % der Zeit pro Mitarbeiter:in frei werden können. Diese Zeit kann dann in die Weiterentwicklung, die Erstellung von noch besseren Inhalten und andere Einsatzbereiche fließen.</p>



3. Quo vadis, Content?



<p>Inhalte können überall, zu jeder Zeit verfügbar gemacht werden – und es kommen ständig neue Kanäle dazu. Patrick Rembe sieht darum das Headless CMS (Content Management System) auf dem Vormarsch: „Der Trend ist, unabhängig vom Kanal Daten zu generieren und dann in den jeweiligen Kanal über eine Schnittstelle zu publizieren.“ Das funktioniert bidirektional und das Feedback fließt zurück in die Datenbank (Bewertungen, Kommentare usw.). Dadurch lassen sich Inhalte auch besser bewerten.</p>



<p>Neue AI-Lösungen lassen auch vermuten, wie Content in Zukunft besser organisiert werden kann. Tools wie ChatGPT ermöglichen es, massenhaft Content auf unterschiedlichsten Wegen zu erreichen und (automatisiert) neu zu verwerten. Für Patrick Rembe ein Riesenpotenzial: „Das ist eine Vision, wie man mit Content umgehen kann. Einfach eine Phrase eingeben und schauen: Was habe ich eigentlich zu diesem Thema?“ Das kann auch organisationsübergreifend funktionieren. Ich könnte damit theoretisch den Wissenstransfer zwischen kollaborierenden Unternehmen massiv vereinfachen.</p>



<p>Die Lösungen sind da oder im Entstehen. Was noch fehlt, ist das Umdenken in den Organisationen. „Ich glaube, dass wir in den nächsten Jahren eine Konsolidierungsphase erleben werden, was das Thema Content angeht. Der Aufwand wird weiter explosionsartig steigen und irgendwann wird es eine Art Kollaps geben“, so mein Gesprächspartner. Spätestens dann müssen sich alle damit beschäftigen. Warum also nicht gleich?</p>





<p>Hört einmal rein in den Podcast und lasst mich wissen, was eure Gedanken sind. Ich freue mich über eure Kommentare!</p>



Das könnte euch auch interessieren:



<p>Aus meinem Podcast:</p>



<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/ein-edu-start-up-auf-dem-weg-zum-gigacorn-mit-andreas-tschas-gruender-von-glacier/">Ein Edu-Start-up auf dem Weg zum Gigacorn – mit Andreas Tschas (Gründer von Glacier)</a></li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/der-change-als-story-mit-jaana-rasmussen-borisgloger/">Der Change als Story – mit Jaana Rasmussen (borisgloger)</a></li></ul>



<p>Aus meinem Blog:</p>



<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/2021/03/01/ueber-das-schreiben-gedankenfreilegen/">Über das Schreiben &amp; Gedankenfreilegen</a></li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/2022/05/25/ein-diagnose-system-das-ignoranz-erkennt/">Ein Diagnose-System, das Ignoranz erkennt.</a></li></ul>



<p>Aus dem borisgloger-Blog:</p>



<ul><li><a href="https://www.borisgloger.com/blog/category/change/agiles-lernen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Double-loop learning: Wie Lernen zum Kulturwandel führt</a></li><li><a href="https://www.borisgloger.com/blog/2021/05/28/nutzen-vor-aesthetik-arbeit-sichtbar-machen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nutzen vor Ästhetik – Arbeit sichtbar machen</a></li></ul>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[„Der Wertschöpfungsaspekt ist beim Thema Content noch nicht angekommen.“





Content – darum soll sich mal lieber die Marketingabteilung kümmern, oder? Mit dieser Einstellung passiert das, was wir gerade überall sehen. Man stellt noch ein paar Leute ein]]></itunes:subtitle>
								<content:encoded><![CDATA[<p>„Der Wertschöpfungsaspekt ist beim Thema Content noch nicht angekommen.“</p>





<p>Content – darum soll sich mal lieber die Marketingabteilung kümmern, oder? Mit dieser Einstellung passiert das, was wir gerade überall sehen. Man stellt noch ein paar Leute ein, damit man noch ein paar Kanäle bedienen kann – auch wenn man sich damit noch ein paar zeitfressende Freigaberunden aufhalst. Klar, Content ist noch immer King. Aber ist es wirklich notwendig, so einen Riesenaufwand dafür zu betreiben? In dieser Folge sprechen wir über ein paar spannende Ideen, wie wir das alles besser organisieren können.</p>



Mein Gast: Patrick Rembe





<p>Viele Kommunikationsberater:innen würden sagen: Ihr müsst mehr Content produzieren. Patrick Rembe sagt: Ihr müsst euren bestehenden Content besser nutzen. Der ehemalige Journalist begann seine Laufbahn bei Springer im Lokalteil der Berliner Morgenpost und der Welt und ist dann über das Fernsehen ins Marketing gekommen. Nach einem Stopp in einer Werbeagentur arbeitete er bei einem großen deutschen Fotobuch-Hersteller, wo er eine zentrale europaweite Content-Datenbank etablierte. Diese Aufgabe führte ihm vor Augen, wie viel Optimierungspotenzial es bei Content-Prozessen noch gibt. Darum gründete er 2020 mit <a href="https://www.letstalkaboutcontent.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Let’s talk about Content</a> sein eigenes Beratungsunternehmen. Das Ziel: Content organisierbar und verwertbar zu machen – und letztlich den Menschen in den Unternehmen die Arbeit zu erleichtert.</p>



Das sind die drei Hauptpunkte



1. Der Content ist da, aber meistens liegt er nur so rum.



<p>Es ist verrückt, wie viel Content in jedem Unternehmen produziert wird. Vor allem, wenn man den Begriff wie Patrick Rembe bewusst weit fasst: „Eigentlich ist alles, was wir machen, Content. Alles hat einen Inhalt, den wir irgendwie verbreiten oder ablegen müssen“. Das gilt für den guten, alten Blog-Artikel und das PR-Interview genauso wie für das Protokoll, die Präsentation, all die bunten Miro-Boards zur Ideenfindung – und was eben sonst noch irgendwo rumliegt.</p>



<p>Zusammengenommen steckt in diesen Inhalten nichts Geringeres als das Wissen der Organisation. Vielen scheint aber nicht so richtig klar zu sein, auf welchen Ressourcen sie da sitzen. In der Regel werden Inhalte ein, zweimal verwendet und dann vergessen, obwohl man sie noch viel öfter ausspielen könnte. Andere landen direkt im Datenfriedhof. Aus den Augen aus dem Sinn. Für Patrick Rembe ist klar: „Der Wertschöpfungsaspekt ist hier noch nicht angekommen.“</p>



<p>Genau um diesen Aspekt geht es dem Kommunikationsexperten. Content ist für ihn ein werthaltiges Stück Unternehmensgut statt nur ein Mittel zum Zweck der Aufmerksamkeitsgenerierung. Deshalb konzentriert er sich auf die bessere Nutzung existierender Inhalte. Wir werden nicht mehr ständig neuen Content für jeden Kanal produzieren können. Wir müssen verwenden, was da ist – und lernen, diese Inhalte zu verwerten.</p>



2. Erste Schritte zur besseren Organisation von Inhalten



<p>Patrick Rembe startet die Arbeit mit seinen Kunden gerne in kleinen, stark betroffenen Bereichen. Dabei fokussiert er sich zunächst auf den Prozess. Wer ist an der Erstellung von Content beteiligt? Wer nutzt ihn? Wo wird er abgelegt und wie innerhalb des Unternehmens kommuniziert? Wie geht es dann weiter? „Wenn Menschen in einem Workshop zusammensitzen und das visualisiert bekommen, fallen ihnen oft schon die Schuppen von den Augen“, so der Kommunikationsexperte.</p>



<p>Patrick Rembe ist überzeugt: Es braucht eine dezentrale Produktion von Content, aber die Ablage und Verbreitung muss zentralisiert sein – allein schon aus Automationsgründen. Darum empfiehlt er, auch das Gespräch mit den CRM-Verantwortlichen zu suchen. Erst wenn ich eine Art Anforderungskatalog habe und weiß, welche Bedürfnisse die Mitarbeiter:innen haben, macht es Sinn, sich über die technische Lösung Gedanken zu machen. Das eine All-in-one-Tool gibt es (noch) nicht.</p>



<p>Wie jeder Transformationsprozess frisst auch dieser erst einmal interne Ressourcen. Aber die Investition rechnet sich doppelt und dreifach. Patrick Rembe schätzt, dass zwischen 20 und 30 % der Zeit pro Mitarbeiter:in frei werden können. Diese Zeit kann dann in die Weiterentwicklung, die Erstellung von noch besseren Inhalten und andere Einsatzbereiche fließen.</p>



3. Quo vadis, Content?



<p>Inhalte können überall, zu jeder Zeit verfügbar gemacht werden – und es kommen ständig neue Kanäle dazu. Patrick Rembe sieht darum das Headless CMS (Content Management System) auf dem Vormarsch: „Der Trend ist, unabhängig vom Kanal Daten zu generieren und dann in den jeweiligen Kanal über eine Schnittstelle zu publizieren.“ Das funktioniert bidirektional und das Feedback fließt zurück in die Datenbank (Bewertungen, Kommentare usw.). Dadurch lassen sich Inhalte auch besser bewerten.</p>



<p>Neue AI-Lösungen lassen auch vermuten, wie Content in Zukunft besser organisiert werden kann. Tools wie ChatGPT ermöglichen es, massenhaft Content auf unterschiedlichsten Wegen zu erreichen und (automatisiert) neu zu verwerten. Für Patrick Rembe ein Riesenpotenzial: „Das ist eine Vision, wie man mit Content umgehen kann. Einfach eine Phrase eingeben und schauen: Was habe ich eigentlich zu diesem Thema?“ Das kann auch organisationsübergreifend funktionieren. Ich könnte damit theoretisch den Wissenstransfer zwischen kollaborierenden Unternehmen massiv vereinfachen.</p>



<p>Die Lösungen sind da oder im Entstehen. Was noch fehlt, ist das Umdenken in den Organisationen. „Ich glaube, dass wir in den nächsten Jahren eine Konsolidierungsphase erleben werden, was das Thema Content angeht. Der Aufwand wird weiter explosionsartig steigen und irgendwann wird es eine Art Kollaps geben“, so mein Gesprächspartner. Spätestens dann müssen sich alle damit beschäftigen. Warum also nicht gleich?</p>





<p>Hört einmal rein in den Podcast und lasst mich wissen, was eure Gedanken sind. Ich freue mich über eure Kommentare!</p>



Das könnte euch auch interessieren:



<p>Aus meinem Podcast:</p>



<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/ein-edu-start-up-auf-dem-weg-zum-gigacorn-mit-andreas-tschas-gruender-von-glacier/">Ein Edu-Start-up auf dem Weg zum Gigacorn – mit Andreas Tschas (Gründer von Glacier)</a></li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/der-change-als-story-mit-jaana-rasmussen-borisgloger/">Der Change als Story – mit Jaana Rasmussen (borisgloger)</a></li></ul>



<p>Aus meinem Blog:</p>



<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/2021/03/01/ueber-das-schreiben-gedankenfreilegen/">Über das Schreiben &amp; Gedankenfreilegen</a></li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/2022/05/25/ein-diagnose-system-das-ignoranz-erkennt/">Ein Diagnose-System, das Ignoranz erkennt.</a></li></ul>



<p>Aus dem borisgloger-Blog:</p>



<ul><li><a href="https://www.borisgloger.com/blog/category/change/agiles-lernen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Double-loop learning: Wie Lernen zum Kulturwandel führt</a></li><li><a href="https://www.borisgloger.com/blog/2021/05/28/nutzen-vor-aesthetik-arbeit-sichtbar-machen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nutzen vor Ästhetik – Arbeit sichtbar machen</a></li></ul>]]></content:encoded>
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			<itunes:summary><![CDATA[„Der Wertschöpfungsaspekt ist beim Thema Content noch nicht angekommen.“





Content – darum soll sich mal lieber die Marketingabteilung kümmern, oder? Mit dieser Einstellung passiert das, was wir gerade überall sehen. Man stellt noch ein paar Leute ein, damit man noch ein paar Kanäle bedienen kann – auch wenn man sich damit noch ein paar zeitfressende Freigaberunden aufhalst. Klar, Content ist noch immer King. Aber ist es wirklich notwendig, so einen Riesenaufwand dafür zu betreiben? In dieser Folge sprechen wir über ein paar spannende Ideen, wie wir das alles besser organisieren können.



Mein Gast: Patrick Rembe





Viele Kommunikationsberater:innen würden sagen: Ihr müsst mehr Content produzieren. Patrick Rembe sagt: Ihr müsst euren bestehenden Content besser nutzen. Der ehemalige Journalist begann seine Laufbahn bei Springer im Lokalteil der Berliner Morgenpost und der Welt und ist dann über das Fernsehen ins Marketing gekommen. Nach einem Stopp in einer Werbeagentur arbeitete er bei einem großen deutschen Fotobuch-Hersteller, wo er eine zentrale europaweite Content-Datenbank etablierte. Diese Aufgabe führte ihm vor Augen, wie viel Optimierungspotenzial es bei Content-Prozessen noch gibt. Darum gründete er 2020 mit Let’s talk about Content sein eigenes Beratungsunternehmen. Das Ziel: Content organisierbar und verwertbar zu machen – und letztlich den Menschen in den Unternehmen die Arbeit zu erleichtert.



Das sind die drei Hauptpunkte



1. Der Content ist da, aber meistens liegt er nur so rum.



Es ist verrückt, wie viel Content in jedem Unternehmen produziert wird. Vor allem, wenn man den Begriff wie Patrick Rembe bewusst weit fasst: „Eigentlich ist alles, was wir machen, Content. Alles hat einen Inhalt, den wir irgendwie verbreiten oder ablegen müssen“. Das gilt für den guten, alten Blog-Artikel und das PR-Interview genauso wie für das Protokoll, die Präsentation, all die bunten Miro-Boards zur Ideenfindung – und was eben sonst noch irgendwo rumliegt.



Zusammengenommen steckt in diesen Inhalten nichts Geringeres als das Wissen der Organisation. Vielen scheint aber nicht so richtig klar zu sein, auf welchen Ressourcen sie da sitzen. In der Regel werden Inhalte ein, zweimal verwendet und dann vergessen, obwohl man sie noch viel öfter ausspielen könnte. Andere landen direkt im Datenfriedhof. Aus den Augen aus dem Sinn. Für Patrick Rembe ist klar: „Der Wertschöpfungsaspekt ist hier noch nicht angekommen.“



Genau um diesen Aspekt geht es dem Kommunikationsexperten. Content ist für ihn ein werthaltiges Stück Unternehmensgut statt nur ein Mittel zum Zweck der Aufmerksamkeitsgenerierung. Deshalb konzentriert er sich auf die bessere Nutzung existierender Inhalte. Wir werden nicht mehr ständig neuen Content für jeden Kanal produzieren können. Wir müssen verwenden, was da ist – und lernen, diese Inhalte zu verwerten.



2. Erste Schritte zur besseren Organisation von Inhalten



Patrick Rembe startet die Arbeit mit seinen Kunden gerne in kleinen, stark betroffenen Bereichen. Dabei fokussiert er sich zunächst auf den Prozess. Wer ist an der Erstellung von Content beteiligt? Wer nutzt ihn? Wo wird er abgelegt und wie innerhalb des Unternehmens kommuniziert? Wie geht es dann weiter? „Wenn Menschen in einem Workshop zusammensitzen und das visualisiert bekommen, fallen ihnen oft schon die Schuppen von den Augen“, so der Kommunikationsexperte.



Patrick Rembe ist überzeugt: Es braucht eine dezentrale Produktion von Content, aber die Ablage und Verbreitung muss zentralisiert sein – allein schon aus Automationsgründen. Darum empfiehlt er, auch das Gespräch mit den CRM-Verantwortlichen zu suchen. Erst wenn ich eine Art Anforderungskatalog habe und weiß, welche Bedürfnisse die Mitarbeiter:innen haben, macht es Sinn, sich über die technische Lösung Gedanken zu machen. Das eine All-in-one-Tool gibt es (noch) nicht.



Wie jeder Transformationsprozess frisst auch dieser erst einmal interne Ressourcen. Aber die Investition rechnet s]]></itunes:summary>
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	<itunes:author><![CDATA[Insights by Boris Gloger]]></itunes:author>		<googleplay:description><![CDATA[„Der Wertschöpfungsaspekt ist beim Thema Content noch nicht angekommen.“





Content – darum soll sich mal lieber die Marketingabteilung kümmern, oder? Mit dieser Einstellung passiert das, was wir gerade überall sehen. Man stellt noch ein paar Leute ein, damit man noch ein paar Kanäle bedienen kann – auch wenn man sich damit noch ein paar zeitfressende Freigaberunden aufhalst. Klar, Content ist noch immer King. Aber ist es wirklich notwendig, so einen Riesenaufwand dafür zu betreiben? In dieser Folge sprechen wir über ein paar spannende Ideen, wie wir das alles besser organisieren können.



Mein Gast: Patrick Rembe





Viele Kommunikationsberater:innen würden sagen: Ihr müsst mehr Content produzieren. Patrick Rembe sagt: Ihr müsst euren bestehenden Content besser nutzen. Der ehemalige Journalist begann seine Laufbahn bei Springer im Lokalteil der Berliner Morgenpost und der Welt und ist dann über das Fernsehen ins Marketing gekommen. Nach einem Stopp in einer Werbeagentur arbeitete]]></googleplay:description>
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<item>
	<title>Deutschland im Rennen um die vernetzte Mobilität – mit Marcel Sonntag und Christian Koch (innocam.NRW)</title>
	<link>https://insightsbyborisgloger.com/podcast/deutschland-im-rennen-um-die-vernetzte-mobilitaet-mit-marcel-sonntag-rwth-aachen-und-christian-koch-agiplan/</link>
	<pubDate>Thu, 09 Feb 2023 07:30:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Insights by Boris Gloger]]></dc:creator>
	<guid isPermaLink="false">https://insightsbyborisgloger.com/?post_type=podcast&#038;p=29952</guid>
	<description><![CDATA[<p>„Wenn es nur komfortabler wird, allein zu fahren, haben wir viel Potenzial verfehlt. Das Ziel unseres Netzwerks ist, sinnvolle Anwendungen vernetzter Mobilität zu promoten.“</p>Marcel Sonntag





<p>Flugtaxis, automatisierte Shuttles, Drohnen und natürlich der Klassiker: das vollständig selbstfahrende Auto, das einen im Schlaf bequem ans Ziel kutschiert. Die großen Tech-Player im Silicon Valley wissen, wie sie ihre Ideen verkaufen. Und auch in China beherrscht man dieses Spiel hervorragend.</p>



<p>Und in Deutschland? Hier übt man sich mal wieder in Zurückhaltung. Was nicht heißen soll, dass nichts passiert. Ganz im Gegenteil. Es geht richtig ab, man kriegt nur zu wenig davon mit. Darum habe ich mir zwei New-Mobility-Experten eingeladen, die direkt an der Quelle sitzen. Sie geben einen spannenden Überblick, welche Innovationen auf dem Weg sind und wie diese unsere Mobilität verändern können.</p>



Meine Gäste: Marcel Sonntag und Christian Koch





<p>Wenn man Marcel Sonntag zuhört, merkt man schnell: Da fühlt sich einer richtig wohl in der Welt der Maschinen und Fahrzeuge. Der Ingenieur forscht im Bereich automatisiertes Fahren an der <a href="https://www.rwth-aachen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">RWTH Aachen</a> und leitet das Kompetenznetzwerk <a href="https://www.innocam.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">innocam.NRW</a>. Das Ziel dieses Netzwerks: die Automatisierung der Mobilität in Deutschland, speziell in Nordrhein-Westfalen voranzubringen. Als Projektkoordinator hat Marcel Sonntag Einblick in die neuesten Entwicklungen – und entsprechend Spannendes zu berichten.</p>



<p>Als Berater in der Industrie und dem Public Management weiß Christian Koch, wie man in komplexen Umfeldern zu Lösungen kommt. Er ist Partner und Projektmanager beim Beratungsunternehmen <a href="https://www.agiplan.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Agiplan</a> und seit 2020 mit an Bord bei innocam.NRW. Dabei erkennt er immer wieder, dass noch jede Menge Aufklärungsbedarf sowohl in den Institutionen als auch in der breiteren Öffentlichkeit besteht. Mit seinen Kontakten zur Industrie und öffentlichen Hand ist es ihm ein Anliegen, das Thema greifbarer zu gestalten.</p>



Das sind die drei Schlüsselpunkte



1. Die Innovationen sind da – bei allen Verkehrsformen.



<p>Denkt man ans automatisierte Fahren, ist im Kopf der Tesla nicht weit. Umso überraschender, dass ausgerechnet Mercedes-Benz mit einem neuen System vorprescht, das automatisiertes Fahren ermöglicht und rechtlich zugelassen ist. Derzeit zwar nur bis 60 km/h auf der Autobahn (im Grunde also ein Staupilot), aber Marcel Sonntag sieht die größten Hindernisse überwunden: „Jetzt werden Daten gesammelt, die Geschwindigkeiten erhöht und dann wird der Betriebsbereich der Fahrzeuge in kürzester Zeit erweitert.“</p>



<p>Was auf der Autobahn schon funktioniert, wird in den Städten aufgrund komplexer Strukturen noch dauern. Die <a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/die-zukunft-entscheidet-sich-in-den-staedten-mit-lars-und-kai-zimmermann-cities-for-future/">Rolle des Autos im urbanen Raum</a> ist ohnehin fragwürdig. Aber es gibt spannende Alternativen wie automatische Shuttles und Christian Koch rechnet damit, dass sich diese mittelfristig durchsetzen werden. „Die Shuttles werden dann auch für die Verkehrsunternehmen interessant. Diese werden unter Druck geraten und auch über ihre Geschäftsmodelle nachdenken müssen.”</p>



<p>Aber auch auf der Schiene ist der autonome Betrieb auf dem Vormarsch, Stichwort Düsseldorf – automatischer Flughafentransfer. Oder beim Projekt <a href="https://www.monocab-owl.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MONOCAB OWL</a>, mit dem innocam.NRW kooperiert. Hier wird eine Einschienenbahn entwickelt, die auf nur einem Gleis in beide Richtungen fahren kann. Gerade im ländlichen Bereich eine große Chance für bessere Anbindung und Auslastung sowie kürzere Intervalle des ÖPNV.</p>



<p>Für dringliche Lieferungen experimentiert man in Aachen übrigens schon länger mit Drohnen. So lassen sich zum Beispiel Medikamente oder medizinische Proben schnell und einfach von A nach B transportieren. Das spart unnötige Fahrten auf der Straße und damit eine Menge CO2. Auch hier stehe man kurz vor der Marktreife, meint Marcel Sonntag.</p>



2. Neue Mobilität, ergo neue Infrastruktur?



<p>Wir müssen das Rad nicht neu erfinden, damit die neuen Technologien funktionieren. Christian Koch bezieht Position: „Wir haben eine Infrastruktur – und die müssen wir nutzen. […] Es gibt noch konventionelle Fahrzeuge, und es gibt automatisierte und teilautomatisierte Fahrzeuge. Das muss alles zusammenspielen.“ Klar ist aber auch: Es braucht massive Investitionen in die bestehende <a href="https://www.insightsbyborisgloger.com/podcast/das-eigene-auto-ist-ein-auslaufmodell-mit-michael-schwendinger-vcoe/">Infrastruktur</a> – und das über die nächsten 10–20 Jahre.</p>



<p>Die Voraussetzung wird sein, eine Basis für das effiziente (und doch im Sinne der Sicherheit redundante) Zusammenspiel von Sensorik und Daten zu schaffen. „Zum einen gibt es den Ansatz, dass die Fahrzeuge alles vollständig autonom mit ihrer eigenen Sensorik regeln. Auf der anderen Seite kann – zumindest in der Theorie – auch alles mittels externer Sensorik gesteuert werden. Der Sweet Spot wird irgendwo dazwischen liegen”, geht Marcel Sonntag näher auf die technische Seite ein.</p>



<p>Dabei lohnt sich zum Beispiel der Blick nach Wiesbaden. „Hier hat man die Ampeln umgerüstet, damit sie das Verkehrsaufkommen erkennen. In einem großen Rechner werden alle Informationen zusammengezogen, um die DNA der Stadt zu ergründen und alles dynamisch steuern zu können. Man sieht, wohin die Reise geht. Nämlich dahin, dass man sagen kann: Wir haben zu viele Autos in der Stadt, wir machen zu”, so Christian Koch.</p>



3. Vernetzte Mobilität ist eine Riesenchance. Nutzen wir sie sinnvoll!



<p>Ja, es ist natürlich toll, was die Autos in naher Zukunft alles können werden. Das ändert aber nichts daran, dass der Individualverkehr die ineffizienteste Form der Fortbewegung ist. Um dringliche Verkehrs- und Klimaprobleme zu lösen, müssen wir bei der Vernetzung auf Stadt- und Kommunalebene ansetzen. Insofern ist der Zugang von innocam.NRW spannend, weil das Netzwerk auf das große Ganze abzielt. „Wenn es nur komfortabler wird, allein zu fahren, haben wir viel Potenzial verfehlt. Das Ziel unseres Netzwerks ist, sinnvolle Anwendungen vernetzter Mobilität zu promoten”, sagt Marcel Sonntag.</p>



<p>Den großen Masterplan gibt es nicht. Aber bei innocam.NRW versucht man, Splitter-Projekte zu vermeiden und den Austausch zu fördern. „Uns ist wichtig, dass man auf den Ergebnissen in Stadt A aufbauen kann, wenn man das nächste Projekt in Stadt B denkt”, so der Ingenieur. Zu diesem Zweck entsteht gerade ein Kompetenzatlas für Nordrhein-Westfalen, der einen Überblick zu den Akteuren und Projekten im Bundesland bieten wird.</p>



<p>Hört einmal rein in den Podcast und lasst mich wissen, was eure Gedanken sind. Ich freu mich über eure Kommentare!</p>



Das könnte euch auch interessieren:



<p>Aus meinem Podcast:</p>



<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/die-zukunft-entscheidet-sich-in-den-staedten-mit-lars-und-kai-zimmermann-cities-for-future/">Die Zukunft entscheidet sich in den Städten – mit Lars und Kai Zimmermann (CITIES FOR FUTURE)</a></li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/das-system-auto-hat-einen-totalschaden-mit-katja-diehl-autorin-podcasterin-bloggerin/">Das System Auto hat einen Totalschaden – mit Katja Diehl (Autorin, Podcasterin, Bloggerin)</a></li></ul>



<p>Aus meinem Blog:</p>



<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/2021/03/31/kultur-des-gelingens-aufgeben-ist-keine-option/">Kultur des Gelingens – Aufgeben ist keine Option</a></li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/2022/03/08/scheinwelt-und-realitaet-wir-wollen-die-gleichstellung-von-frauen-gar-nicht/">Scheinwelt und Realität: Wir wollen die Gleichstellung von Frauen gar nicht</a></li></ul>



<p>Aus dem borisgloger-Blog:</p>



<ul><li><a href="https://www.borisgloger.com/blog/2023/01/27/wie-die-entwicklung-von-autonomem-fahren-die-kooperationsfaehigkeit-der-oems-auf-die-probe-stellt-und-was-sie-tun-koennen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wie die Entwicklung von autonomem Fahren die Kooperationsfähigkeit der OEMs auf die Probe stellt (und was sie tun können)</a></li><li><a href="https://www.borisgloger.com/blog/2022/11/08/agile-im-pep-wie-geht-das-genau">Agile im PEP – Wie geht </a><a href="https://www.borisgloger.com/blog/2022/11/08/agile-im-pep-wie-geht-das-genau" target="_blank" rel="noreferrer noopener">das genau?</a></li></ul>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[„Wenn es nur komfortabler wird, allein zu fahren, haben wir viel Potenzial verfehlt. Das Ziel unseres Netzwerks ist, sinnvolle Anwendungen vernetzter Mobilität zu promoten.“Marcel Sonntag





Flugtaxis, automatisierte Shuttles, Drohnen und natürlich der]]></itunes:subtitle>
								<content:encoded><![CDATA[<p>„Wenn es nur komfortabler wird, allein zu fahren, haben wir viel Potenzial verfehlt. Das Ziel unseres Netzwerks ist, sinnvolle Anwendungen vernetzter Mobilität zu promoten.“</p>Marcel Sonntag





<p>Flugtaxis, automatisierte Shuttles, Drohnen und natürlich der Klassiker: das vollständig selbstfahrende Auto, das einen im Schlaf bequem ans Ziel kutschiert. Die großen Tech-Player im Silicon Valley wissen, wie sie ihre Ideen verkaufen. Und auch in China beherrscht man dieses Spiel hervorragend.</p>



<p>Und in Deutschland? Hier übt man sich mal wieder in Zurückhaltung. Was nicht heißen soll, dass nichts passiert. Ganz im Gegenteil. Es geht richtig ab, man kriegt nur zu wenig davon mit. Darum habe ich mir zwei New-Mobility-Experten eingeladen, die direkt an der Quelle sitzen. Sie geben einen spannenden Überblick, welche Innovationen auf dem Weg sind und wie diese unsere Mobilität verändern können.</p>



Meine Gäste: Marcel Sonntag und Christian Koch





<p>Wenn man Marcel Sonntag zuhört, merkt man schnell: Da fühlt sich einer richtig wohl in der Welt der Maschinen und Fahrzeuge. Der Ingenieur forscht im Bereich automatisiertes Fahren an der <a href="https://www.rwth-aachen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">RWTH Aachen</a> und leitet das Kompetenznetzwerk <a href="https://www.innocam.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">innocam.NRW</a>. Das Ziel dieses Netzwerks: die Automatisierung der Mobilität in Deutschland, speziell in Nordrhein-Westfalen voranzubringen. Als Projektkoordinator hat Marcel Sonntag Einblick in die neuesten Entwicklungen – und entsprechend Spannendes zu berichten.</p>



<p>Als Berater in der Industrie und dem Public Management weiß Christian Koch, wie man in komplexen Umfeldern zu Lösungen kommt. Er ist Partner und Projektmanager beim Beratungsunternehmen <a href="https://www.agiplan.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Agiplan</a> und seit 2020 mit an Bord bei innocam.NRW. Dabei erkennt er immer wieder, dass noch jede Menge Aufklärungsbedarf sowohl in den Institutionen als auch in der breiteren Öffentlichkeit besteht. Mit seinen Kontakten zur Industrie und öffentlichen Hand ist es ihm ein Anliegen, das Thema greifbarer zu gestalten.</p>



Das sind die drei Schlüsselpunkte



1. Die Innovationen sind da – bei allen Verkehrsformen.



<p>Denkt man ans automatisierte Fahren, ist im Kopf der Tesla nicht weit. Umso überraschender, dass ausgerechnet Mercedes-Benz mit einem neuen System vorprescht, das automatisiertes Fahren ermöglicht und rechtlich zugelassen ist. Derzeit zwar nur bis 60 km/h auf der Autobahn (im Grunde also ein Staupilot), aber Marcel Sonntag sieht die größten Hindernisse überwunden: „Jetzt werden Daten gesammelt, die Geschwindigkeiten erhöht und dann wird der Betriebsbereich der Fahrzeuge in kürzester Zeit erweitert.“</p>



<p>Was auf der Autobahn schon funktioniert, wird in den Städten aufgrund komplexer Strukturen noch dauern. Die <a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/die-zukunft-entscheidet-sich-in-den-staedten-mit-lars-und-kai-zimmermann-cities-for-future/">Rolle des Autos im urbanen Raum</a> ist ohnehin fragwürdig. Aber es gibt spannende Alternativen wie automatische Shuttles und Christian Koch rechnet damit, dass sich diese mittelfristig durchsetzen werden. „Die Shuttles werden dann auch für die Verkehrsunternehmen interessant. Diese werden unter Druck geraten und auch über ihre Geschäftsmodelle nachdenken müssen.”</p>



<p>Aber auch auf der Schiene ist der autonome Betrieb auf dem Vormarsch, Stichwort Düsseldorf – automatischer Flughafentransfer. Oder beim Projekt <a href="https://www.monocab-owl.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MONOCAB OWL</a>, mit dem innocam.NRW kooperiert. Hier wird eine Einschienenbahn entwickelt, die auf nur einem Gleis in beide Richtungen fahren kann. Gerade im ländlichen Bereich eine große Chance für bessere Anbindung und Auslastung sowie kürzere Intervalle des ÖPNV.</p>



<p>Für dringliche Lieferungen experimentiert man in Aachen übrigens schon länger mit Drohnen. So lassen sich zum Beispiel Medikamente oder medizinische Proben schnell und einfach von A nach B transportieren. Das spart unnötige Fahrten auf der Straße und damit eine Menge CO2. Auch hier stehe man kurz vor der Marktreife, meint Marcel Sonntag.</p>



2. Neue Mobilität, ergo neue Infrastruktur?



<p>Wir müssen das Rad nicht neu erfinden, damit die neuen Technologien funktionieren. Christian Koch bezieht Position: „Wir haben eine Infrastruktur – und die müssen wir nutzen. […] Es gibt noch konventionelle Fahrzeuge, und es gibt automatisierte und teilautomatisierte Fahrzeuge. Das muss alles zusammenspielen.“ Klar ist aber auch: Es braucht massive Investitionen in die bestehende <a href="https://www.insightsbyborisgloger.com/podcast/das-eigene-auto-ist-ein-auslaufmodell-mit-michael-schwendinger-vcoe/">Infrastruktur</a> – und das über die nächsten 10–20 Jahre.</p>



<p>Die Voraussetzung wird sein, eine Basis für das effiziente (und doch im Sinne der Sicherheit redundante) Zusammenspiel von Sensorik und Daten zu schaffen. „Zum einen gibt es den Ansatz, dass die Fahrzeuge alles vollständig autonom mit ihrer eigenen Sensorik regeln. Auf der anderen Seite kann – zumindest in der Theorie – auch alles mittels externer Sensorik gesteuert werden. Der Sweet Spot wird irgendwo dazwischen liegen”, geht Marcel Sonntag näher auf die technische Seite ein.</p>



<p>Dabei lohnt sich zum Beispiel der Blick nach Wiesbaden. „Hier hat man die Ampeln umgerüstet, damit sie das Verkehrsaufkommen erkennen. In einem großen Rechner werden alle Informationen zusammengezogen, um die DNA der Stadt zu ergründen und alles dynamisch steuern zu können. Man sieht, wohin die Reise geht. Nämlich dahin, dass man sagen kann: Wir haben zu viele Autos in der Stadt, wir machen zu”, so Christian Koch.</p>



3. Vernetzte Mobilität ist eine Riesenchance. Nutzen wir sie sinnvoll!



<p>Ja, es ist natürlich toll, was die Autos in naher Zukunft alles können werden. Das ändert aber nichts daran, dass der Individualverkehr die ineffizienteste Form der Fortbewegung ist. Um dringliche Verkehrs- und Klimaprobleme zu lösen, müssen wir bei der Vernetzung auf Stadt- und Kommunalebene ansetzen. Insofern ist der Zugang von innocam.NRW spannend, weil das Netzwerk auf das große Ganze abzielt. „Wenn es nur komfortabler wird, allein zu fahren, haben wir viel Potenzial verfehlt. Das Ziel unseres Netzwerks ist, sinnvolle Anwendungen vernetzter Mobilität zu promoten”, sagt Marcel Sonntag.</p>



<p>Den großen Masterplan gibt es nicht. Aber bei innocam.NRW versucht man, Splitter-Projekte zu vermeiden und den Austausch zu fördern. „Uns ist wichtig, dass man auf den Ergebnissen in Stadt A aufbauen kann, wenn man das nächste Projekt in Stadt B denkt”, so der Ingenieur. Zu diesem Zweck entsteht gerade ein Kompetenzatlas für Nordrhein-Westfalen, der einen Überblick zu den Akteuren und Projekten im Bundesland bieten wird.</p>



<p>Hört einmal rein in den Podcast und lasst mich wissen, was eure Gedanken sind. Ich freu mich über eure Kommentare!</p>



Das könnte euch auch interessieren:



<p>Aus meinem Podcast:</p>



<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/die-zukunft-entscheidet-sich-in-den-staedten-mit-lars-und-kai-zimmermann-cities-for-future/">Die Zukunft entscheidet sich in den Städten – mit Lars und Kai Zimmermann (CITIES FOR FUTURE)</a></li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/das-system-auto-hat-einen-totalschaden-mit-katja-diehl-autorin-podcasterin-bloggerin/">Das System Auto hat einen Totalschaden – mit Katja Diehl (Autorin, Podcasterin, Bloggerin)</a></li></ul>



<p>Aus meinem Blog:</p>



<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/2021/03/31/kultur-des-gelingens-aufgeben-ist-keine-option/">Kultur des Gelingens – Aufgeben ist keine Option</a></li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/2022/03/08/scheinwelt-und-realitaet-wir-wollen-die-gleichstellung-von-frauen-gar-nicht/">Scheinwelt und Realität: Wir wollen die Gleichstellung von Frauen gar nicht</a></li></ul>



<p>Aus dem borisgloger-Blog:</p>



<ul><li><a href="https://www.borisgloger.com/blog/2023/01/27/wie-die-entwicklung-von-autonomem-fahren-die-kooperationsfaehigkeit-der-oems-auf-die-probe-stellt-und-was-sie-tun-koennen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wie die Entwicklung von autonomem Fahren die Kooperationsfähigkeit der OEMs auf die Probe stellt (und was sie tun können)</a></li><li><a href="https://www.borisgloger.com/blog/2022/11/08/agile-im-pep-wie-geht-das-genau">Agile im PEP – Wie geht </a><a href="https://www.borisgloger.com/blog/2022/11/08/agile-im-pep-wie-geht-das-genau" target="_blank" rel="noreferrer noopener">das genau?</a></li></ul>]]></content:encoded>
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			<itunes:summary><![CDATA[„Wenn es nur komfortabler wird, allein zu fahren, haben wir viel Potenzial verfehlt. Das Ziel unseres Netzwerks ist, sinnvolle Anwendungen vernetzter Mobilität zu promoten.“Marcel Sonntag





Flugtaxis, automatisierte Shuttles, Drohnen und natürlich der Klassiker: das vollständig selbstfahrende Auto, das einen im Schlaf bequem ans Ziel kutschiert. Die großen Tech-Player im Silicon Valley wissen, wie sie ihre Ideen verkaufen. Und auch in China beherrscht man dieses Spiel hervorragend.



Und in Deutschland? Hier übt man sich mal wieder in Zurückhaltung. Was nicht heißen soll, dass nichts passiert. Ganz im Gegenteil. Es geht richtig ab, man kriegt nur zu wenig davon mit. Darum habe ich mir zwei New-Mobility-Experten eingeladen, die direkt an der Quelle sitzen. Sie geben einen spannenden Überblick, welche Innovationen auf dem Weg sind und wie diese unsere Mobilität verändern können.



Meine Gäste: Marcel Sonntag und Christian Koch





Wenn man Marcel Sonntag zuhört, merkt man schnell: Da fühlt sich einer richtig wohl in der Welt der Maschinen und Fahrzeuge. Der Ingenieur forscht im Bereich automatisiertes Fahren an der RWTH Aachen und leitet das Kompetenznetzwerk innocam.NRW. Das Ziel dieses Netzwerks: die Automatisierung der Mobilität in Deutschland, speziell in Nordrhein-Westfalen voranzubringen. Als Projektkoordinator hat Marcel Sonntag Einblick in die neuesten Entwicklungen – und entsprechend Spannendes zu berichten.



Als Berater in der Industrie und dem Public Management weiß Christian Koch, wie man in komplexen Umfeldern zu Lösungen kommt. Er ist Partner und Projektmanager beim Beratungsunternehmen Agiplan und seit 2020 mit an Bord bei innocam.NRW. Dabei erkennt er immer wieder, dass noch jede Menge Aufklärungsbedarf sowohl in den Institutionen als auch in der breiteren Öffentlichkeit besteht. Mit seinen Kontakten zur Industrie und öffentlichen Hand ist es ihm ein Anliegen, das Thema greifbarer zu gestalten.



Das sind die drei Schlüsselpunkte



1. Die Innovationen sind da – bei allen Verkehrsformen.



Denkt man ans automatisierte Fahren, ist im Kopf der Tesla nicht weit. Umso überraschender, dass ausgerechnet Mercedes-Benz mit einem neuen System vorprescht, das automatisiertes Fahren ermöglicht und rechtlich zugelassen ist. Derzeit zwar nur bis 60 km/h auf der Autobahn (im Grunde also ein Staupilot), aber Marcel Sonntag sieht die größten Hindernisse überwunden: „Jetzt werden Daten gesammelt, die Geschwindigkeiten erhöht und dann wird der Betriebsbereich der Fahrzeuge in kürzester Zeit erweitert.“



Was auf der Autobahn schon funktioniert, wird in den Städten aufgrund komplexer Strukturen noch dauern. Die Rolle des Autos im urbanen Raum ist ohnehin fragwürdig. Aber es gibt spannende Alternativen wie automatische Shuttles und Christian Koch rechnet damit, dass sich diese mittelfristig durchsetzen werden. „Die Shuttles werden dann auch für die Verkehrsunternehmen interessant. Diese werden unter Druck geraten und auch über ihre Geschäftsmodelle nachdenken müssen.”



Aber auch auf der Schiene ist der autonome Betrieb auf dem Vormarsch, Stichwort Düsseldorf – automatischer Flughafentransfer. Oder beim Projekt MONOCAB OWL, mit dem innocam.NRW kooperiert. Hier wird eine Einschienenbahn entwickelt, die auf nur einem Gleis in beide Richtungen fahren kann. Gerade im ländlichen Bereich eine große Chance für bessere Anbindung und Auslastung sowie kürzere Intervalle des ÖPNV.



Für dringliche Lieferungen experimentiert man in Aachen übrigens schon länger mit Drohnen. So lassen sich zum Beispiel Medikamente oder medizinische Proben schnell und einfach von A nach B transportieren. Das spart unnötige Fahrten auf der Straße und damit eine Menge CO2. Auch hier stehe man kurz vor der Marktreife, meint Marcel Sonntag.



2. Neue Mobilität, ergo neue Infrastruktur?



Wir müssen das Rad nicht neu erfinden, damit die neuen Technologien funktionieren. Christian Koch bezieht Position: „Wir haben eine Infrastruktur – und die müssen wir ]]></itunes:summary>
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			<title>Deutschland im Rennen um die vernetzte Mobilität – mit Marcel Sonntag und Christian Koch (innocam.NRW)</title>
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Flugtaxis, automatisierte Shuttles, Drohnen und natürlich der Klassiker: das vollständig selbstfahrende Auto, das einen im Schlaf bequem ans Ziel kutschiert. Die großen Tech-Player im Silicon Valley wissen, wie sie ihre Ideen verkaufen. Und auch in China beherrscht man dieses Spiel hervorragend.



Und in Deutschland? Hier übt man sich mal wieder in Zurückhaltung. Was nicht heißen soll, dass nichts passiert. Ganz im Gegenteil. Es geht richtig ab, man kriegt nur zu wenig davon mit. Darum habe ich mir zwei New-Mobility-Experten eingeladen, die direkt an der Quelle sitzen. Sie geben einen spannenden Überblick, welche Innovationen auf dem Weg sind und wie diese unsere Mobilität verändern können.



Meine Gäste: Marcel Sonntag und Christian Koch





Wenn man Marcel Sonntag zuhört, merkt man schnell:]]></googleplay:description>
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	<title>Wie man ein Softwareunternehmen führt – mit Daniel Kresin (Ergon Datenprojekte)</title>
	<link>https://insightsbyborisgloger.com/podcast/wie-man-ein-softwareunternehmen-fuehrt-mit-daniel-kresin-ergon-datenprojekte/</link>
	<pubDate>Thu, 14 Jul 2022 06:30:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Insights by Boris Gloger]]></dc:creator>
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	<description><![CDATA[<p>„Wir haben versucht, diese Firma völlig neu zu erfinden, weil wir mussten.“</p>





Mein Gast: Daniel Kresin





<p>Daniel Kresin hat Wirtschaftsinformatik studiert und als Student bei der Firma <a href="https://www.ergonweb.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ergon Datenprojekte</a> begonnen, die sich mittlerweile als Microsoft-Partner auf Softwareentwicklung und Datenauswertung spezialisiert hat. 24 Jahre später ist er noch immer im Unternehmen – aus der studentischen Mitarbeit wurde ein Consulting-Job und schließlich die Geschäftsführung. Auf diesem Weg hat der Hamburger eine tiefgreifende Transformation des Geschäftsmodells miterlebt und mitgestaltet. 2021 hat Daniel zudem das Start-up <a href="https://xoros-home.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">XOROS Home</a> mitgegründet, bei dem Unternehmen Möbel und Equipment fürs Homeoffice der Mitarbeiter:innen leasen können.</p>



Das sind die drei Haupterkenntnisse



1. Technologischer Fokus schafft eine Grundlage für langfristige Geschäftsbeziehungen



<p>Früher war Ergon Datenprojekte ein „Bauchladen für Technologien“, wie Daniel Kresin es formuliert. Das Unternehmen hat angeboten, was kundenseitig gebraucht wurde – ganz zur Freude des Vertriebs. Dieser konnte Projekt für Projekt einloggen. Auf Organisationsebene führte das aber zu Problemen: „Du hast Leute, die ausgebrannt sind, weil sie ständig neue Technologien lernen müssen. Sie kommen nicht dazu, eine technische Expertise aufzubauen. Die Kunden sind nicht 100-prozentig zufrieden, weil du es auch nicht besser machst als der Wettbewerb“, resümiert er.</p>



<p>Daniel Kresin hat die Unternehmensführung in einer Umbruchphase übernommen. Aber es ist ihm und seinem Mitgeschäftsführer gelungen, technologischen Fokus zu schaffen. „Wir haben versucht, diese Firma völlig neu zu erfinden, weil wir mussten“, erinnert er sich. Das erklärte Ziel war es, den Mitarbeiter:innen fachliche Spezialisierung zu ermöglichen. Nach einigen Jahren wurde Ergon Datenprojekte Microsoft-Partner und konnte sich als Experte klar am Markt positionieren. Heute wächst das Unternehmen gesund, hat langfristige Kundenbeziehungen und auch die Mitarbeiter:innen bleiben länger im Team.</p>



<p>Damit liefert Daniel ein gutes Beispiel für einen Trend, den ich schon länger beobachte. Während man in den 90ern auch als Generalist gefeierte:r Entwickler:in sein konnte, ist das 30 Jahre später einfach nicht mehr möglich. Es ist heute umso wichtiger, sein Business radikal zu spezialisieren, wie ich auch <a href="https://insightsbyborisgloger.com/2021/03/29/gruenden-harte-arbeit-und-ein-problem/">in diesem Beitrag</a> schon erwähnt habe.</p>



2. New Work und hybride Arbeitsmodelle setzen mehr Kommunikation voraus



<p>Wir machen bei uns und auch bei anderen Unternehmen die Erfahrung, dass flache oder nicht-existente Hierarchien nur funktionieren, wenn man mehr miteinander redet. Das ist auch der Grund, warum sich mittlerweile viele Firmen einfach den Freitag für die interne Weiterentwicklung blocken – oder den Montag, wie mir quäntchen + glück <a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/wie-new-work-unternehmen-nachhaltiger-macht-mit-kersten-riechers-anna-groos-quaentchen-glueck/">in dieser Episode</a> verraten haben. Hier beschäftigt sich das Team mit der Zusammenarbeit, den eigenen Fähigkeiten oder anderen wichtigen Themen.</p>



<p>Eine ähnliche Erfahrung hat Daniel gemacht. Mit der 80 % Homeoffice-Regelung ist auch bei Ergon Datenprojekte mehr Kommunikation notwendig. Davor gab es nur einen wöchentlichen Newsletter, um alle Mitarbeiter:innen auf dem Laufenden zu halten. Heute findet jeden Freitag ein Weekly Call statt, bei dem sich das Team austauschen kann. Im Sechs-Wochen-Takt steht zudem ein Workshop-Tag an, für den alle Mitarbeiter:innen ins Büro kommen und technische Themen besprechen.</p>



<p>Gleichzeitig versucht das Unternehmen den Mitarbeiter:innen zu ermöglichen, eigene Ideen ins Unternehmen einzubringen. „Diese können sie dann mit anderen Teammitgliedern erarbeiten, d. h. es werden einfach Arbeitskreise ins Leben gerufen“, erklärt Daniel Kresin. In der Praxis kommt dann auch jemand aus dem Management als Sponsor hinzu, die Rahmenbedingungen werden geklärt und die Arbeitsgruppe kann loslegen. Die Themen selbst können unterschiedlich sein – ein Javascript-Framework, ein überarbeiteter Prozess oder neue Tools. Oder einfach nur die Laptop-Regelung.</p>



3. Software wird sich noch mehr verzahnen müssen, um komplexe Probleme zu lösen



<p>Am Ende der Podcast-Folge plaudere ich mit Daniel noch über Zukunftsszenarien in der Softwareentwicklung. Als Microsoft-Partner arbeiten Daniel und sein Team vorrangig im Microsoft-Ökosystem und damit auch viel mit der Cloud-Plattform Azure. Daniel rechnet damit, dass die Plattformen allmählich zur Commodity werden: „Aus unserer Sichtweise geht der Trend dahin, dass das Infrastrukturthema immer unwichtiger wird. Es wird sich alles aber noch viel mehr vernetzen und es braucht Lösungen, diese Integration, die Microsoft intern ermöglicht, auch auf externe Unternehmen zu erweitern.“</p>



<p>Das bedeutet im Grunde eine Öffnung der Firmen zueinander. Kollaboration zwischen Unternehmen wird integrierte IT-Infrastruktur benötigen. Allerdings nicht klassisch vertikal verbunden (das können OEMs mit ihren Dienstleistern heute schon), sondern horizontal und damit ständig wechselnd. Heute reicht es nicht mehr, dass zwei Unternehmen miteinander reden, sondern es braucht fünf, sechs, sieben spezialisierte Organisationen und wir haben alle gerade gelernt, dass sich Lieferketten über Nacht ändern können. Die IT-Systeme der nächsten Jahre müssen diesen Umständen Rechnung tragen. Wenn das nicht gelingt, verlieren sich die Organisationen in gigantischen Abstimmungsrunden, was sie sich aus Produktivitätsgründen aber nicht leisten können.</p>





<p>Hört einmal rein in den Podcast und lasst mich wissen, was eure Gedanken sind. Ich freue mich über eure Kommentare!</p>



Das könnte euch auch interessieren:



<p>Aus meinem Podcast:</p>



<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/wie-new-work-unternehmen-nachhaltiger-macht-mit-kersten-riechers-anna-groos-quaentchen-glueck/">Wie New Work Unternehmen nachhaltiger macht – mit Kersten Riechers &amp; Anna Groos (quäntchen + glück)</a></li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/wie-kommt-das-agile-in-die-systemische-beratung-mit-torsten-groth-timm-richter-simon-weber-friends/">Wie kommt das Agile in die systemische Beratung? – mit Torsten Groth &amp; Timm Richter (Simon Weber Friends)</a></li></ul>



<p>Aus meinem Blog:</p>



<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/2022/06/02/fokus-in-zeiten-von-homeoffice-und-co/">Fokus in Zeiten von HomeOffice und Co.</a></li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/2022/05/17/was-kann-ich-und-wenn-ja-will-ich-das/">Was kann ich und wenn ja, will ich das?</a></li></ul>



<p>Aus dem borisgloger-Blog</p>



<ul><li><a href="https://www.borisgloger.com/blog/2022/06/27/was-ist-scrum-3-0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Was ist Scrum 3.0?</a></li><li><a href="https://www.borisgloger.com/blog/2022/05/16/mit-dem-entwicklungsbacklog-als-scrummaster-durchstarten" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mit dem Entwicklungsbacklog als ScrumMaster durchstarten</a></li></ul>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[„Wir haben versucht, diese Firma völlig neu zu erfinden, weil wir mussten.“





Mein Gast: Daniel Kresin





Daniel Kresin hat Wirtschaftsinformatik studiert und als Student bei der Firma Ergon Datenprojekte begonnen, die sich mittlerweile als Microsof]]></itunes:subtitle>
								<content:encoded><![CDATA[<p>„Wir haben versucht, diese Firma völlig neu zu erfinden, weil wir mussten.“</p>





Mein Gast: Daniel Kresin





<p>Daniel Kresin hat Wirtschaftsinformatik studiert und als Student bei der Firma <a href="https://www.ergonweb.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ergon Datenprojekte</a> begonnen, die sich mittlerweile als Microsoft-Partner auf Softwareentwicklung und Datenauswertung spezialisiert hat. 24 Jahre später ist er noch immer im Unternehmen – aus der studentischen Mitarbeit wurde ein Consulting-Job und schließlich die Geschäftsführung. Auf diesem Weg hat der Hamburger eine tiefgreifende Transformation des Geschäftsmodells miterlebt und mitgestaltet. 2021 hat Daniel zudem das Start-up <a href="https://xoros-home.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">XOROS Home</a> mitgegründet, bei dem Unternehmen Möbel und Equipment fürs Homeoffice der Mitarbeiter:innen leasen können.</p>



Das sind die drei Haupterkenntnisse



1. Technologischer Fokus schafft eine Grundlage für langfristige Geschäftsbeziehungen



<p>Früher war Ergon Datenprojekte ein „Bauchladen für Technologien“, wie Daniel Kresin es formuliert. Das Unternehmen hat angeboten, was kundenseitig gebraucht wurde – ganz zur Freude des Vertriebs. Dieser konnte Projekt für Projekt einloggen. Auf Organisationsebene führte das aber zu Problemen: „Du hast Leute, die ausgebrannt sind, weil sie ständig neue Technologien lernen müssen. Sie kommen nicht dazu, eine technische Expertise aufzubauen. Die Kunden sind nicht 100-prozentig zufrieden, weil du es auch nicht besser machst als der Wettbewerb“, resümiert er.</p>



<p>Daniel Kresin hat die Unternehmensführung in einer Umbruchphase übernommen. Aber es ist ihm und seinem Mitgeschäftsführer gelungen, technologischen Fokus zu schaffen. „Wir haben versucht, diese Firma völlig neu zu erfinden, weil wir mussten“, erinnert er sich. Das erklärte Ziel war es, den Mitarbeiter:innen fachliche Spezialisierung zu ermöglichen. Nach einigen Jahren wurde Ergon Datenprojekte Microsoft-Partner und konnte sich als Experte klar am Markt positionieren. Heute wächst das Unternehmen gesund, hat langfristige Kundenbeziehungen und auch die Mitarbeiter:innen bleiben länger im Team.</p>



<p>Damit liefert Daniel ein gutes Beispiel für einen Trend, den ich schon länger beobachte. Während man in den 90ern auch als Generalist gefeierte:r Entwickler:in sein konnte, ist das 30 Jahre später einfach nicht mehr möglich. Es ist heute umso wichtiger, sein Business radikal zu spezialisieren, wie ich auch <a href="https://insightsbyborisgloger.com/2021/03/29/gruenden-harte-arbeit-und-ein-problem/">in diesem Beitrag</a> schon erwähnt habe.</p>



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<p>Wir machen bei uns und auch bei anderen Unternehmen die Erfahrung, dass flache oder nicht-existente Hierarchien nur funktionieren, wenn man mehr miteinander redet. Das ist auch der Grund, warum sich mittlerweile viele Firmen einfach den Freitag für die interne Weiterentwicklung blocken – oder den Montag, wie mir quäntchen + glück <a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/wie-new-work-unternehmen-nachhaltiger-macht-mit-kersten-riechers-anna-groos-quaentchen-glueck/">in dieser Episode</a> verraten haben. Hier beschäftigt sich das Team mit der Zusammenarbeit, den eigenen Fähigkeiten oder anderen wichtigen Themen.</p>



<p>Eine ähnliche Erfahrung hat Daniel gemacht. Mit der 80 % Homeoffice-Regelung ist auch bei Ergon Datenprojekte mehr Kommunikation notwendig. Davor gab es nur einen wöchentlichen Newsletter, um alle Mitarbeiter:innen auf dem Laufenden zu halten. Heute findet jeden Freitag ein Weekly Call statt, bei dem sich das Team austauschen kann. Im Sechs-Wochen-Takt steht zudem ein Workshop-Tag an, für den alle Mitarbeiter:innen ins Büro kommen und technische Themen besprechen.</p>



<p>Gleichzeitig versucht das Unternehmen den Mitarbeiter:innen zu ermöglichen, eigene Ideen ins Unternehmen einzubringen. „Diese können sie dann mit anderen Teammitgliedern erarbeiten, d. h. es werden einfach Arbeitskreise ins Leben gerufen“, erklärt Daniel Kresin. In der Praxis kommt dann auch jemand aus dem Management als Sponsor hinzu, die Rahmenbedingungen werden geklärt und die Arbeitsgruppe kann loslegen. Die Themen selbst können unterschiedlich sein – ein Javascript-Framework, ein überarbeiteter Prozess oder neue Tools. Oder einfach nur die Laptop-Regelung.</p>



3. Software wird sich noch mehr verzahnen müssen, um komplexe Probleme zu lösen



<p>Am Ende der Podcast-Folge plaudere ich mit Daniel noch über Zukunftsszenarien in der Softwareentwicklung. Als Microsoft-Partner arbeiten Daniel und sein Team vorrangig im Microsoft-Ökosystem und damit auch viel mit der Cloud-Plattform Azure. Daniel rechnet damit, dass die Plattformen allmählich zur Commodity werden: „Aus unserer Sichtweise geht der Trend dahin, dass das Infrastrukturthema immer unwichtiger wird. Es wird sich alles aber noch viel mehr vernetzen und es braucht Lösungen, diese Integration, die Microsoft intern ermöglicht, auch auf externe Unternehmen zu erweitern.“</p>



<p>Das bedeutet im Grunde eine Öffnung der Firmen zueinander. Kollaboration zwischen Unternehmen wird integrierte IT-Infrastruktur benötigen. Allerdings nicht klassisch vertikal verbunden (das können OEMs mit ihren Dienstleistern heute schon), sondern horizontal und damit ständig wechselnd. Heute reicht es nicht mehr, dass zwei Unternehmen miteinander reden, sondern es braucht fünf, sechs, sieben spezialisierte Organisationen und wir haben alle gerade gelernt, dass sich Lieferketten über Nacht ändern können. Die IT-Systeme der nächsten Jahre müssen diesen Umständen Rechnung tragen. Wenn das nicht gelingt, verlieren sich die Organisationen in gigantischen Abstimmungsrunden, was sie sich aus Produktivitätsgründen aber nicht leisten können.</p>





<p>Hört einmal rein in den Podcast und lasst mich wissen, was eure Gedanken sind. Ich freue mich über eure Kommentare!</p>



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<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/wie-new-work-unternehmen-nachhaltiger-macht-mit-kersten-riechers-anna-groos-quaentchen-glueck/">Wie New Work Unternehmen nachhaltiger macht – mit Kersten Riechers &amp; Anna Groos (quäntchen + glück)</a></li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/wie-kommt-das-agile-in-die-systemische-beratung-mit-torsten-groth-timm-richter-simon-weber-friends/">Wie kommt das Agile in die systemische Beratung? – mit Torsten Groth &amp; Timm Richter (Simon Weber Friends)</a></li></ul>



<p>Aus meinem Blog:</p>



<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/2022/06/02/fokus-in-zeiten-von-homeoffice-und-co/">Fokus in Zeiten von HomeOffice und Co.</a></li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/2022/05/17/was-kann-ich-und-wenn-ja-will-ich-das/">Was kann ich und wenn ja, will ich das?</a></li></ul>



<p>Aus dem borisgloger-Blog</p>



<ul><li><a href="https://www.borisgloger.com/blog/2022/06/27/was-ist-scrum-3-0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Was ist Scrum 3.0?</a></li><li><a href="https://www.borisgloger.com/blog/2022/05/16/mit-dem-entwicklungsbacklog-als-scrummaster-durchstarten" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mit dem Entwicklungsbacklog als ScrumMaster durchstarten</a></li></ul>]]></content:encoded>
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			<itunes:summary><![CDATA[„Wir haben versucht, diese Firma völlig neu zu erfinden, weil wir mussten.“





Mein Gast: Daniel Kresin





Daniel Kresin hat Wirtschaftsinformatik studiert und als Student bei der Firma Ergon Datenprojekte begonnen, die sich mittlerweile als Microsoft-Partner auf Softwareentwicklung und Datenauswertung spezialisiert hat. 24 Jahre später ist er noch immer im Unternehmen – aus der studentischen Mitarbeit wurde ein Consulting-Job und schließlich die Geschäftsführung. Auf diesem Weg hat der Hamburger eine tiefgreifende Transformation des Geschäftsmodells miterlebt und mitgestaltet. 2021 hat Daniel zudem das Start-up XOROS Home mitgegründet, bei dem Unternehmen Möbel und Equipment fürs Homeoffice der Mitarbeiter:innen leasen können.



Das sind die drei Haupterkenntnisse



1. Technologischer Fokus schafft eine Grundlage für langfristige Geschäftsbeziehungen



Früher war Ergon Datenprojekte ein „Bauchladen für Technologien“, wie Daniel Kresin es formuliert. Das Unternehmen hat angeboten, was kundenseitig gebraucht wurde – ganz zur Freude des Vertriebs. Dieser konnte Projekt für Projekt einloggen. Auf Organisationsebene führte das aber zu Problemen: „Du hast Leute, die ausgebrannt sind, weil sie ständig neue Technologien lernen müssen. Sie kommen nicht dazu, eine technische Expertise aufzubauen. Die Kunden sind nicht 100-prozentig zufrieden, weil du es auch nicht besser machst als der Wettbewerb“, resümiert er.



Daniel Kresin hat die Unternehmensführung in einer Umbruchphase übernommen. Aber es ist ihm und seinem Mitgeschäftsführer gelungen, technologischen Fokus zu schaffen. „Wir haben versucht, diese Firma völlig neu zu erfinden, weil wir mussten“, erinnert er sich. Das erklärte Ziel war es, den Mitarbeiter:innen fachliche Spezialisierung zu ermöglichen. Nach einigen Jahren wurde Ergon Datenprojekte Microsoft-Partner und konnte sich als Experte klar am Markt positionieren. Heute wächst das Unternehmen gesund, hat langfristige Kundenbeziehungen und auch die Mitarbeiter:innen bleiben länger im Team.



Damit liefert Daniel ein gutes Beispiel für einen Trend, den ich schon länger beobachte. Während man in den 90ern auch als Generalist gefeierte:r Entwickler:in sein konnte, ist das 30 Jahre später einfach nicht mehr möglich. Es ist heute umso wichtiger, sein Business radikal zu spezialisieren, wie ich auch in diesem Beitrag schon erwähnt habe.



2. New Work und hybride Arbeitsmodelle setzen mehr Kommunikation voraus



Wir machen bei uns und auch bei anderen Unternehmen die Erfahrung, dass flache oder nicht-existente Hierarchien nur funktionieren, wenn man mehr miteinander redet. Das ist auch der Grund, warum sich mittlerweile viele Firmen einfach den Freitag für die interne Weiterentwicklung blocken – oder den Montag, wie mir quäntchen + glück in dieser Episode verraten haben. Hier beschäftigt sich das Team mit der Zusammenarbeit, den eigenen Fähigkeiten oder anderen wichtigen Themen.



Eine ähnliche Erfahrung hat Daniel gemacht. Mit der 80 % Homeoffice-Regelung ist auch bei Ergon Datenprojekte mehr Kommunikation notwendig. Davor gab es nur einen wöchentlichen Newsletter, um alle Mitarbeiter:innen auf dem Laufenden zu halten. Heute findet jeden Freitag ein Weekly Call statt, bei dem sich das Team austauschen kann. Im Sechs-Wochen-Takt steht zudem ein Workshop-Tag an, für den alle Mitarbeiter:innen ins Büro kommen und technische Themen besprechen.



Gleichzeitig versucht das Unternehmen den Mitarbeiter:innen zu ermöglichen, eigene Ideen ins Unternehmen einzubringen. „Diese können sie dann mit anderen Teammitgliedern erarbeiten, d. h. es werden einfach Arbeitskreise ins Leben gerufen“, erklärt Daniel Kresin. In der Praxis kommt dann auch jemand aus dem Management als Sponsor hinzu, die Rahmenbedingungen werden geklärt und die Arbeitsgruppe kann loslegen. Die Themen selbst können unterschiedlich sein – ein Javascript-Framework, ein überarbeiteter Prozess oder neue Tools. Oder einfach nur die Laptop-Regelung.



3. Software wi]]></itunes:summary>
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Mein Gast: Daniel Kresin





Daniel Kresin hat Wirtschaftsinformatik studiert und als Student bei der Firma Ergon Datenprojekte begonnen, die sich mittlerweile als Microsoft-Partner auf Softwareentwicklung und Datenauswertung spezialisiert hat. 24 Jahre später ist er noch immer im Unternehmen – aus der studentischen Mitarbeit wurde ein Consulting-Job und schließlich die Geschäftsführung. Auf diesem Weg hat der Hamburger eine tiefgreifende Transformation des Geschäftsmodells miterlebt und mitgestaltet. 2021 hat Daniel zudem das Start-up XOROS Home mitgegründet, bei dem Unternehmen Möbel und Equipment fürs Homeoffice der Mitarbeiter:innen leasen können.



Das sind die drei Haupterkenntnisse



1. Technologischer Fokus schafft eine Grundlage für langfristige Geschäftsbeziehungen



Früher war Ergon Datenprojekte ein „Bauchladen für Technologien“, wie Daniel Kresin es formuliert. Das Unternehmen hat angebot]]></googleplay:description>
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</item>

<item>
	<title>Deutschlands Krux mit der digitalen Transformation – mit Prof. Dr. Matthias Handrich (Professor &#038; Berater)</title>
	<link>https://insightsbyborisgloger.com/podcast/deutschlands-krux-mit-der-digitalen-transformation-mit-matthias-handrich-professor-berater/</link>
	<pubDate>Thu, 02 Jun 2022 06:30:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Insights by Boris Gloger]]></dc:creator>
	<guid isPermaLink="false">https://insightsbyborisgloger.com/?post_type=podcast&#038;p=29599</guid>
	<description><![CDATA[<p>„Wir haben leider keine Universitäten von Weltrang, die Informatiker:innen hervorbringen.“</p>





Mein Gast: Prof. Dr. Matthias Handrich





<p>Ich habe Matthias Handrich bei unserem Unternehmer:innen-Stammtisch kennengelernt. Seit Anfang 2020 ist er Professor für International Management mit Fokus Digital Business an der Hochschule Pforzheim. Vor seiner akademischen Laufbahn arbeitete er als Inhouse-Management-Berater in unterschiedlichsten Funktionen bei der Siemens AG. Er leitete dort strategische Projekte in den Schwerpunktbereichen: Business Development, Marketing und Sales, Geschäftsmodellentwicklung und Innovationsmanagement sowie Industrie 4.0. Später wechselte er zur Mercedes-Benz AG, wo er im strategischen Vertrieb KI und Machine Learning Projekte leitete. Professor Handrich möchte seine Studierenden lehren, was er auch während seines eigenen Studiums an der Universität Mannheim zu schätzen wusste: Managerwissen aus der Praxis statt nur trockener Theorie aus Büchern. Neben seiner Lehrtätigkeit betreibt Matthias Handrich mit <a href="https://managing-transformation.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Managing Transformation</a> sein eigenes Beratungsunternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, die deutsche Industrie in ihrer Transformation zu begleiten.</p>



Das sind die drei Schlüsselpunkte



1. Viele Unternehmen müssen teilweise oder vollständig Softwareunternehmen werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben



<p>Prof. Matthias Handrich sitzt in Stuttgart, der Hochburg der Automobilindustrie in Deutschland. Viele behaupten sogar, dass hier die Wertschöpfung Deutschlands zuhause ist. Ich behaupte, dass die Stadt das nächste Detroit wird, wenn es so weitergeht. Prof. Matthias Handrich sieht das ähnlich: „Ich glaube, dass wir einen radikalen Umbau in Richtung Softwareunternehmen machen müssen.“</p>



<p>Mir fällt immer wieder auf, dass dieses Denken in radikalen Lösungen nur selten gelingt – und wenn, dann kann das zwischenzeitlich weh tun. Wie beim Springerkonzern, der konsequent auf E-Commerce umstellen wollte und dabei mühsam einen Schritt nach dem anderen setzen musste. Oder bei Otto, wo lange Zeit gerungen und geackert wurde. Sogar bei einem IT-Konzern wie SAP. Diese Unternehmen sind aber ein großes Stück nach vorne gekommen. Die Radikalität der Transformation hat sich bezahlt gemacht.</p>



<p>Was hindert also andere, es ähnlich zu machen? Ich glaube, dass Softwareentwicklung immer noch falsch verstanden wird. Software Engineering hat eben nichts mit unserer Kernkompetenz, dem Engineering, zu tun. Software muss agil geschrieben werden. Unser eigener Anspruch – die deutsche Perfektion – steht uns dabei im Weg.</p>



2. Das Auto differenziert sich in Zukunft durch Software



<p>Gemessen am Umsatz ist die Automobilindustrie in Deutschland der mit Abstand wichtigste Industriezweig und international (noch) ganz vorne dabei. Wie schnell sich die Kräfte aber verschieben können, zeigte Tesla. Der amerikanische Autobauer hat einen großen Vorteil. Er kann sich auf den E-Antrieb fokussieren, während VW, BMW und Daimler weiter ihr Kerngeschäft bedienen müssen – und das ist nach wie vor der Verbrenner.</p>



<p>Die Traditionskonzerne schleppen also ihre Altlasten mit sich herum und verlieren dadurch Zeit bei neuen Technologien, die aber erfolgsentscheidend sein werden. Zum Beispiel beim automatisierten Fahren. Hier sind wir schon heute nicht wettbewerbsfähig. BMW, VW und auch Daimler haben es zwar versucht, aber ohne Erfolg. „Ein Hauptgrund ist, dass man nicht die notwendigen Leute hat, weder in der Zahl noch auf dem richtigen Skill-Level“, erklärt Professor Handrich.</p>



3. Deutschland braucht mehr hochqualifizierte Entwickler:innen



<p>Den deutschen Industrieunternehmen fehlen die richtigen Talente für die digitale Transformation. Unser Bildungssystem hinkt der Digitalisierung zwanzig Jahre hinterher. Das zieht sich bis in die akademischen Bildungswege hinauf. „Wir haben leider keine Universitäten von Weltrang, die Informatiker:innen hervorbringen. […] Es gibt zwar die alten Ingenieursschmieden wie KIT oder TU Darmstatt, die auch in Richtung Informatik gehen. Das kommt aber alles aus dem Ingenieurwesen heraus“, so Professor Handrich.</p>



<p>Aktuell bleibt nur die Option, Informatiker:innen aus anderen Ländern zu uns zu holen. Dazu sei der Standort Deutschland mit der verkrusteten Verwaltung, den vergleichsweise hohen Steuern und der veralteten digitalen Infrastruktur allerdings zu wenig attraktiv. Viel wichtiger noch ist die langfristige Perspektive. Hier brauchen wir in Deutschland neue Wege, um die Menschen entsprechend auszubilden. Wir müssen unser Bildungssystem umbauen und längst fällige Investitionen in unsere Ausbildungsstätten auf den Weg bringen.</p>





<p>Hört einfach ‘mal rein, wenn ihr wissen wollt, wie es um die digitale Transformation in Deutschland steht und welche Herausforderungen wir lösen müssen, damit wir in Zukunft wettbewerbsfähig sind.</p>



Das könnte euch auch interessieren:



<p>Aus meinem Podcast:</p>



<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/das-system-auto-hat-einen-totalschaden-mit-katja-diehl-autorin-podcasterin-bloggerin/">Das System Auto hat einen Totalschaden – mit Katja Diehl (Autorin, Podcasterin, Bloggerin)</a></li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/agilitaet-in-gross-transformation-und-skalierung-mit-carsten-rasche-borisgloger/">Agilität in Groß: Transformation &amp; Skalierung mit Carsten Rasche (borisgloger)</a></li></ul>



<p>Aus meinem Blog:</p>



<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/2021/02/22/das-jahrhundert-des-autos-ist-vorbei/">Das Jahrhundert des Autos ist vorbei</a></li></ul>



<p>Aus dem borisgloger-Blog:</p>



<ul><li><a href="https://www.borisgloger.com/blog/2021/12/13/warum-viele-jetzt-plattformen-bauen-unternehmen-neu-denken-3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Warum viele jetzt Plattformen bauen – Unternehmen NEU denken #3</a></li><li><a href="https://www.borisgloger.com/blog/2021/05/21/6-gruende-fuer-stuttgarts-untergang-eine-dystopie" target="_blank" rel="noreferrer noopener">6 Gründe für Stuttgarts Untergang – eine Dystopie</a></li><li><a href="https://www.borisgloger.com/blog/2022/05/24/fuehrung-und-werte-mobilitaet-digital-denken-7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Führung und Werte – Mobilität digital denken #7</a></li></ul>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[„Wir haben leider keine Universitäten von Weltrang, die Informatiker:innen hervorbringen.“





Mein Gast: Prof. Dr. Matthias Handrich





Ich habe Matthias Handrich bei unserem Unternehmer:innen-Stammtisch kennengelernt. Seit Anfang 2020 ist er Profess]]></itunes:subtitle>
								<content:encoded><![CDATA[<p>„Wir haben leider keine Universitäten von Weltrang, die Informatiker:innen hervorbringen.“</p>





Mein Gast: Prof. Dr. Matthias Handrich





<p>Ich habe Matthias Handrich bei unserem Unternehmer:innen-Stammtisch kennengelernt. Seit Anfang 2020 ist er Professor für International Management mit Fokus Digital Business an der Hochschule Pforzheim. Vor seiner akademischen Laufbahn arbeitete er als Inhouse-Management-Berater in unterschiedlichsten Funktionen bei der Siemens AG. Er leitete dort strategische Projekte in den Schwerpunktbereichen: Business Development, Marketing und Sales, Geschäftsmodellentwicklung und Innovationsmanagement sowie Industrie 4.0. Später wechselte er zur Mercedes-Benz AG, wo er im strategischen Vertrieb KI und Machine Learning Projekte leitete. Professor Handrich möchte seine Studierenden lehren, was er auch während seines eigenen Studiums an der Universität Mannheim zu schätzen wusste: Managerwissen aus der Praxis statt nur trockener Theorie aus Büchern. Neben seiner Lehrtätigkeit betreibt Matthias Handrich mit <a href="https://managing-transformation.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Managing Transformation</a> sein eigenes Beratungsunternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, die deutsche Industrie in ihrer Transformation zu begleiten.</p>



Das sind die drei Schlüsselpunkte



1. Viele Unternehmen müssen teilweise oder vollständig Softwareunternehmen werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben



<p>Prof. Matthias Handrich sitzt in Stuttgart, der Hochburg der Automobilindustrie in Deutschland. Viele behaupten sogar, dass hier die Wertschöpfung Deutschlands zuhause ist. Ich behaupte, dass die Stadt das nächste Detroit wird, wenn es so weitergeht. Prof. Matthias Handrich sieht das ähnlich: „Ich glaube, dass wir einen radikalen Umbau in Richtung Softwareunternehmen machen müssen.“</p>



<p>Mir fällt immer wieder auf, dass dieses Denken in radikalen Lösungen nur selten gelingt – und wenn, dann kann das zwischenzeitlich weh tun. Wie beim Springerkonzern, der konsequent auf E-Commerce umstellen wollte und dabei mühsam einen Schritt nach dem anderen setzen musste. Oder bei Otto, wo lange Zeit gerungen und geackert wurde. Sogar bei einem IT-Konzern wie SAP. Diese Unternehmen sind aber ein großes Stück nach vorne gekommen. Die Radikalität der Transformation hat sich bezahlt gemacht.</p>



<p>Was hindert also andere, es ähnlich zu machen? Ich glaube, dass Softwareentwicklung immer noch falsch verstanden wird. Software Engineering hat eben nichts mit unserer Kernkompetenz, dem Engineering, zu tun. Software muss agil geschrieben werden. Unser eigener Anspruch – die deutsche Perfektion – steht uns dabei im Weg.</p>



2. Das Auto differenziert sich in Zukunft durch Software



<p>Gemessen am Umsatz ist die Automobilindustrie in Deutschland der mit Abstand wichtigste Industriezweig und international (noch) ganz vorne dabei. Wie schnell sich die Kräfte aber verschieben können, zeigte Tesla. Der amerikanische Autobauer hat einen großen Vorteil. Er kann sich auf den E-Antrieb fokussieren, während VW, BMW und Daimler weiter ihr Kerngeschäft bedienen müssen – und das ist nach wie vor der Verbrenner.</p>



<p>Die Traditionskonzerne schleppen also ihre Altlasten mit sich herum und verlieren dadurch Zeit bei neuen Technologien, die aber erfolgsentscheidend sein werden. Zum Beispiel beim automatisierten Fahren. Hier sind wir schon heute nicht wettbewerbsfähig. BMW, VW und auch Daimler haben es zwar versucht, aber ohne Erfolg. „Ein Hauptgrund ist, dass man nicht die notwendigen Leute hat, weder in der Zahl noch auf dem richtigen Skill-Level“, erklärt Professor Handrich.</p>



3. Deutschland braucht mehr hochqualifizierte Entwickler:innen



<p>Den deutschen Industrieunternehmen fehlen die richtigen Talente für die digitale Transformation. Unser Bildungssystem hinkt der Digitalisierung zwanzig Jahre hinterher. Das zieht sich bis in die akademischen Bildungswege hinauf. „Wir haben leider keine Universitäten von Weltrang, die Informatiker:innen hervorbringen. […] Es gibt zwar die alten Ingenieursschmieden wie KIT oder TU Darmstatt, die auch in Richtung Informatik gehen. Das kommt aber alles aus dem Ingenieurwesen heraus“, so Professor Handrich.</p>



<p>Aktuell bleibt nur die Option, Informatiker:innen aus anderen Ländern zu uns zu holen. Dazu sei der Standort Deutschland mit der verkrusteten Verwaltung, den vergleichsweise hohen Steuern und der veralteten digitalen Infrastruktur allerdings zu wenig attraktiv. Viel wichtiger noch ist die langfristige Perspektive. Hier brauchen wir in Deutschland neue Wege, um die Menschen entsprechend auszubilden. Wir müssen unser Bildungssystem umbauen und längst fällige Investitionen in unsere Ausbildungsstätten auf den Weg bringen.</p>





<p>Hört einfach ‘mal rein, wenn ihr wissen wollt, wie es um die digitale Transformation in Deutschland steht und welche Herausforderungen wir lösen müssen, damit wir in Zukunft wettbewerbsfähig sind.</p>



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<p>Aus meinem Blog:</p>



<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/2021/02/22/das-jahrhundert-des-autos-ist-vorbei/">Das Jahrhundert des Autos ist vorbei</a></li></ul>



<p>Aus dem borisgloger-Blog:</p>



<ul><li><a href="https://www.borisgloger.com/blog/2021/12/13/warum-viele-jetzt-plattformen-bauen-unternehmen-neu-denken-3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Warum viele jetzt Plattformen bauen – Unternehmen NEU denken #3</a></li><li><a href="https://www.borisgloger.com/blog/2021/05/21/6-gruende-fuer-stuttgarts-untergang-eine-dystopie" target="_blank" rel="noreferrer noopener">6 Gründe für Stuttgarts Untergang – eine Dystopie</a></li><li><a href="https://www.borisgloger.com/blog/2022/05/24/fuehrung-und-werte-mobilitaet-digital-denken-7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Führung und Werte – Mobilität digital denken #7</a></li></ul>]]></content:encoded>
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Mein Gast: Prof. Dr. Matthias Handrich





Ich habe Matthias Handrich bei unserem Unternehmer:innen-Stammtisch kennengelernt. Seit Anfang 2020 ist er Professor für International Management mit Fokus Digital Business an der Hochschule Pforzheim. Vor seiner akademischen Laufbahn arbeitete er als Inhouse-Management-Berater in unterschiedlichsten Funktionen bei der Siemens AG. Er leitete dort strategische Projekte in den Schwerpunktbereichen: Business Development, Marketing und Sales, Geschäftsmodellentwicklung und Innovationsmanagement sowie Industrie 4.0. Später wechselte er zur Mercedes-Benz AG, wo er im strategischen Vertrieb KI und Machine Learning Projekte leitete. Professor Handrich möchte seine Studierenden lehren, was er auch während seines eigenen Studiums an der Universität Mannheim zu schätzen wusste: Managerwissen aus der Praxis statt nur trockener Theorie aus Büchern. Neben seiner Lehrtätigkeit betreibt Matthias Handrich mit Managing Transformation sein eigenes Beratungsunternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, die deutsche Industrie in ihrer Transformation zu begleiten.



Das sind die drei Schlüsselpunkte



1. Viele Unternehmen müssen teilweise oder vollständig Softwareunternehmen werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben



Prof. Matthias Handrich sitzt in Stuttgart, der Hochburg der Automobilindustrie in Deutschland. Viele behaupten sogar, dass hier die Wertschöpfung Deutschlands zuhause ist. Ich behaupte, dass die Stadt das nächste Detroit wird, wenn es so weitergeht. Prof. Matthias Handrich sieht das ähnlich: „Ich glaube, dass wir einen radikalen Umbau in Richtung Softwareunternehmen machen müssen.“



Mir fällt immer wieder auf, dass dieses Denken in radikalen Lösungen nur selten gelingt – und wenn, dann kann das zwischenzeitlich weh tun. Wie beim Springerkonzern, der konsequent auf E-Commerce umstellen wollte und dabei mühsam einen Schritt nach dem anderen setzen musste. Oder bei Otto, wo lange Zeit gerungen und geackert wurde. Sogar bei einem IT-Konzern wie SAP. Diese Unternehmen sind aber ein großes Stück nach vorne gekommen. Die Radikalität der Transformation hat sich bezahlt gemacht.



Was hindert also andere, es ähnlich zu machen? Ich glaube, dass Softwareentwicklung immer noch falsch verstanden wird. Software Engineering hat eben nichts mit unserer Kernkompetenz, dem Engineering, zu tun. Software muss agil geschrieben werden. Unser eigener Anspruch – die deutsche Perfektion – steht uns dabei im Weg.



2. Das Auto differenziert sich in Zukunft durch Software



Gemessen am Umsatz ist die Automobilindustrie in Deutschland der mit Abstand wichtigste Industriezweig und international (noch) ganz vorne dabei. Wie schnell sich die Kräfte aber verschieben können, zeigte Tesla. Der amerikanische Autobauer hat einen großen Vorteil. Er kann sich auf den E-Antrieb fokussieren, während VW, BMW und Daimler weiter ihr Kerngeschäft bedienen müssen – und das ist nach wie vor der Verbrenner.



Die Traditionskonzerne schleppen also ihre Altlasten mit sich herum und verlieren dadurch Zeit bei neuen Technologien, die aber erfolgsentscheidend sein werden. Zum Beispiel beim automatisierten Fahren. Hier sind wir schon heute nicht wettbewerbsfähig. BMW, VW und auch Daimler haben es zwar versucht, aber ohne Erfolg. „Ein Hauptgrund ist, dass man nicht die notwendigen Leute hat, weder in der Zahl noch auf dem richtigen Skill-Level“, erklärt Professor Handrich.



3. Deutschland braucht mehr hochqualifizierte Entwickler:innen



Den deutschen Industrieunternehmen fehlen die richtigen Talente für die digitale Transformation. Unser Bildungssystem hinkt der Digitalisierung zwanzig Jahre hinterher. Das zieht sich bis in die akademischen Bildungswege hinauf. „Wir haben leider keine Universitäten von Weltrang, die Informatiker:innen hervorbringen. […] Es gibt zwar die alten Ingenieursschmieden wie KIT oder TU Darmstatt, die auch in Richtu]]></itunes:summary>
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Mein Gast: Prof. Dr. Matthias Handrich





Ich habe Matthias Handrich bei unserem Unternehmer:innen-Stammtisch kennengelernt. Seit Anfang 2020 ist er Professor für International Management mit Fokus Digital Business an der Hochschule Pforzheim. Vor seiner akademischen Laufbahn arbeitete er als Inhouse-Management-Berater in unterschiedlichsten Funktionen bei der Siemens AG. Er leitete dort strategische Projekte in den Schwerpunktbereichen: Business Development, Marketing und Sales, Geschäftsmodellentwicklung und Innovationsmanagement sowie Industrie 4.0. Später wechselte er zur Mercedes-Benz AG, wo er im strategischen Vertrieb KI und Machine Learning Projekte leitete. Professor Handrich möchte seine Studierenden lehren, was er auch während seines eigenen Studiums an der Universität Mannheim zu schätzen wusste: Managerwissen aus der Praxis statt nur trockener Theorie aus Büchern. Neben seine]]></googleplay:description>
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<item>
	<title>Das Fahrrad bereichert die ganze Stadt – mit Elisabeth Felberbauer (Bike Citizens)</title>
	<link>https://insightsbyborisgloger.com/podcast/das-fahrrad-bereichert-die-ganze-stadt-mit-elisabeth-felberbauer-bike-citizens/</link>
	<pubDate>Thu, 31 Mar 2022 06:30:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Insights by Boris Gloger]]></dc:creator>
	<guid isPermaLink="false">https://insightsbyborisgloger.com/?post_type=podcast&#038;p=29417</guid>
	<description><![CDATA[<p>„Radfahren löst das Platzproblem in der Stadt, ist ein sauberes Verkehrsmittel und zahlt in die persönliche Gesundheit ein. […] Alles gute Gründe für das Fahrrad.“</p>







Mein Gast: Elisabeth Felberbauer



<p>Wie bewegt eine Firma Menschen dazu, das Fahrrad in der Stadt zu nutzen? Was wäre, wenn wir ihnen beim Radfahren die Strecken zeigen, die sicherer und schöner sind als die gewohnten Wege durch die Stadt – und vielleicht sogar den einen oder anderen Geheimtipp, ein Café oder ein verstecktes Bistro. Elisabeth Felberbauer entwickelt mit ihrem Team von <a href="https://www.bikecitizens.net/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bike Citizens</a> seit mehreren Jahren eine App, die viel mehr als ein Navi ist, und zeigt uns damit, wie viel Spaß Fahrradfahren in der Stadt macht. Doch nicht nur ihre App ist innovativ und klar gegenüber Komoot oder Ride with GPS positioniert, sondern auch ihre Firma geht einen anderen Weg: mit der Vier-Tage-Woche und einem klaren Bekenntnis zum Standort Österreich.</p>



Das sind die drei Schlüsselpunkte



1. Radfahren ist ein Querschnittsthema, das positiv auf viele Bereiche wirkt



<p>Elisabeth Felberbauer glaubt wie ich, dass Radfahren neben den persönlichen Vorteilen für die Gesundheit und der Zeitersparnis am Arbeitsweg auch eine gesellschaftliche Komponente hat: „Radfahren ist ein Querschnittsthema. Es ist günstiger als das Auto und zahlt positiv auf die Gesundheit ein. Studien zeigen, dass Menschen, die mit dem Fahrrad pendeln, weniger Krankheitstage haben als Menschen, die nicht aktiv ins Büro pendeln. Radfahren kurbelt aber auch die Wirtschaft an. Wenn man mit dem Fahrrad einkaufen fährt, kommt man öfter und lässt am Ende des Monats mehr Geld am Tresen.“ Eine Erkenntnis, die besonders die Geschäftsleute in den aussterbenden Innenstädten interessieren dürfte. Sie sollten ein starkes Interesse daran haben, dass weniger Autos und dafür mehr Fahrräder in den Städten unterwegs sind.&nbsp;</p>



<p>Elisabeths Team geht den vielen Möglichkeiten unterschiedlich nach. User:innen können mit der App navigieren sowie die Stadt erkunden und Organisationen können Mobilitätskampagnen für ihre Mitarbeiter:innen starten. Mit Städten arbeiten Bike Citizens daran, die Fahrradinfrastruktur zu optimieren.</p>



<p>Elisabeths aktivistischer Zugang ist ansteckend. Das erklärte Ziel ist es, mehr und mehr Leute in den (Fahrrad-)Sattel zu bekommen. Man müsse aber auch offen sein, wenn man für ein Thema kämpft, sagt Elisabeth. Deshalb denkt sie vernetzt und versucht, mit ihrer App zur Quartierentwicklung von Städten beizutragen.</p>



2. Nutzer:innen-Daten zeigen uns, wie die Radinfrastruktur von morgen aussehen muss



<p>In einem gemeinsamen Projekt mit der Fachhochschule Johanneum geht Elisabeth der Frage nach, wie sich eine Stadt klimatisch bis 2050 verändern wird. Dabei hat sich bereits bestätigt, was wir in den letzten Sommern immer wieder zu spüren bekommen haben: Die Hitzeinseln werden mehr, darunter leiden auch die Radfahrer:innen. Ihre App versorgt das Projekt mit den Fahrradrouten, so dass die (Rad)-Wege dort beschattet werden können, wo es nötig ist.</p>



<p>An besonders hitzeintensiven Punkten entlang der relevantesten Fahrradstrecken kann man sich dann zum Beispiel überlegen, Wasserzerstäuber aufzustellen, wie es die Stadt Wien schon heute vereinzelt macht. Doch auch Elisabeth sagt, was viele meiner Interviewpartner:innen immer wieder betonen: Für all das braucht es mehr Platz – einen Großteil davon besetzen aktuell noch die Autos. Den Platz müssen die Städte am Ende den Autos wegnehmen. Gerade in Deutschland ist das für viele noch immer das Reizthema Nummer eins.</p>



3. Die Stadt der Zukunft gibt den Menschen mehr und dem Auto weniger Raum



<p>Doch vielleicht wäre ja sogar mehr Platz da und er wird nur ungenügend genutzt. Darauf kommt auch Elisabeth zu sprechen: „Ich glaube nicht, dass immer zu wenig Platz vorhanden ist. In Graz sind zum Beispiel unglaublich viele Parkgaragen und Tiefgaragenplätze frei. Trotzdem gibt es einen Engpass an bestehender Parkfläche. Man muss die Flächen anders nutzen.“ Genau dazu können die Apps beitragen. Denn wenn Bewegungsprofile existieren, können Stadtplaner:innen die Flächen mit diesen Informationen besser ausnutzen.</p>



<p>Naja – und wer auf Orte wie Paris, Barcelona, Amsterdam oder Kopenhagen schaut, wird feststellen: Städte blühen geradezu auf, wenn die Beruhigung des Verkehrs gelingt: „Man sieht es auch auf Märkten wie dem Lendplatz in Graz. Sie sind belebt, da herrscht eine schöne Stimmung, die Leute kommen mit dem Rad“, sagt Elisabeth.</p>



<p>Meine klare Empfehlung: Lasst das Auto stehen und probiert mal aus, eure täglichen Strecken mit dem Fahrrad zurückzulegen. Vielleicht beginnt ihr mit einem Tag in der Woche. Gerade jetzt, in Zeiten der hohen Spritpreise, macht ein autofreier Wochentag umso mehr Sinn. Das Wetter wird wieder wärmer und ihr müsst euch nicht wie ich im Winter nach dem Zwiebelprinzip einpacken. Ihr werdet die Stadt ganz anders wahrnehmen und euch schon nach wenigen Wochen fitter fühlen. Dabei schont ihr euren Geldbeutel und reduziert auch noch den C02-Ausstoß eurer Familie. Also eine Win-win-win-Situation.</p>



<p>Selbst wenn ihr kein supertolles, schickes Fahrrad habt – ganz egal. Ihr könnt einfach mal bei den Fahrradbörsen in eurer Nachbarschaft vorbeischauen. Oft bekommt man dort einen kostenlosen Fahrradcheck und für den Anfang findet ihr sicher auch einen günstigen Drahtesel, der sich freut, endlich gefahren zu werden. Es muss nicht immer gleich das E-Bike sein.</p>





<p>Welche Erfahrungen habt ihr beim Radfahren in eurer Stadt gemacht? Hört einmal rein in den Podcast und lasst mich wissen, was eure Gedanken sind. Ich freu mich über eure Kommentare!</p>



Das könnte euch auch interessieren&nbsp;



<ul><li>Aus meinem Podcast:<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/das-eigene-auto-ist-ein-auslaufmodell-mit-michael-schwendinger-vcoe/">Das eigene Auto ist ein Auslaufmodell – mit Michael Schwendinger (VCÖ)</a></li></ul><ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/bewegen-statt-parken-new-mobility-mit-michael-glotz-richter-stadt-bremen/">Bewegen statt parken: New Mobility mit Michael Glotz-Richter, Stadt Bremen</a></li></ul></li><li>Aus meinem Blog:<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/2021/03/09/nachhaltigkeit-mit-dem-rad-zur-arbeit/">Nachhaltigkeit: mit dem Rad zur Arbeit</a></li></ul></li><li>Aus dem borisgloger-Blog<ul><li><a href="https://www.borisgloger.com/blog/2022/01/11/was-fahrradfahren-mit-scrum-zu-tun-hat">Was Fahrradfahren mit Scrum zu tun hat</a></li></ul></li></ul>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[„Radfahren löst das Platzproblem in der Stadt, ist ein sauberes Verkehrsmittel und zahlt in die persönliche Gesundheit ein. […] Alles gute Gründe für das Fahrrad.“







Mein Gast: Elisabeth Felberbauer



Wie bewegt eine Firma Menschen dazu, das Fahrra]]></itunes:subtitle>
								<content:encoded><![CDATA[<p>„Radfahren löst das Platzproblem in der Stadt, ist ein sauberes Verkehrsmittel und zahlt in die persönliche Gesundheit ein. […] Alles gute Gründe für das Fahrrad.“</p>







Mein Gast: Elisabeth Felberbauer



<p>Wie bewegt eine Firma Menschen dazu, das Fahrrad in der Stadt zu nutzen? Was wäre, wenn wir ihnen beim Radfahren die Strecken zeigen, die sicherer und schöner sind als die gewohnten Wege durch die Stadt – und vielleicht sogar den einen oder anderen Geheimtipp, ein Café oder ein verstecktes Bistro. Elisabeth Felberbauer entwickelt mit ihrem Team von <a href="https://www.bikecitizens.net/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bike Citizens</a> seit mehreren Jahren eine App, die viel mehr als ein Navi ist, und zeigt uns damit, wie viel Spaß Fahrradfahren in der Stadt macht. Doch nicht nur ihre App ist innovativ und klar gegenüber Komoot oder Ride with GPS positioniert, sondern auch ihre Firma geht einen anderen Weg: mit der Vier-Tage-Woche und einem klaren Bekenntnis zum Standort Österreich.</p>



Das sind die drei Schlüsselpunkte



1. Radfahren ist ein Querschnittsthema, das positiv auf viele Bereiche wirkt



<p>Elisabeth Felberbauer glaubt wie ich, dass Radfahren neben den persönlichen Vorteilen für die Gesundheit und der Zeitersparnis am Arbeitsweg auch eine gesellschaftliche Komponente hat: „Radfahren ist ein Querschnittsthema. Es ist günstiger als das Auto und zahlt positiv auf die Gesundheit ein. Studien zeigen, dass Menschen, die mit dem Fahrrad pendeln, weniger Krankheitstage haben als Menschen, die nicht aktiv ins Büro pendeln. Radfahren kurbelt aber auch die Wirtschaft an. Wenn man mit dem Fahrrad einkaufen fährt, kommt man öfter und lässt am Ende des Monats mehr Geld am Tresen.“ Eine Erkenntnis, die besonders die Geschäftsleute in den aussterbenden Innenstädten interessieren dürfte. Sie sollten ein starkes Interesse daran haben, dass weniger Autos und dafür mehr Fahrräder in den Städten unterwegs sind.&nbsp;</p>



<p>Elisabeths Team geht den vielen Möglichkeiten unterschiedlich nach. User:innen können mit der App navigieren sowie die Stadt erkunden und Organisationen können Mobilitätskampagnen für ihre Mitarbeiter:innen starten. Mit Städten arbeiten Bike Citizens daran, die Fahrradinfrastruktur zu optimieren.</p>



<p>Elisabeths aktivistischer Zugang ist ansteckend. Das erklärte Ziel ist es, mehr und mehr Leute in den (Fahrrad-)Sattel zu bekommen. Man müsse aber auch offen sein, wenn man für ein Thema kämpft, sagt Elisabeth. Deshalb denkt sie vernetzt und versucht, mit ihrer App zur Quartierentwicklung von Städten beizutragen.</p>



2. Nutzer:innen-Daten zeigen uns, wie die Radinfrastruktur von morgen aussehen muss



<p>In einem gemeinsamen Projekt mit der Fachhochschule Johanneum geht Elisabeth der Frage nach, wie sich eine Stadt klimatisch bis 2050 verändern wird. Dabei hat sich bereits bestätigt, was wir in den letzten Sommern immer wieder zu spüren bekommen haben: Die Hitzeinseln werden mehr, darunter leiden auch die Radfahrer:innen. Ihre App versorgt das Projekt mit den Fahrradrouten, so dass die (Rad)-Wege dort beschattet werden können, wo es nötig ist.</p>



<p>An besonders hitzeintensiven Punkten entlang der relevantesten Fahrradstrecken kann man sich dann zum Beispiel überlegen, Wasserzerstäuber aufzustellen, wie es die Stadt Wien schon heute vereinzelt macht. Doch auch Elisabeth sagt, was viele meiner Interviewpartner:innen immer wieder betonen: Für all das braucht es mehr Platz – einen Großteil davon besetzen aktuell noch die Autos. Den Platz müssen die Städte am Ende den Autos wegnehmen. Gerade in Deutschland ist das für viele noch immer das Reizthema Nummer eins.</p>



3. Die Stadt der Zukunft gibt den Menschen mehr und dem Auto weniger Raum



<p>Doch vielleicht wäre ja sogar mehr Platz da und er wird nur ungenügend genutzt. Darauf kommt auch Elisabeth zu sprechen: „Ich glaube nicht, dass immer zu wenig Platz vorhanden ist. In Graz sind zum Beispiel unglaublich viele Parkgaragen und Tiefgaragenplätze frei. Trotzdem gibt es einen Engpass an bestehender Parkfläche. Man muss die Flächen anders nutzen.“ Genau dazu können die Apps beitragen. Denn wenn Bewegungsprofile existieren, können Stadtplaner:innen die Flächen mit diesen Informationen besser ausnutzen.</p>



<p>Naja – und wer auf Orte wie Paris, Barcelona, Amsterdam oder Kopenhagen schaut, wird feststellen: Städte blühen geradezu auf, wenn die Beruhigung des Verkehrs gelingt: „Man sieht es auch auf Märkten wie dem Lendplatz in Graz. Sie sind belebt, da herrscht eine schöne Stimmung, die Leute kommen mit dem Rad“, sagt Elisabeth.</p>



<p>Meine klare Empfehlung: Lasst das Auto stehen und probiert mal aus, eure täglichen Strecken mit dem Fahrrad zurückzulegen. Vielleicht beginnt ihr mit einem Tag in der Woche. Gerade jetzt, in Zeiten der hohen Spritpreise, macht ein autofreier Wochentag umso mehr Sinn. Das Wetter wird wieder wärmer und ihr müsst euch nicht wie ich im Winter nach dem Zwiebelprinzip einpacken. Ihr werdet die Stadt ganz anders wahrnehmen und euch schon nach wenigen Wochen fitter fühlen. Dabei schont ihr euren Geldbeutel und reduziert auch noch den C02-Ausstoß eurer Familie. Also eine Win-win-win-Situation.</p>



<p>Selbst wenn ihr kein supertolles, schickes Fahrrad habt – ganz egal. Ihr könnt einfach mal bei den Fahrradbörsen in eurer Nachbarschaft vorbeischauen. Oft bekommt man dort einen kostenlosen Fahrradcheck und für den Anfang findet ihr sicher auch einen günstigen Drahtesel, der sich freut, endlich gefahren zu werden. Es muss nicht immer gleich das E-Bike sein.</p>





<p>Welche Erfahrungen habt ihr beim Radfahren in eurer Stadt gemacht? Hört einmal rein in den Podcast und lasst mich wissen, was eure Gedanken sind. Ich freu mich über eure Kommentare!</p>



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<ul><li>Aus meinem Podcast:<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/das-eigene-auto-ist-ein-auslaufmodell-mit-michael-schwendinger-vcoe/">Das eigene Auto ist ein Auslaufmodell – mit Michael Schwendinger (VCÖ)</a></li></ul><ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/bewegen-statt-parken-new-mobility-mit-michael-glotz-richter-stadt-bremen/">Bewegen statt parken: New Mobility mit Michael Glotz-Richter, Stadt Bremen</a></li></ul></li><li>Aus meinem Blog:<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/2021/03/09/nachhaltigkeit-mit-dem-rad-zur-arbeit/">Nachhaltigkeit: mit dem Rad zur Arbeit</a></li></ul></li><li>Aus dem borisgloger-Blog<ul><li><a href="https://www.borisgloger.com/blog/2022/01/11/was-fahrradfahren-mit-scrum-zu-tun-hat">Was Fahrradfahren mit Scrum zu tun hat</a></li></ul></li></ul>]]></content:encoded>
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			<itunes:summary><![CDATA[„Radfahren löst das Platzproblem in der Stadt, ist ein sauberes Verkehrsmittel und zahlt in die persönliche Gesundheit ein. […] Alles gute Gründe für das Fahrrad.“







Mein Gast: Elisabeth Felberbauer



Wie bewegt eine Firma Menschen dazu, das Fahrrad in der Stadt zu nutzen? Was wäre, wenn wir ihnen beim Radfahren die Strecken zeigen, die sicherer und schöner sind als die gewohnten Wege durch die Stadt – und vielleicht sogar den einen oder anderen Geheimtipp, ein Café oder ein verstecktes Bistro. Elisabeth Felberbauer entwickelt mit ihrem Team von Bike Citizens seit mehreren Jahren eine App, die viel mehr als ein Navi ist, und zeigt uns damit, wie viel Spaß Fahrradfahren in der Stadt macht. Doch nicht nur ihre App ist innovativ und klar gegenüber Komoot oder Ride with GPS positioniert, sondern auch ihre Firma geht einen anderen Weg: mit der Vier-Tage-Woche und einem klaren Bekenntnis zum Standort Österreich.



Das sind die drei Schlüsselpunkte



1. Radfahren ist ein Querschnittsthema, das positiv auf viele Bereiche wirkt



Elisabeth Felberbauer glaubt wie ich, dass Radfahren neben den persönlichen Vorteilen für die Gesundheit und der Zeitersparnis am Arbeitsweg auch eine gesellschaftliche Komponente hat: „Radfahren ist ein Querschnittsthema. Es ist günstiger als das Auto und zahlt positiv auf die Gesundheit ein. Studien zeigen, dass Menschen, die mit dem Fahrrad pendeln, weniger Krankheitstage haben als Menschen, die nicht aktiv ins Büro pendeln. Radfahren kurbelt aber auch die Wirtschaft an. Wenn man mit dem Fahrrad einkaufen fährt, kommt man öfter und lässt am Ende des Monats mehr Geld am Tresen.“ Eine Erkenntnis, die besonders die Geschäftsleute in den aussterbenden Innenstädten interessieren dürfte. Sie sollten ein starkes Interesse daran haben, dass weniger Autos und dafür mehr Fahrräder in den Städten unterwegs sind.&nbsp;



Elisabeths Team geht den vielen Möglichkeiten unterschiedlich nach. User:innen können mit der App navigieren sowie die Stadt erkunden und Organisationen können Mobilitätskampagnen für ihre Mitarbeiter:innen starten. Mit Städten arbeiten Bike Citizens daran, die Fahrradinfrastruktur zu optimieren.



Elisabeths aktivistischer Zugang ist ansteckend. Das erklärte Ziel ist es, mehr und mehr Leute in den (Fahrrad-)Sattel zu bekommen. Man müsse aber auch offen sein, wenn man für ein Thema kämpft, sagt Elisabeth. Deshalb denkt sie vernetzt und versucht, mit ihrer App zur Quartierentwicklung von Städten beizutragen.



2. Nutzer:innen-Daten zeigen uns, wie die Radinfrastruktur von morgen aussehen muss



In einem gemeinsamen Projekt mit der Fachhochschule Johanneum geht Elisabeth der Frage nach, wie sich eine Stadt klimatisch bis 2050 verändern wird. Dabei hat sich bereits bestätigt, was wir in den letzten Sommern immer wieder zu spüren bekommen haben: Die Hitzeinseln werden mehr, darunter leiden auch die Radfahrer:innen. Ihre App versorgt das Projekt mit den Fahrradrouten, so dass die (Rad)-Wege dort beschattet werden können, wo es nötig ist.



An besonders hitzeintensiven Punkten entlang der relevantesten Fahrradstrecken kann man sich dann zum Beispiel überlegen, Wasserzerstäuber aufzustellen, wie es die Stadt Wien schon heute vereinzelt macht. Doch auch Elisabeth sagt, was viele meiner Interviewpartner:innen immer wieder betonen: Für all das braucht es mehr Platz – einen Großteil davon besetzen aktuell noch die Autos. Den Platz müssen die Städte am Ende den Autos wegnehmen. Gerade in Deutschland ist das für viele noch immer das Reizthema Nummer eins.



3. Die Stadt der Zukunft gibt den Menschen mehr und dem Auto weniger Raum



Doch vielleicht wäre ja sogar mehr Platz da und er wird nur ungenügend genutzt. Darauf kommt auch Elisabeth zu sprechen: „Ich glaube nicht, dass immer zu wenig Platz vorhanden ist. In Graz sind zum Beispiel unglaublich viele Parkgaragen und Tiefgaragenplätze frei. Trotzdem gibt es einen Engpass an bestehender Parkfläche. Man muss die Flächen anders nutzen.“ Genau dazu kö]]></itunes:summary>
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			<title>Das Fahrrad bereichert die ganze Stadt – mit Elisabeth Felberbauer (Bike Citizens)</title>
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	<itunes:author><![CDATA[Insights by Boris Gloger]]></itunes:author>		<googleplay:description><![CDATA[„Radfahren löst das Platzproblem in der Stadt, ist ein sauberes Verkehrsmittel und zahlt in die persönliche Gesundheit ein. […] Alles gute Gründe für das Fahrrad.“







Mein Gast: Elisabeth Felberbauer



Wie bewegt eine Firma Menschen dazu, das Fahrrad in der Stadt zu nutzen? Was wäre, wenn wir ihnen beim Radfahren die Strecken zeigen, die sicherer und schöner sind als die gewohnten Wege durch die Stadt – und vielleicht sogar den einen oder anderen Geheimtipp, ein Café oder ein verstecktes Bistro. Elisabeth Felberbauer entwickelt mit ihrem Team von Bike Citizens seit mehreren Jahren eine App, die viel mehr als ein Navi ist, und zeigt uns damit, wie viel Spaß Fahrradfahren in der Stadt macht. Doch nicht nur ihre App ist innovativ und klar gegenüber Komoot oder Ride with GPS positioniert, sondern auch ihre Firma geht einen anderen Weg: mit der Vier-Tage-Woche und einem klaren Bekenntnis zum Standort Österreich.



Das sind die drei Schlüsselpunkte



1. Radfahren ist ein Querschnitts]]></googleplay:description>
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<item>
	<title>Umdenken im Kopf – mit Dagmar Hebenstreit (Agileus)</title>
	<link>https://insightsbyborisgloger.com/podcast/umdenken-im-kopf-mit-dagmar-hebenstreit-agileus/</link>
	<pubDate>Thu, 04 Nov 2021 08:00:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Insights by Boris Gloger]]></dc:creator>
	<guid isPermaLink="false">https://insightsbyborisgloger.com/?post_type=podcast&#038;p=28671</guid>
	<description><![CDATA[<p>„Neue Ansätze – ob Arbeitsformen oder Produktinnovationen – brauchen Raum. Das heißt umgekehrt nicht, alles Alte über Bord zu werfen. Vielmehr gilt es, das Beste aus beiden Welten zu verbinden.“</p>Dagmar Hebenstreit





Mein Gast: Dagmar Hebenstreit



<p>Bevor Dagmar mit ihrem Vater die <a href="https://www.agileus-consulting.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Agileus Consulting GmbH</a> gründete, war sie in der klassischen Management- und Strategieberatung angestellt. Vor einigen Jahren hatte sie genug von den zum Großteil tradierten Prozessen und dass sie bei Vorgesetzten kein Gehör für eine andere Herangehensweise fand. Auf der anderen Seite wollte sie selbst Vorbild sein: mit einem Führungsstil, der viel Freiheit erlaubt.</p>





<p>Den Technologiemarkt umkrempeln und dabei immer Teil des Teams und des Kundenprojekts sein – das ist das, was Dagmar heute antreibt, wenn sie Unternehmen ganzheitlich berät.</p>



Das sind die drei Hauptpunkte in Kürze



1.&nbsp;Das „Volk der Ingenieure“ – ein Volk mit Tunnelblick?



<p>Viele Jahrzehnte waren wir insbesondere in der physischen Produktentwicklung Weltmeister. Klar, erfolgreich sind wir in Branchen wie dem Maschinenbau oder der Medizintechnik noch immer, aber Länder wie China laufen uns langsam den Rang ab. Liegt es daran, dass wir uns auf unserer Spezialistenrolle ausruhen? Je tiefer wir uns in die Fachrichtungen reingebohrt haben, desto begrenzter wurde der Wirkungsspielraum, meint Dagmar. Und dann sind da noch die ganzen Regularien, die wohl zu Angst und falsch verstandener Sorgfalt führen. Das wiederum veranlasst Unternehmen, immer neue Prozesse aufzusetzen, die völlig unnötig sind.</p>



2.&nbsp;Transformationen greifen oft zu kurz



<p>Unternehmen wollen zwar effektiver werden, beispielsweise mit Hilfe agiler Ansätze, scheitern dann aber genau an dieser Denkweise: Wir haben jetzt ein Rezept, z. B. Scrum – und verändern doch im Kern nichts. Noch schlimmer: Auf unsere alten Prozesse schreiben wir „agil“ drauf, reduzieren aber nichts Überflüssiges. Wie geht es anders? Wir müssen loslassen: erlernte Arbeitsprozesse und Strukturen sowie den Gedanken, dass wir etwas anderes als uns selbst brauchen, um Veränderungen in Gang zu setzen. Das machen wir auch unseren Kunden immer wieder klar: Die agilen Prinzipien helfen euch dabei, eurer Zusammenarbeit einen Rahmen zu geben – der Wille zur Veränderung und auch der Mut, Dinge einmal anders zu machen, muss von euch kommen.</p>



3. „Arbeiten, um zu leben“ war gestern



<p>Wir wissen: Unternehmensstrukturen gehen immer auf die jeweilige Kultur zurück. Und kulturstiftend ist als Erstes die Führung. Deshalb, sagt Dagmar, wendet sie in ihrem Unternehmen auch konsequent selbst agile Prinzipien an. Die Erfahrungen, die sie macht, decken sich mit meinen: Mitarbeitende fühlen sich selbstwirksam, wenn sie selbst die Entscheidungen treffen und das wiederum motiviert enorm. Auch in der Pandemie hat sich ja gezeigt, wie produktiv die Leute im Homeoffice waren und wie gut virtuelle Kollaborationstools zur Zusammenarbeit funktionieren. Fatal wäre, wenn Unternehmen noch immer nicht erkennen würden, dass sie langfristig nur so Mitarbeitende finden und halten – indem sie größtmögliche Selbstbestimmung bei der Arbeit zulassen.</p>





<p>Hört mal rein, wenn ihr wissen wollt, welche Rolle die Software in der Hardware spielt, welchen Stellenwert das Kund:innenerlebnis hat und warum Covid-19 ein Weckruf für Deutschland war.</p>



<p>Das Titelbild hat Dagmar Hebenstreit zur Verfügung gestellt.</p>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[„Neue Ansätze – ob Arbeitsformen oder Produktinnovationen – brauchen Raum. Das heißt umgekehrt nicht, alles Alte über Bord zu werfen. Vielmehr gilt es, das Beste aus beiden Welten zu verbinden.“Dagmar Hebenstreit





Mein Gast: Dagmar Hebenstreit



Bev]]></itunes:subtitle>
								<content:encoded><![CDATA[<p>„Neue Ansätze – ob Arbeitsformen oder Produktinnovationen – brauchen Raum. Das heißt umgekehrt nicht, alles Alte über Bord zu werfen. Vielmehr gilt es, das Beste aus beiden Welten zu verbinden.“</p>Dagmar Hebenstreit





Mein Gast: Dagmar Hebenstreit



<p>Bevor Dagmar mit ihrem Vater die <a href="https://www.agileus-consulting.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Agileus Consulting GmbH</a> gründete, war sie in der klassischen Management- und Strategieberatung angestellt. Vor einigen Jahren hatte sie genug von den zum Großteil tradierten Prozessen und dass sie bei Vorgesetzten kein Gehör für eine andere Herangehensweise fand. Auf der anderen Seite wollte sie selbst Vorbild sein: mit einem Führungsstil, der viel Freiheit erlaubt.</p>





<p>Den Technologiemarkt umkrempeln und dabei immer Teil des Teams und des Kundenprojekts sein – das ist das, was Dagmar heute antreibt, wenn sie Unternehmen ganzheitlich berät.</p>



Das sind die drei Hauptpunkte in Kürze



1.&nbsp;Das „Volk der Ingenieure“ – ein Volk mit Tunnelblick?



<p>Viele Jahrzehnte waren wir insbesondere in der physischen Produktentwicklung Weltmeister. Klar, erfolgreich sind wir in Branchen wie dem Maschinenbau oder der Medizintechnik noch immer, aber Länder wie China laufen uns langsam den Rang ab. Liegt es daran, dass wir uns auf unserer Spezialistenrolle ausruhen? Je tiefer wir uns in die Fachrichtungen reingebohrt haben, desto begrenzter wurde der Wirkungsspielraum, meint Dagmar. Und dann sind da noch die ganzen Regularien, die wohl zu Angst und falsch verstandener Sorgfalt führen. Das wiederum veranlasst Unternehmen, immer neue Prozesse aufzusetzen, die völlig unnötig sind.</p>



2.&nbsp;Transformationen greifen oft zu kurz



<p>Unternehmen wollen zwar effektiver werden, beispielsweise mit Hilfe agiler Ansätze, scheitern dann aber genau an dieser Denkweise: Wir haben jetzt ein Rezept, z. B. Scrum – und verändern doch im Kern nichts. Noch schlimmer: Auf unsere alten Prozesse schreiben wir „agil“ drauf, reduzieren aber nichts Überflüssiges. Wie geht es anders? Wir müssen loslassen: erlernte Arbeitsprozesse und Strukturen sowie den Gedanken, dass wir etwas anderes als uns selbst brauchen, um Veränderungen in Gang zu setzen. Das machen wir auch unseren Kunden immer wieder klar: Die agilen Prinzipien helfen euch dabei, eurer Zusammenarbeit einen Rahmen zu geben – der Wille zur Veränderung und auch der Mut, Dinge einmal anders zu machen, muss von euch kommen.</p>



3. „Arbeiten, um zu leben“ war gestern



<p>Wir wissen: Unternehmensstrukturen gehen immer auf die jeweilige Kultur zurück. Und kulturstiftend ist als Erstes die Führung. Deshalb, sagt Dagmar, wendet sie in ihrem Unternehmen auch konsequent selbst agile Prinzipien an. Die Erfahrungen, die sie macht, decken sich mit meinen: Mitarbeitende fühlen sich selbstwirksam, wenn sie selbst die Entscheidungen treffen und das wiederum motiviert enorm. Auch in der Pandemie hat sich ja gezeigt, wie produktiv die Leute im Homeoffice waren und wie gut virtuelle Kollaborationstools zur Zusammenarbeit funktionieren. Fatal wäre, wenn Unternehmen noch immer nicht erkennen würden, dass sie langfristig nur so Mitarbeitende finden und halten – indem sie größtmögliche Selbstbestimmung bei der Arbeit zulassen.</p>





<p>Hört mal rein, wenn ihr wissen wollt, welche Rolle die Software in der Hardware spielt, welchen Stellenwert das Kund:innenerlebnis hat und warum Covid-19 ein Weckruf für Deutschland war.</p>



<p>Das Titelbild hat Dagmar Hebenstreit zur Verfügung gestellt.</p>]]></content:encoded>
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			<itunes:summary><![CDATA[„Neue Ansätze – ob Arbeitsformen oder Produktinnovationen – brauchen Raum. Das heißt umgekehrt nicht, alles Alte über Bord zu werfen. Vielmehr gilt es, das Beste aus beiden Welten zu verbinden.“Dagmar Hebenstreit





Mein Gast: Dagmar Hebenstreit



Bevor Dagmar mit ihrem Vater die Agileus Consulting GmbH gründete, war sie in der klassischen Management- und Strategieberatung angestellt. Vor einigen Jahren hatte sie genug von den zum Großteil tradierten Prozessen und dass sie bei Vorgesetzten kein Gehör für eine andere Herangehensweise fand. Auf der anderen Seite wollte sie selbst Vorbild sein: mit einem Führungsstil, der viel Freiheit erlaubt.





Den Technologiemarkt umkrempeln und dabei immer Teil des Teams und des Kundenprojekts sein – das ist das, was Dagmar heute antreibt, wenn sie Unternehmen ganzheitlich berät.



Das sind die drei Hauptpunkte in Kürze



1.&nbsp;Das „Volk der Ingenieure“ – ein Volk mit Tunnelblick?



Viele Jahrzehnte waren wir insbesondere in der physischen Produktentwicklung Weltmeister. Klar, erfolgreich sind wir in Branchen wie dem Maschinenbau oder der Medizintechnik noch immer, aber Länder wie China laufen uns langsam den Rang ab. Liegt es daran, dass wir uns auf unserer Spezialistenrolle ausruhen? Je tiefer wir uns in die Fachrichtungen reingebohrt haben, desto begrenzter wurde der Wirkungsspielraum, meint Dagmar. Und dann sind da noch die ganzen Regularien, die wohl zu Angst und falsch verstandener Sorgfalt führen. Das wiederum veranlasst Unternehmen, immer neue Prozesse aufzusetzen, die völlig unnötig sind.



2.&nbsp;Transformationen greifen oft zu kurz



Unternehmen wollen zwar effektiver werden, beispielsweise mit Hilfe agiler Ansätze, scheitern dann aber genau an dieser Denkweise: Wir haben jetzt ein Rezept, z. B. Scrum – und verändern doch im Kern nichts. Noch schlimmer: Auf unsere alten Prozesse schreiben wir „agil“ drauf, reduzieren aber nichts Überflüssiges. Wie geht es anders? Wir müssen loslassen: erlernte Arbeitsprozesse und Strukturen sowie den Gedanken, dass wir etwas anderes als uns selbst brauchen, um Veränderungen in Gang zu setzen. Das machen wir auch unseren Kunden immer wieder klar: Die agilen Prinzipien helfen euch dabei, eurer Zusammenarbeit einen Rahmen zu geben – der Wille zur Veränderung und auch der Mut, Dinge einmal anders zu machen, muss von euch kommen.



3. „Arbeiten, um zu leben“ war gestern



Wir wissen: Unternehmensstrukturen gehen immer auf die jeweilige Kultur zurück. Und kulturstiftend ist als Erstes die Führung. Deshalb, sagt Dagmar, wendet sie in ihrem Unternehmen auch konsequent selbst agile Prinzipien an. Die Erfahrungen, die sie macht, decken sich mit meinen: Mitarbeitende fühlen sich selbstwirksam, wenn sie selbst die Entscheidungen treffen und das wiederum motiviert enorm. Auch in der Pandemie hat sich ja gezeigt, wie produktiv die Leute im Homeoffice waren und wie gut virtuelle Kollaborationstools zur Zusammenarbeit funktionieren. Fatal wäre, wenn Unternehmen noch immer nicht erkennen würden, dass sie langfristig nur so Mitarbeitende finden und halten – indem sie größtmögliche Selbstbestimmung bei der Arbeit zulassen.





Hört mal rein, wenn ihr wissen wollt, welche Rolle die Software in der Hardware spielt, welchen Stellenwert das Kund:innenerlebnis hat und warum Covid-19 ein Weckruf für Deutschland war.



Das Titelbild hat Dagmar Hebenstreit zur Verfügung gestellt.]]></itunes:summary>
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Mein Gast: Dagmar Hebenstreit



Bevor Dagmar mit ihrem Vater die Agileus Consulting GmbH gründete, war sie in der klassischen Management- und Strategieberatung angestellt. Vor einigen Jahren hatte sie genug von den zum Großteil tradierten Prozessen und dass sie bei Vorgesetzten kein Gehör für eine andere Herangehensweise fand. Auf der anderen Seite wollte sie selbst Vorbild sein: mit einem Führungsstil, der viel Freiheit erlaubt.





Den Technologiemarkt umkrempeln und dabei immer Teil des Teams und des Kundenprojekts sein – das ist das, was Dagmar heute antreibt, wenn sie Unternehmen ganzheitlich berät.



Das sind die drei Hauptpunkte in Kürze



1.&nbsp;Das „Volk der Ingenieure“ – ein Volk mit Tunnelblick?



Viele Jahrzehnte waren wir insbesondere in der physischen]]></googleplay:description>
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<item>
	<title>„Nachhaltig heißt langlebig gebaut &#038; effizient programmiert“ – Dr. Dina Barbian</title>
	<link>https://insightsbyborisgloger.com/podcast/nachhaltig-heisst-langlebig-gebaut-effizient-programmiert-dr-dina-barbian/</link>
	<pubDate>Thu, 30 Sep 2021 07:00:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Insights by Boris Gloger]]></dc:creator>
	<guid isPermaLink="false">https://insightsbyborisgloger.com/?post_type=podcast&#038;p=28885</guid>
	<description><![CDATA[<p>„So wie der Bitcoin programmiert ist, ist er der Klimakiller schlechthin. Mit einer CO2-Steuer würde sich das Schürfen gar nicht mehr lohnen.“</p>Dr. Dina Barbian







Mein Gast: Dr. Dina Barbian



<p>Seit sie als eine der ersten in Deutschland ihre Doktorarbeit zum Thema Nachhaltigkeitsökonomie geschrieben hat, versucht sie, die Nachhaltigkeit unter die Leute zu bringen. Dr. Dina Barbian ist Wirtschaftsingenieurin und leitet das&nbsp;<a href="https://nachhaltigkeit2050.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Institut für Nachhaltigkeit in Nürnberg</a>. In ihren Vorlesungen verbindet sie u. a. die Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit.</p>



Das sind die drei Hauptpunkte



1. Konservativ und nachhaltig passen längst zueinander



<p>In den 90ern waren ökologische und soziale Nachhaltigkeit das Alleinstellungsmerkmal der grünen Parteien. Heute haben auch klassische Ökonom:innen verstanden, dass es hier um die Grundlage fürs Wirtschaften geht. Deshalb ist diese dritte Säule der Nachhaltigkeit, die ökonomische eben, viel wichtiger geworden als früher, sagt Dr. Barbian klar.</p>



<p>Das mag zwar so sein, aber richtig angekommen ist die Sache mit der Nachhaltigkeit noch nicht bei allen Wirtschaftsexpert:innen und Politiker:innen, sonst würden sich nicht so viele weiterhin dagegen stellen (warum sie das tun und dass das mehr mit Nicht-Können als Nicht-Wissen zu tun hat,&nbsp;<a href="https://insightsbyborisgloger.com/2021/09/21/widerstand-ist-eine-funktion-von-nicht-koennen-oder-warum-sich-in-der-klimafrage-so-wenig-bewegt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">habe ich hier versucht zu erklären</a>).</p>



2. Relokalisierung statt Globalisierung



<p>Fußgängerstädte, regionale Versorgung, Remote-Arbeiten – die Tendenz geht dahin, dass wir uns in Zukunft im Alltag viel weniger (weit) bewegen werden, weil wir an dem Ort leben, arbeiten und einkaufen werden, wo so ziemlich alles produziert wird, was wir brauchen. Das heißt nicht, dass wir nicht mehr nach Lust und Laune verreisen und uns auch mal auf einer Konferenz vor Ort treffen werden. Aber wir werden uns viel weniger bewegen&nbsp;müssen&nbsp;als bisher oder zumindest noch vor Corona. Und nicht nur wir: Wenn es nach dem Zukunftsmodell von Dr. Barbian geht, werden auch die Produkte, die wir kaufen, in regionalen Kreisläufen produziert und konsumiert werden und nicht um die Erde und zurück geschifft.</p>



<p>Aber was genau bedeutet lokale Produktion für mich als Endkunden und für das Stadtbild? Mehr ökologische Landwirtschaft am Stadtrand? Die Rückkehr der Handwerksbetriebe in die Städte? Kann sich die Masse, die in diesen Städten lebt, diese regional hergestellten Produkte überhaupt leisten? Die Frage nach den Preisen, der Leistbarkeit und ob der Staat die lokale Produktion direkt oder indirekt subventionieren soll, ist auch für Dr. Barbian keine leicht zu beantwortende. Die Politik und die Wirtschaft alleine werden es wohl nicht regeln (zumindest nicht rechtzeitig). Dr. Barbian setzt deshalb auch beim dritten Hebel an, den Konsument:innen, und hier besonders beim Umgang mit Hardware und Software. Siehe nächster Punkt.</p>



3. Modular, reparierbar und nachhaltig programmiert



<p>Hand aufs Herz: Wie regelmäßig tauscht ihr euer Smartphone aus? Achtet ihr beim Neukauf auf die Reparierbarkeit? Wie viele Apps habt ihr auf euren Geräten, private und für die Arbeit zusammengerechnet? Achtet ihr bei der Installation von Apps auf den Energieverbrauch? Ein Tipp: je kleiner, desto effizienter. Als Speicherplatz vor 15–20 Jahren noch ein wirklich knappes Gut war, wurden Softwares schlicht effizienter programmiert und haben wesentlich weniger Energie verbraucht. Liebe Entwickler:innen, grabt das alte Wissen – oder eher das Mindset – wieder aus, hört auf die älteren Kolleg:innen, die es noch kennen, und programmiert sparsame Softwares. Was für Apps gilt, gilt analog übrigens auch für Kryptowährung.</p>



<p>Hört einfach ‘mal rein und lasst mich wissen, was eure Gedanken sind. Ich freu mich über eure Kommentare!</p>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[„So wie der Bitcoin programmiert ist, ist er der Klimakiller schlechthin. Mit einer CO2-Steuer würde sich das Schürfen gar nicht mehr lohnen.“Dr. Dina Barbian







Mein Gast: Dr. Dina Barbian



Seit sie als eine der ersten in Deutschland ihre Doktorar]]></itunes:subtitle>
								<content:encoded><![CDATA[<p>„So wie der Bitcoin programmiert ist, ist er der Klimakiller schlechthin. Mit einer CO2-Steuer würde sich das Schürfen gar nicht mehr lohnen.“</p>Dr. Dina Barbian







Mein Gast: Dr. Dina Barbian



<p>Seit sie als eine der ersten in Deutschland ihre Doktorarbeit zum Thema Nachhaltigkeitsökonomie geschrieben hat, versucht sie, die Nachhaltigkeit unter die Leute zu bringen. Dr. Dina Barbian ist Wirtschaftsingenieurin und leitet das&nbsp;<a href="https://nachhaltigkeit2050.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Institut für Nachhaltigkeit in Nürnberg</a>. In ihren Vorlesungen verbindet sie u. a. die Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit.</p>



Das sind die drei Hauptpunkte



1. Konservativ und nachhaltig passen längst zueinander



<p>In den 90ern waren ökologische und soziale Nachhaltigkeit das Alleinstellungsmerkmal der grünen Parteien. Heute haben auch klassische Ökonom:innen verstanden, dass es hier um die Grundlage fürs Wirtschaften geht. Deshalb ist diese dritte Säule der Nachhaltigkeit, die ökonomische eben, viel wichtiger geworden als früher, sagt Dr. Barbian klar.</p>



<p>Das mag zwar so sein, aber richtig angekommen ist die Sache mit der Nachhaltigkeit noch nicht bei allen Wirtschaftsexpert:innen und Politiker:innen, sonst würden sich nicht so viele weiterhin dagegen stellen (warum sie das tun und dass das mehr mit Nicht-Können als Nicht-Wissen zu tun hat,&nbsp;<a href="https://insightsbyborisgloger.com/2021/09/21/widerstand-ist-eine-funktion-von-nicht-koennen-oder-warum-sich-in-der-klimafrage-so-wenig-bewegt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">habe ich hier versucht zu erklären</a>).</p>



2. Relokalisierung statt Globalisierung



<p>Fußgängerstädte, regionale Versorgung, Remote-Arbeiten – die Tendenz geht dahin, dass wir uns in Zukunft im Alltag viel weniger (weit) bewegen werden, weil wir an dem Ort leben, arbeiten und einkaufen werden, wo so ziemlich alles produziert wird, was wir brauchen. Das heißt nicht, dass wir nicht mehr nach Lust und Laune verreisen und uns auch mal auf einer Konferenz vor Ort treffen werden. Aber wir werden uns viel weniger bewegen&nbsp;müssen&nbsp;als bisher oder zumindest noch vor Corona. Und nicht nur wir: Wenn es nach dem Zukunftsmodell von Dr. Barbian geht, werden auch die Produkte, die wir kaufen, in regionalen Kreisläufen produziert und konsumiert werden und nicht um die Erde und zurück geschifft.</p>



<p>Aber was genau bedeutet lokale Produktion für mich als Endkunden und für das Stadtbild? Mehr ökologische Landwirtschaft am Stadtrand? Die Rückkehr der Handwerksbetriebe in die Städte? Kann sich die Masse, die in diesen Städten lebt, diese regional hergestellten Produkte überhaupt leisten? Die Frage nach den Preisen, der Leistbarkeit und ob der Staat die lokale Produktion direkt oder indirekt subventionieren soll, ist auch für Dr. Barbian keine leicht zu beantwortende. Die Politik und die Wirtschaft alleine werden es wohl nicht regeln (zumindest nicht rechtzeitig). Dr. Barbian setzt deshalb auch beim dritten Hebel an, den Konsument:innen, und hier besonders beim Umgang mit Hardware und Software. Siehe nächster Punkt.</p>



3. Modular, reparierbar und nachhaltig programmiert



<p>Hand aufs Herz: Wie regelmäßig tauscht ihr euer Smartphone aus? Achtet ihr beim Neukauf auf die Reparierbarkeit? Wie viele Apps habt ihr auf euren Geräten, private und für die Arbeit zusammengerechnet? Achtet ihr bei der Installation von Apps auf den Energieverbrauch? Ein Tipp: je kleiner, desto effizienter. Als Speicherplatz vor 15–20 Jahren noch ein wirklich knappes Gut war, wurden Softwares schlicht effizienter programmiert und haben wesentlich weniger Energie verbraucht. Liebe Entwickler:innen, grabt das alte Wissen – oder eher das Mindset – wieder aus, hört auf die älteren Kolleg:innen, die es noch kennen, und programmiert sparsame Softwares. Was für Apps gilt, gilt analog übrigens auch für Kryptowährung.</p>



<p>Hört einfach ‘mal rein und lasst mich wissen, was eure Gedanken sind. Ich freu mich über eure Kommentare!</p>]]></content:encoded>
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			<itunes:summary><![CDATA[„So wie der Bitcoin programmiert ist, ist er der Klimakiller schlechthin. Mit einer CO2-Steuer würde sich das Schürfen gar nicht mehr lohnen.“Dr. Dina Barbian







Mein Gast: Dr. Dina Barbian



Seit sie als eine der ersten in Deutschland ihre Doktorarbeit zum Thema Nachhaltigkeitsökonomie geschrieben hat, versucht sie, die Nachhaltigkeit unter die Leute zu bringen. Dr. Dina Barbian ist Wirtschaftsingenieurin und leitet das&nbsp;Institut für Nachhaltigkeit in Nürnberg. In ihren Vorlesungen verbindet sie u. a. die Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit.



Das sind die drei Hauptpunkte



1. Konservativ und nachhaltig passen längst zueinander



In den 90ern waren ökologische und soziale Nachhaltigkeit das Alleinstellungsmerkmal der grünen Parteien. Heute haben auch klassische Ökonom:innen verstanden, dass es hier um die Grundlage fürs Wirtschaften geht. Deshalb ist diese dritte Säule der Nachhaltigkeit, die ökonomische eben, viel wichtiger geworden als früher, sagt Dr. Barbian klar.



Das mag zwar so sein, aber richtig angekommen ist die Sache mit der Nachhaltigkeit noch nicht bei allen Wirtschaftsexpert:innen und Politiker:innen, sonst würden sich nicht so viele weiterhin dagegen stellen (warum sie das tun und dass das mehr mit Nicht-Können als Nicht-Wissen zu tun hat,&nbsp;habe ich hier versucht zu erklären).



2. Relokalisierung statt Globalisierung



Fußgängerstädte, regionale Versorgung, Remote-Arbeiten – die Tendenz geht dahin, dass wir uns in Zukunft im Alltag viel weniger (weit) bewegen werden, weil wir an dem Ort leben, arbeiten und einkaufen werden, wo so ziemlich alles produziert wird, was wir brauchen. Das heißt nicht, dass wir nicht mehr nach Lust und Laune verreisen und uns auch mal auf einer Konferenz vor Ort treffen werden. Aber wir werden uns viel weniger bewegen&nbsp;müssen&nbsp;als bisher oder zumindest noch vor Corona. Und nicht nur wir: Wenn es nach dem Zukunftsmodell von Dr. Barbian geht, werden auch die Produkte, die wir kaufen, in regionalen Kreisläufen produziert und konsumiert werden und nicht um die Erde und zurück geschifft.



Aber was genau bedeutet lokale Produktion für mich als Endkunden und für das Stadtbild? Mehr ökologische Landwirtschaft am Stadtrand? Die Rückkehr der Handwerksbetriebe in die Städte? Kann sich die Masse, die in diesen Städten lebt, diese regional hergestellten Produkte überhaupt leisten? Die Frage nach den Preisen, der Leistbarkeit und ob der Staat die lokale Produktion direkt oder indirekt subventionieren soll, ist auch für Dr. Barbian keine leicht zu beantwortende. Die Politik und die Wirtschaft alleine werden es wohl nicht regeln (zumindest nicht rechtzeitig). Dr. Barbian setzt deshalb auch beim dritten Hebel an, den Konsument:innen, und hier besonders beim Umgang mit Hardware und Software. Siehe nächster Punkt.



3. Modular, reparierbar und nachhaltig programmiert



Hand aufs Herz: Wie regelmäßig tauscht ihr euer Smartphone aus? Achtet ihr beim Neukauf auf die Reparierbarkeit? Wie viele Apps habt ihr auf euren Geräten, private und für die Arbeit zusammengerechnet? Achtet ihr bei der Installation von Apps auf den Energieverbrauch? Ein Tipp: je kleiner, desto effizienter. Als Speicherplatz vor 15–20 Jahren noch ein wirklich knappes Gut war, wurden Softwares schlicht effizienter programmiert und haben wesentlich weniger Energie verbraucht. Liebe Entwickler:innen, grabt das alte Wissen – oder eher das Mindset – wieder aus, hört auf die älteren Kolleg:innen, die es noch kennen, und programmiert sparsame Softwares. Was für Apps gilt, gilt analog übrigens auch für Kryptowährung.



Hört einfach ‘mal rein und lasst mich wissen, was eure Gedanken sind. Ich freu mich über eure Kommentare!]]></itunes:summary>
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			<title>„Nachhaltig heißt langlebig gebaut &#038; effizient programmiert“ – Dr. Dina Barbian</title>
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	<itunes:author><![CDATA[Insights by Boris Gloger]]></itunes:author>		<googleplay:description><![CDATA[„So wie der Bitcoin programmiert ist, ist er der Klimakiller schlechthin. Mit einer CO2-Steuer würde sich das Schürfen gar nicht mehr lohnen.“Dr. Dina Barbian







Mein Gast: Dr. Dina Barbian



Seit sie als eine der ersten in Deutschland ihre Doktorarbeit zum Thema Nachhaltigkeitsökonomie geschrieben hat, versucht sie, die Nachhaltigkeit unter die Leute zu bringen. Dr. Dina Barbian ist Wirtschaftsingenieurin und leitet das&nbsp;Institut für Nachhaltigkeit in Nürnberg. In ihren Vorlesungen verbindet sie u. a. die Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit.



Das sind die drei Hauptpunkte



1. Konservativ und nachhaltig passen längst zueinander



In den 90ern waren ökologische und soziale Nachhaltigkeit das Alleinstellungsmerkmal der grünen Parteien. Heute haben auch klassische Ökonom:innen verstanden, dass es hier um die Grundlage fürs Wirtschaften geht. Deshalb ist diese dritte Säule der Nachhaltigkeit, die ökonomische eben, viel wichtiger geworden als früher, sagt Dr. Barbian kl]]></googleplay:description>
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	<title>Digitales Deutschland? Der Status quo – mit Björn Schotte (Teil 5)</title>
	<link>https://insightsbyborisgloger.com/podcast/digitales-deutschland-der-status-quo-mit-bjoern-schotte-teil-5/</link>
	<pubDate>Thu, 18 Mar 2021 09:00:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Insights by Boris Gloger]]></dc:creator>
	<guid isPermaLink="false">https://www.insightsbyborisgloger.com/?post_type=podcast&#038;p=28199</guid>
	<description><![CDATA[<p>Ein Entwickler musste früher die gängigen Programmiersprachen beherrschen und möglichst viel Code in kurzer Zeit fehlerfrei schreiben. Doch die Vorzeichen haben sich geändert: So führt die Digitalisierung dazu, dass Menschen das Leben in allen Bereichen gänzlich anders und komfortabler organisieren können. Die Folge: Technologien von heute sind morgen schon überholt und die Erwartungen an Entwickler wandeln sich grundlegend. Im Gespräch mit Björn Schotte von Mayflower spreche ich über die Modernisierungs- und Digitalisierungsnot im deutschen Mittelstand und die wichtigste Kernkompetenz moderner Entwickler.</p>



Die drei Hauptpunkte:



1. Es gibt nicht die eine Digitalisierungsstrategie



<p>Im Podcast reden wir Tacheles: Wie weit ist Deutschlands Mittelstand in Sachen Digitalisierung? So unterschiedlich die Voraussetzungen, so verschieden sind auch die Wege, die eingeschlagen werden. Mal abgesehen von den 10.000 Gründen, die für die Digitalisierung sprechen, geraten immer mehr Firmen einfach massiv unter Druck. Sie müssen mit den „Großen“ mithalten, wie etwa Amazon. Gleichzeitig wollen sie aber den Endkundenkontakt nicht verlieren. Sie beschäftigen sich also mit der Frage: Wie können wir Digitalisierung für uns zum Wohle des Kunden mehr nutzen? Vor dem Hintergrund der Corona-Krise kamen dann noch einmal ganz andere Probleme auf die Unternehmen zu: Viele überlegten kurz zuvor noch, ob es eine gute Idee sei, Office365 wirklich unternehmensweit auszurollen oder befanden sich in ersten Testphasen. Mit dem ersten Lockdown erledigten sich diese Fragen für die „Nachzügler“ quasi über Nacht. Und dann gibt es noch die Unternehmen, die zwar weiter auf ihre bestehenden Systeme setzen, diese aber permanent überprüfen und für die Zukunft anpassen lassen. Digitalisierung findet also auf ganz vielen Ebenen statt. Eine einheitliche Vorgehensweise gibt es nicht.</p>







2. Digitalisierung liegt nicht nur in den Händen der IT



<p>Um die IT und dazugehörige Infrastruktur zu modernisieren, sollten mehrere Voraussetzungen geschaffen werden: Angefangen bei der Führungsmannschaft, die ein echtes Verständnis für die Zusammenhänge und idealerweise selbst IT-Kompetenz besitzt, bis hin zu einem hohen Freiheitsgrad in den Teams, der es ihnen erlaubt, neue Technologien direkt auszuprobieren. Auch das Anpassen von Teamstrukturen, etwa durch multidisziplinäres Arbeiten gehört dazu. Nur so gestalten Unternehmen ihre digitalen Services flexibel.</p>



3. Die Kernkompetenz moderner Entwickler ist Flexibilität



<p>Damit Digitalisierungsinitiativen fruchten, muss sich also auch das Mindset ändern: Während Unternehmen früher nach Experten gesucht haben, die ein bestimmtes Framework aus dem Effeff beherrschen, liegt der Fokus heute auf Menschen, die Softwareentwicklung verstehen, aber genauso Mut haben, sich auf eine neue Arbeitsweise einzulassen. Und was können die Unternehmen dafür tun? Sie sollten Räume schaffen, in denen Entwickler ausprobieren können – etwa im Rahmen einer Community of Practice, die ihre Ursprünge in der agilen Szene hat: Hierbei geht es um den experimentellen Austausch unter Entwicklern und darum, voneinander zu lernen: Was passiert am Markt? Vor welchen Herausforderungen stehen die Kunden aktuell? Welche neuen Trends gibt es? Weiterbildung – im Sinne von Austausch und experimenteller Herangehensweise – ist also essenziell. Nur so fördern Unternehmen die Flexibilität, die sie für die Umsetzung erfolgreicher Digitalisierungsprojekte benötigen.</p>



<p>Björn Schotte ist&nbsp;geschäftsführender&nbsp;Gesellschafter der&nbsp;Mayflower&nbsp;GmbH und Senior Consultant im Umfeld von Software- und agilen Organisationsthemen.&nbsp;Die historische&nbsp;Mayflower&nbsp;brachte im 17. Jahrhundert Pioniere über den großen Teich. Die&nbsp;<a href="https://mayflower.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mayflower&nbsp;GmbH</a>&nbsp;bringt&nbsp;ihre&nbsp;Kunden über den großen Teich der digitalen Transformation.&nbsp;Vor 16 Jahren hat das Unternehmen den&nbsp;agilen Wandel begonnen.</p>



<p>Diese Folge ist der fünfte Teil aus Björns und meiner Gesprächsreihe: “Von der Softwareentwicklung lernen”. Hier könnt ihr in die Teile 1-4 reinhören:</p>



<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/agile-organisationskultur-1-folge-der-reihe-von-der-softwareentwicklung-lernen-mit-bjoern-schotte-und-boris-gloger/">Agile Organisationskultur – „Von der Softwareentwicklung lernen“ #1 mit Björn Schotte</a></li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/agiler-gehaltsprozess-2-folge-der-reihe-von-der-softwareentwicklung-lernen-mit-bjoern-schotte/">Agiler Gehaltsprozess – „Von der Softwareentwicklung lernen“ #2 mit Björn Schotte</a></li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/open-source-als-ursprung-des-agilen-mindsets-von-der-softwareentwicklung-lernen-3-mit-bjoern-schotte/">Open Source als Ursprung des agilen Mindsets – „Von der Softwareentwicklung lernen“ #3 mit Björn Schotte</a></li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/der-product-owner-von-der-softwareentwicklung-lernen-mit-bjoern-schotte/">Der Product Owner – „Von der Softwareentwicklung lernen“ #4 mit Björn Schotte</a></li></ul>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[Ein Entwickler musste früher die gängigen Programmiersprachen beherrschen und möglichst viel Code in kurzer Zeit fehlerfrei schreiben. Doch die Vorzeichen haben sich geändert: So führt die Digitalisierung dazu, dass Menschen das Leben in allen Bereichen ]]></itunes:subtitle>
								<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Entwickler musste früher die gängigen Programmiersprachen beherrschen und möglichst viel Code in kurzer Zeit fehlerfrei schreiben. Doch die Vorzeichen haben sich geändert: So führt die Digitalisierung dazu, dass Menschen das Leben in allen Bereichen gänzlich anders und komfortabler organisieren können. Die Folge: Technologien von heute sind morgen schon überholt und die Erwartungen an Entwickler wandeln sich grundlegend. Im Gespräch mit Björn Schotte von Mayflower spreche ich über die Modernisierungs- und Digitalisierungsnot im deutschen Mittelstand und die wichtigste Kernkompetenz moderner Entwickler.</p>



Die drei Hauptpunkte:



1. Es gibt nicht die eine Digitalisierungsstrategie



<p>Im Podcast reden wir Tacheles: Wie weit ist Deutschlands Mittelstand in Sachen Digitalisierung? So unterschiedlich die Voraussetzungen, so verschieden sind auch die Wege, die eingeschlagen werden. Mal abgesehen von den 10.000 Gründen, die für die Digitalisierung sprechen, geraten immer mehr Firmen einfach massiv unter Druck. Sie müssen mit den „Großen“ mithalten, wie etwa Amazon. Gleichzeitig wollen sie aber den Endkundenkontakt nicht verlieren. Sie beschäftigen sich also mit der Frage: Wie können wir Digitalisierung für uns zum Wohle des Kunden mehr nutzen? Vor dem Hintergrund der Corona-Krise kamen dann noch einmal ganz andere Probleme auf die Unternehmen zu: Viele überlegten kurz zuvor noch, ob es eine gute Idee sei, Office365 wirklich unternehmensweit auszurollen oder befanden sich in ersten Testphasen. Mit dem ersten Lockdown erledigten sich diese Fragen für die „Nachzügler“ quasi über Nacht. Und dann gibt es noch die Unternehmen, die zwar weiter auf ihre bestehenden Systeme setzen, diese aber permanent überprüfen und für die Zukunft anpassen lassen. Digitalisierung findet also auf ganz vielen Ebenen statt. Eine einheitliche Vorgehensweise gibt es nicht.</p>







2. Digitalisierung liegt nicht nur in den Händen der IT



<p>Um die IT und dazugehörige Infrastruktur zu modernisieren, sollten mehrere Voraussetzungen geschaffen werden: Angefangen bei der Führungsmannschaft, die ein echtes Verständnis für die Zusammenhänge und idealerweise selbst IT-Kompetenz besitzt, bis hin zu einem hohen Freiheitsgrad in den Teams, der es ihnen erlaubt, neue Technologien direkt auszuprobieren. Auch das Anpassen von Teamstrukturen, etwa durch multidisziplinäres Arbeiten gehört dazu. Nur so gestalten Unternehmen ihre digitalen Services flexibel.</p>



3. Die Kernkompetenz moderner Entwickler ist Flexibilität



<p>Damit Digitalisierungsinitiativen fruchten, muss sich also auch das Mindset ändern: Während Unternehmen früher nach Experten gesucht haben, die ein bestimmtes Framework aus dem Effeff beherrschen, liegt der Fokus heute auf Menschen, die Softwareentwicklung verstehen, aber genauso Mut haben, sich auf eine neue Arbeitsweise einzulassen. Und was können die Unternehmen dafür tun? Sie sollten Räume schaffen, in denen Entwickler ausprobieren können – etwa im Rahmen einer Community of Practice, die ihre Ursprünge in der agilen Szene hat: Hierbei geht es um den experimentellen Austausch unter Entwicklern und darum, voneinander zu lernen: Was passiert am Markt? Vor welchen Herausforderungen stehen die Kunden aktuell? Welche neuen Trends gibt es? Weiterbildung – im Sinne von Austausch und experimenteller Herangehensweise – ist also essenziell. Nur so fördern Unternehmen die Flexibilität, die sie für die Umsetzung erfolgreicher Digitalisierungsprojekte benötigen.</p>



<p>Björn Schotte ist&nbsp;geschäftsführender&nbsp;Gesellschafter der&nbsp;Mayflower&nbsp;GmbH und Senior Consultant im Umfeld von Software- und agilen Organisationsthemen.&nbsp;Die historische&nbsp;Mayflower&nbsp;brachte im 17. Jahrhundert Pioniere über den großen Teich. Die&nbsp;<a href="https://mayflower.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mayflower&nbsp;GmbH</a>&nbsp;bringt&nbsp;ihre&nbsp;Kunden über den großen Teich der digitalen Transformation.&nbsp;Vor 16 Jahren hat das Unternehmen den&nbsp;agilen Wandel begonnen.</p>



<p>Diese Folge ist der fünfte Teil aus Björns und meiner Gesprächsreihe: “Von der Softwareentwicklung lernen”. Hier könnt ihr in die Teile 1-4 reinhören:</p>



<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/agile-organisationskultur-1-folge-der-reihe-von-der-softwareentwicklung-lernen-mit-bjoern-schotte-und-boris-gloger/">Agile Organisationskultur – „Von der Softwareentwicklung lernen“ #1 mit Björn Schotte</a></li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/agiler-gehaltsprozess-2-folge-der-reihe-von-der-softwareentwicklung-lernen-mit-bjoern-schotte/">Agiler Gehaltsprozess – „Von der Softwareentwicklung lernen“ #2 mit Björn Schotte</a></li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/open-source-als-ursprung-des-agilen-mindsets-von-der-softwareentwicklung-lernen-3-mit-bjoern-schotte/">Open Source als Ursprung des agilen Mindsets – „Von der Softwareentwicklung lernen“ #3 mit Björn Schotte</a></li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/der-product-owner-von-der-softwareentwicklung-lernen-mit-bjoern-schotte/">Der Product Owner – „Von der Softwareentwicklung lernen“ #4 mit Björn Schotte</a></li></ul>]]></content:encoded>
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Die drei Hauptpunkte:



1. Es gibt nicht die eine Digitalisierungsstrategie



Im Podcast reden wir Tacheles: Wie weit ist Deutschlands Mittelstand in Sachen Digitalisierung? So unterschiedlich die Voraussetzungen, so verschieden sind auch die Wege, die eingeschlagen werden. Mal abgesehen von den 10.000 Gründen, die für die Digitalisierung sprechen, geraten immer mehr Firmen einfach massiv unter Druck. Sie müssen mit den „Großen“ mithalten, wie etwa Amazon. Gleichzeitig wollen sie aber den Endkundenkontakt nicht verlieren. Sie beschäftigen sich also mit der Frage: Wie können wir Digitalisierung für uns zum Wohle des Kunden mehr nutzen? Vor dem Hintergrund der Corona-Krise kamen dann noch einmal ganz andere Probleme auf die Unternehmen zu: Viele überlegten kurz zuvor noch, ob es eine gute Idee sei, Office365 wirklich unternehmensweit auszurollen oder befanden sich in ersten Testphasen. Mit dem ersten Lockdown erledigten sich diese Fragen für die „Nachzügler“ quasi über Nacht. Und dann gibt es noch die Unternehmen, die zwar weiter auf ihre bestehenden Systeme setzen, diese aber permanent überprüfen und für die Zukunft anpassen lassen. Digitalisierung findet also auf ganz vielen Ebenen statt. Eine einheitliche Vorgehensweise gibt es nicht.







2. Digitalisierung liegt nicht nur in den Händen der IT



Um die IT und dazugehörige Infrastruktur zu modernisieren, sollten mehrere Voraussetzungen geschaffen werden: Angefangen bei der Führungsmannschaft, die ein echtes Verständnis für die Zusammenhänge und idealerweise selbst IT-Kompetenz besitzt, bis hin zu einem hohen Freiheitsgrad in den Teams, der es ihnen erlaubt, neue Technologien direkt auszuprobieren. Auch das Anpassen von Teamstrukturen, etwa durch multidisziplinäres Arbeiten gehört dazu. Nur so gestalten Unternehmen ihre digitalen Services flexibel.



3. Die Kernkompetenz moderner Entwickler ist Flexibilität



Damit Digitalisierungsinitiativen fruchten, muss sich also auch das Mindset ändern: Während Unternehmen früher nach Experten gesucht haben, die ein bestimmtes Framework aus dem Effeff beherrschen, liegt der Fokus heute auf Menschen, die Softwareentwicklung verstehen, aber genauso Mut haben, sich auf eine neue Arbeitsweise einzulassen. Und was können die Unternehmen dafür tun? Sie sollten Räume schaffen, in denen Entwickler ausprobieren können – etwa im Rahmen einer Community of Practice, die ihre Ursprünge in der agilen Szene hat: Hierbei geht es um den experimentellen Austausch unter Entwicklern und darum, voneinander zu lernen: Was passiert am Markt? Vor welchen Herausforderungen stehen die Kunden aktuell? Welche neuen Trends gibt es? Weiterbildung – im Sinne von Austausch und experimenteller Herangehensweise – ist also essenziell. Nur so fördern Unternehmen die Flexibilität, die sie für die Umsetzung erfolgreicher Digitalisierungsprojekte benötigen.



Björn Schotte ist&nbsp;geschäftsführender&nbsp;Gesellschafter der&nbsp;Mayflower&nbsp;GmbH und Senior Consultant im Umfeld von Software- und agilen Organisationsthemen.&nbsp;Die historische&nbsp;Mayflower&nbsp;brachte im 17. Jahrhundert Pioniere über den großen Teich. Die&nbsp;Mayflower&nbsp;GmbH&nbsp;bringt&nbsp;ihre&nbsp;Kunden über den großen Teich der digitalen Transformation.&nbsp;Vor 16 Jahren hat das Unternehmen den&nbsp;agilen Wandel begonnen.



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Die drei Hauptpunkte:



1. Es gibt nicht die eine Digitalisierungsstrategie



Im Podcast reden wir Tacheles: Wie weit ist Deutschlands Mittelstand in Sachen Digitalisierung? So unterschiedlich die Voraussetzungen, so verschieden sind auch die Wege, die eingeschlagen werden. Mal abgesehen von den 10.000 Gründen, die für die Digitalisierung sprechen, geraten immer mehr Firmen ein]]></googleplay:description>
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<item>
	<title>Scrum: Wer liefert, schafft Vertrauen – mit Alexander Krieg, borisgloger</title>
	<link>https://insightsbyborisgloger.com/podcast/scrum-wer-liefert-schafft-vertrauen-mit-alexander-krieg-borisgloger/</link>
	<pubDate>Thu, 17 Dec 2020 11:00:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Insights by Boris Gloger]]></dc:creator>
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	<description><![CDATA[<p>Mein Kollege <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.borisgloger.com/team/alexander-krieg/" target="_blank">Alexander Krieg</a> erzählt im Podcast, wie er als Softwareentwickler Scrum entdeckte, noch bevor es Agile Coaches gab. Der erste Schritt: Anstatt zwei Jahre lang Anforderungslisten abzuarbeiten und dem Kunden dann etwas zu präsentieren, was der in der Zwischenzeit gar nicht mehr (so) brauchte, fingen er und sein Team an, zu liefern. Der zweite Schritt: In den Reviews lernten die Entwickler den Kunden allmählich kennen und begannen, die Anforderungen besser zu verstehen. Der Kunde belohnte das mit Vertrauen und mehr Aufträgen. Andere Teams bekamen das mit und wollten dieses Scrum ebenfalls lernen. Klar, was gut funktioniert, verbreitet sich von alleine.</p>





<p>Ihr könnt dieses Phänomen nun Skalierung oder Transformation nennen, aber am Ende ist es dasselbe: Agilität beginnt mit einzelnen Teams, die anfangen, schneller zu liefern. Das fällt auf und bald schon wollen auch andere Teams in der Organisation schneller liefern. Die Erfolgsgeschichte von Scrum ist so gesehen ganz einfach: Liefern schafft Vertrauen schafft Erfolg. </p>



<p>Die Transformation kommt dann einfach, ob man will oder nicht. Aber eine erfolgreiche Transformation, die kommt nur, wenn man sie will. Unsere Kolleginnen und Kollegen Ellen Thonfeld, Kathrin Tuchen, Christoph Schmiedinger und Carsten Rasche haben genau zu diesem Thema ein Buch geschrieben, das im Dezember 2020 erschienen ist: <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.borisgloger.com/publikationen/buecher/agile-transformation-der-praxisguide-zum-change-abseits-des-happy-path/" target="_blank">Agile Transformation – Der Praxisguide zum Change abseits des Happy Path</a>.</p>



<p>Hört mal rein in das Gespräch von Alex und mir. Mir hat es Spaß gemacht und jetzt bin ich gespannt auf eure Kommentare!</p>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[Mein Kollege Alexander Krieg erzählt im Podcast, wie er als Softwareentwickler Scrum entdeckte, noch bevor es Agile Coaches gab. Der erste Schritt: Anstatt zwei Jahre lang Anforderungslisten abzuarbeiten und dem Kunden dann etwas zu präsentieren, was der]]></itunes:subtitle>
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<p>Ihr könnt dieses Phänomen nun Skalierung oder Transformation nennen, aber am Ende ist es dasselbe: Agilität beginnt mit einzelnen Teams, die anfangen, schneller zu liefern. Das fällt auf und bald schon wollen auch andere Teams in der Organisation schneller liefern. Die Erfolgsgeschichte von Scrum ist so gesehen ganz einfach: Liefern schafft Vertrauen schafft Erfolg. </p>



<p>Die Transformation kommt dann einfach, ob man will oder nicht. Aber eine erfolgreiche Transformation, die kommt nur, wenn man sie will. Unsere Kolleginnen und Kollegen Ellen Thonfeld, Kathrin Tuchen, Christoph Schmiedinger und Carsten Rasche haben genau zu diesem Thema ein Buch geschrieben, das im Dezember 2020 erschienen ist: <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.borisgloger.com/publikationen/buecher/agile-transformation-der-praxisguide-zum-change-abseits-des-happy-path/" target="_blank">Agile Transformation – Der Praxisguide zum Change abseits des Happy Path</a>.</p>



<p>Hört mal rein in das Gespräch von Alex und mir. Mir hat es Spaß gemacht und jetzt bin ich gespannt auf eure Kommentare!</p>]]></content:encoded>
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Ihr könnt dieses Phänomen nun Skalierung oder Transformation nennen, aber am Ende ist es dasselbe: Agilität beginnt mit einzelnen Teams, die anfangen, schneller zu liefern. Das fällt auf und bald schon wollen auch andere Teams in der Organisation schneller liefern. Die Erfolgsgeschichte von Scrum ist so gesehen ganz einfach: Liefern schafft Vertrauen schafft Erfolg. 



Die Transformation kommt dann einfach, ob man will oder nicht. Aber eine erfolgreiche Transformation, die kommt nur, wenn man sie will. Unsere Kolleginnen und Kollegen Ellen Thonfeld, Kathrin Tuchen, Christoph Schmiedinger und Carsten Rasche haben genau zu diesem Thema ein Buch geschrieben, das im Dezember 2020 erschienen ist: Agile Transformation – Der Praxisguide zum Change abseits des Happy Path.



Hört mal rein in das Gespräch von Alex und mir. Mir hat es Spaß gemacht und jetzt bin ich gespannt auf eure Kommentare!]]></itunes:summary>
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Ihr könnt dieses Phänomen nun Skalierung oder Transformation nennen, aber am Ende ist es dasselbe: Agilität beginnt mit einzelnen Teams, die anfangen, schneller zu liefern. Das fällt auf und bald schon wollen auch andere Teams in der Organisation schneller liefern. Die Erfolgsgeschichte von Scrum ist so gesehen ganz einfa]]></googleplay:description>
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	<title>Der Product Owner – &#8220;Von der Softwareentwicklung lernen&#8221; mit Björn Schotte</title>
	<link>https://insightsbyborisgloger.com/podcast/der-product-owner-von-der-softwareentwicklung-lernen-mit-bjoern-schotte/</link>
	<pubDate>Thu, 12 Nov 2020 11:00:09 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Insights by Boris Gloger]]></dc:creator>
	<guid isPermaLink="false">https://insightsbyborisgloger.com/?post_type=podcast&#038;p=27844</guid>
	<description><![CDATA[Ein Product Owner will mit einem Produkt Bedürfnisse erfüllen bzw. ein Problem lösen. Aber wie soll sie oder er das tun, ohne zu verstehen, wie das DevTeam arbeitet? Lasst es mich gleich vorwegnehmen: Ich bin der Meinung, der Product Owner sollte ein Grundverständnis vom Entwickeln haben. Aber zu tief drinnen sollte er auch nicht sein, meint Björn Schotte. Denn das Team ist immer noch für das Entwickeln zuständig, der Product Owner muss sich zurückhalten können. Aber eine gesunde Neugier tut ihm oder ihr gut, da stimme ich Björn ganz zu. Hört mal rein!

Björn Schotte ist geschäftsführender Gesellschafter der Mayflower GmbH und Senior Consultant im Umfeld von Software- und agilen Organisationsthemen. Die historische Mayflower brachte im 17. Jahrhundert Pioniere über den großen Teich. Die <a href="https://mayflower.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Mayflower GmbH (öffnet in neuem Tab)">Mayflower GmbH</a> bringt ihre Kunden über den großen Teich der digitalen Transformation. Vor 15 Jahren hat das Unternehmen den agilen Wandel begonnen.

Diese Folge ist der vierte Teil aus Björns und meiner Gesprächsreihe: "Von der Softwareentwicklung lernen". Hier könnt ihr in die Teile 1-3 reinhören:

<a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/agile-organisationskultur-1-folge-der-reihe-von-der-softwareentwicklung-lernen-mit-bjoern-schotte-und-boris-gloger/" rel="bookmark">Agile Organisationskultur – „Von der Softwareentwicklung lernen“ #1 mit Björn Schotte</a>
<a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/agiler-gehaltsprozess-2-folge-der-reihe-von-der-softwareentwicklung-lernen-mit-bjoern-schotte/" rel="bookmark">Agiler Gehaltsprozess – „Von der Softwareentwicklung lernen“ #2 mit Björn Schotte</a>
<a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/open-source-als-ursprung-des-agilen-mindsets-von-der-softwareentwicklung-lernen-3-mit-bjoern-schotte/">Open Source als Ursprung des agilen Mindsets – „Von der Softwareentwicklung lernen“ #3 mit Björn Schotte</a>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[Ein Product Owner will mit einem Produkt Bedürfnisse erfüllen bzw. ein Problem lösen. Aber wie soll sie oder er das tun, ohne zu verstehen, wie das DevTeam arbeitet? Lasst es mich gleich vorwegnehmen: Ich bin der Meinung, der Product Owner sollte ein Gru]]></itunes:subtitle>
								<content:encoded><![CDATA[Ein Product Owner will mit einem Produkt Bedürfnisse erfüllen bzw. ein Problem lösen. Aber wie soll sie oder er das tun, ohne zu verstehen, wie das DevTeam arbeitet? Lasst es mich gleich vorwegnehmen: Ich bin der Meinung, der Product Owner sollte ein Grundverständnis vom Entwickeln haben. Aber zu tief drinnen sollte er auch nicht sein, meint Björn Schotte. Denn das Team ist immer noch für das Entwickeln zuständig, der Product Owner muss sich zurückhalten können. Aber eine gesunde Neugier tut ihm oder ihr gut, da stimme ich Björn ganz zu. Hört mal rein!

Björn Schotte ist geschäftsführender Gesellschafter der Mayflower GmbH und Senior Consultant im Umfeld von Software- und agilen Organisationsthemen. Die historische Mayflower brachte im 17. Jahrhundert Pioniere über den großen Teich. Die <a href="https://mayflower.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Mayflower GmbH (öffnet in neuem Tab)">Mayflower GmbH</a> bringt ihre Kunden über den großen Teich der digitalen Transformation. Vor 15 Jahren hat das Unternehmen den agilen Wandel begonnen.

Diese Folge ist der vierte Teil aus Björns und meiner Gesprächsreihe: "Von der Softwareentwicklung lernen". Hier könnt ihr in die Teile 1-3 reinhören:

<a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/agile-organisationskultur-1-folge-der-reihe-von-der-softwareentwicklung-lernen-mit-bjoern-schotte-und-boris-gloger/" rel="bookmark">Agile Organisationskultur – „Von der Softwareentwicklung lernen“ #1 mit Björn Schotte</a>
<a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/agiler-gehaltsprozess-2-folge-der-reihe-von-der-softwareentwicklung-lernen-mit-bjoern-schotte/" rel="bookmark">Agiler Gehaltsprozess – „Von der Softwareentwicklung lernen“ #2 mit Björn Schotte</a>
<a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/open-source-als-ursprung-des-agilen-mindsets-von-der-softwareentwicklung-lernen-3-mit-bjoern-schotte/">Open Source als Ursprung des agilen Mindsets – „Von der Softwareentwicklung lernen“ #3 mit Björn Schotte</a>]]></content:encoded>
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			<itunes:summary><![CDATA[Ein Product Owner will mit einem Produkt Bedürfnisse erfüllen bzw. ein Problem lösen. Aber wie soll sie oder er das tun, ohne zu verstehen, wie das DevTeam arbeitet? Lasst es mich gleich vorwegnehmen: Ich bin der Meinung, der Product Owner sollte ein Grundverständnis vom Entwickeln haben. Aber zu tief drinnen sollte er auch nicht sein, meint Björn Schotte. Denn das Team ist immer noch für das Entwickeln zuständig, der Product Owner muss sich zurückhalten können. Aber eine gesunde Neugier tut ihm oder ihr gut, da stimme ich Björn ganz zu. Hört mal rein!

Björn Schotte ist geschäftsführender Gesellschafter der Mayflower GmbH und Senior Consultant im Umfeld von Software- und agilen Organisationsthemen. Die historische Mayflower brachte im 17. Jahrhundert Pioniere über den großen Teich. Die Mayflower GmbH bringt ihre Kunden über den großen Teich der digitalen Transformation. Vor 15 Jahren hat das Unternehmen den agilen Wandel begonnen.

Diese Folge ist der vierte Teil aus Björns und meiner Gesprächsreihe: "Von der Softwareentwicklung lernen". Hier könnt ihr in die Teile 1-3 reinhören:

Agile Organisationskultur – „Von der Softwareentwicklung lernen“ #1 mit Björn Schotte
Agiler Gehaltsprozess – „Von der Softwareentwicklung lernen“ #2 mit Björn Schotte
Open Source als Ursprung des agilen Mindsets – „Von der Softwareentwicklung lernen“ #3 mit Björn Schotte]]></itunes:summary>
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			<title>Der Product Owner – &#8220;Von der Softwareentwicklung lernen&#8221; mit Björn Schotte</title>
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	<itunes:author><![CDATA[Insights by Boris Gloger]]></itunes:author>		<googleplay:description><![CDATA[Ein Product Owner will mit einem Produkt Bedürfnisse erfüllen bzw. ein Problem lösen. Aber wie soll sie oder er das tun, ohne zu verstehen, wie das DevTeam arbeitet? Lasst es mich gleich vorwegnehmen: Ich bin der Meinung, der Product Owner sollte ein Grundverständnis vom Entwickeln haben. Aber zu tief drinnen sollte er auch nicht sein, meint Björn Schotte. Denn das Team ist immer noch für das Entwickeln zuständig, der Product Owner muss sich zurückhalten können. Aber eine gesunde Neugier tut ihm oder ihr gut, da stimme ich Björn ganz zu. Hört mal rein!

Björn Schotte ist geschäftsführender Gesellschafter der Mayflower GmbH und Senior Consultant im Umfeld von Software- und agilen Organisationsthemen. Die historische Mayflower brachte im 17. Jahrhundert Pioniere über den großen Teich. Die Mayflower GmbH bringt ihre Kunden über den großen Teich der digitalen Transformation. Vor 15 Jahren hat das Unternehmen den agilen Wandel begonnen.

Diese Folge ist der vierte Teil aus Björns und m]]></googleplay:description>
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	<title>Von der Idee zum Unternehmen – mit Jodok Batlogg, Crate.io</title>
	<link>https://insightsbyborisgloger.com/podcast/von-der-idee-zum-unternehmen-mit-jodok-batlogg-crate-io/</link>
	<pubDate>Thu, 03 Sep 2020 12:30:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Insights by Boris Gloger]]></dc:creator>
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	<description><![CDATA[<p>“Die Ideen gehen mir nicht aus”, Jodok Batlogg ist Gründer und Geschäftsführer von <a href="http://Crate.io" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Crate.io</a> in Dornbirn. Außerdem ist er Informatiker und mehrfacher Entrepreneur, der bereits sieben Unternehmen aufgebaut hat und nun das achte Jahr im aktuellen Unternehmen Crate.io angeht. Ausgehend von einer – für ihn – glasklaren Idee einer hochskalierbaren Datenbank für maschinengenerierte Daten (z.B. Sensordaten, Daten in der industriellen Produktion) gründete er das Start-up Crate.io und fing dafür wieder einmal bei Null an.</p>
<p>Ich unterhalte mich mit Jodok darüber, wieso er es nicht lassen kann, was ihn antreibt und welche Hürden er überwinden musste. Er erzählt uns ein wenig über seine Produktidee, was seinen Lebensstil als Unternehmer ausmacht und wie er das gesamte Unternehmen denkt. Silicon Valley spielt natürlich auch ein Rolle.</p>
<p>Ich wünsche euch viel Spaß beim Zuhören!</p>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[“Die Ideen gehen mir nicht aus”, Jodok Batlogg ist Gründer und Geschäftsführer von Crate.io in Dornbirn. Außerdem ist er Informatiker und mehrfacher Entrepreneur, der bereits sieben Unternehmen aufgebaut hat und nun das achte Jahr im aktuellen Unternehme]]></itunes:subtitle>
								<content:encoded><![CDATA[<p>“Die Ideen gehen mir nicht aus”, Jodok Batlogg ist Gründer und Geschäftsführer von <a href="http://Crate.io" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Crate.io</a> in Dornbirn. Außerdem ist er Informatiker und mehrfacher Entrepreneur, der bereits sieben Unternehmen aufgebaut hat und nun das achte Jahr im aktuellen Unternehmen Crate.io angeht. Ausgehend von einer – für ihn – glasklaren Idee einer hochskalierbaren Datenbank für maschinengenerierte Daten (z.B. Sensordaten, Daten in der industriellen Produktion) gründete er das Start-up Crate.io und fing dafür wieder einmal bei Null an.</p>
<p>Ich unterhalte mich mit Jodok darüber, wieso er es nicht lassen kann, was ihn antreibt und welche Hürden er überwinden musste. Er erzählt uns ein wenig über seine Produktidee, was seinen Lebensstil als Unternehmer ausmacht und wie er das gesamte Unternehmen denkt. Silicon Valley spielt natürlich auch ein Rolle.</p>
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Ich unterhalte mich mit Jodok darüber, wieso er es nicht lassen kann, was ihn antreibt und welche Hürden er überwinden musste. Er erzählt uns ein wenig über seine Produktidee, was seinen Lebensstil als Unternehmer ausmacht und wie er das gesamte Unternehmen denkt. Silicon Valley spielt natürlich auch ein Rolle.
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Ich unterhalte mich mit Jodok darüber, wieso er es nicht lassen kann, was ihn antreibt und welche Hürden er überwinden musste. Er erzählt uns ein wenig über seine Produktidee, was seinen Lebensstil als Unternehmer ausmacht und wie er das gesamte Unternehmen denkt. Silicon Valley spielt natürlich auch ein Rolle.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Zuhören!]]></googleplay:description>
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	<title>Open Source als Ursprung des agilen Mindsets – „Von der Softwareentwicklung lernen“ #3 mit Björn Schotte</title>
	<link>https://insightsbyborisgloger.com/podcast/open-source-als-ursprung-des-agilen-mindsets-von-der-softwareentwicklung-lernen-3-mit-bjoern-schotte/</link>
	<pubDate>Fri, 08 May 2020 07:50:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Insights by Boris Gloger]]></dc:creator>
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	<description><![CDATA[<p>Warum hilft einer einem anderen, den er vielleicht gar nicht kennt, bei seinen Problemen? „Diese starken kooperativen Ansätze (wie in agilen Organisationen) finden sich auch bei Open Source wieder“, sagt Björn Schotte von <a href="https://mayflower.de/">Mayflower</a> richtigerweise und deshalb haben wir uns in dieser Folge darüber unterhalten, welches Mindset hinter der Arbeit an Open-Source-Projekten steht und was das mit Agilität zu tun hat.</p>



<p>Wen, wenn nicht einen Softwareentwickler sollte man zum Begriff Open Source befragen? Also habe ich Björn gebeten, uns eine Einführung in die Welt der Open Source zu geben. Hintergrund war meine These, dass viele Elemente aus dem Mindset der agilen Welt ihren Ursprung in der Entwickler-Community haben. Wer versteht, wie diese tickt, der versteht auch ein wenig mehr darüber, wie eine agile Organisation gebaut sein müsste. Hört mal rein.</p>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[Warum hilft einer einem anderen, den er vielleicht gar nicht kennt, bei seinen Problemen? „Diese starken kooperativen Ansätze (wie in agilen Organisationen) finden sich auch bei Open Source wieder“, sagt Björn Schotte von Mayflower richtigerweise und des]]></itunes:subtitle>
								<content:encoded><![CDATA[<p>Warum hilft einer einem anderen, den er vielleicht gar nicht kennt, bei seinen Problemen? „Diese starken kooperativen Ansätze (wie in agilen Organisationen) finden sich auch bei Open Source wieder“, sagt Björn Schotte von <a href="https://mayflower.de/">Mayflower</a> richtigerweise und deshalb haben wir uns in dieser Folge darüber unterhalten, welches Mindset hinter der Arbeit an Open-Source-Projekten steht und was das mit Agilität zu tun hat.</p>



<p>Wen, wenn nicht einen Softwareentwickler sollte man zum Begriff Open Source befragen? Also habe ich Björn gebeten, uns eine Einführung in die Welt der Open Source zu geben. Hintergrund war meine These, dass viele Elemente aus dem Mindset der agilen Welt ihren Ursprung in der Entwickler-Community haben. Wer versteht, wie diese tickt, der versteht auch ein wenig mehr darüber, wie eine agile Organisation gebaut sein müsste. Hört mal rein.</p>]]></content:encoded>
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Wen, wenn nicht einen Softwareentwickler sollte man zum Begriff Open Source befragen? Also habe ich Björn gebeten, uns eine Einführung in die Welt der Open Source zu geben. Hintergrund war meine These, dass viele Elemente aus dem Mindset der agilen Welt ihren Ursprung in der Entwickler-Community haben. Wer versteht, wie diese tickt, der versteht auch ein wenig mehr darüber, wie eine agile Organisation gebaut sein müsste. Hört mal rein.]]></itunes:summary>
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Wen, wenn nicht einen Softwareentwickler sollte man zum Begriff Open Source befragen? Also habe ich Björn gebeten, uns eine Einführung in die Welt der Open Source zu geben. Hintergrund war meine These, dass viele Elemente aus dem Mindset der agilen Welt ihren Ursprung in der Entwickler-Community haben. Wer versteht, wie diese tickt, der versteht auch ein wenig mehr darüber, wie eine agile Organisation gebaut sein müsste. Hört mal rein.]]></googleplay:description>
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	<title>Agiler Gehaltsprozess – „Von der Softwareentwicklung lernen“ #2 mit Björn Schotte</title>
	<link>https://insightsbyborisgloger.com/podcast/agiler-gehaltsprozess-2-folge-der-reihe-von-der-softwareentwicklung-lernen-mit-bjoern-schotte/</link>
	<pubDate>Fri, 17 Apr 2020 06:30:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Insights by Boris Gloger]]></dc:creator>
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	<description><![CDATA[<p>Die “Crew” der Mayflower GmbH hat ihren agilen Gehaltsprozess selbst entworfen und damit für sich eine der Gretchenfragen der agilen Szene gelöst. Sie ist zwar nicht die erste Frage, der sich eine Organisation auf dem Weg in die Agilität stellen soll, aber am Gehaltsprozess zeigt sich, ob ein Unternehmen es mit der echten Beteiligung der Kolleginnen und Kollegen ernst meint. </p>



<p>Der Softwaredienstleister <a rel="noreferrer noopener" href="https://mayflower.de/" target="_blank">Mayflower</a> ist ein Urgestein in der agilen Entwicklerszene. Geschäftsführer Björn Schotte spricht im Podcast über den sehr charmanten Lösungsansatz der Mayflower-Crew, über die Rollen von Gehaltscheckern und Peers, über iterative Gehaltsgespräche, Budgetrahmen, Offenlegung von Gehältern sowie der Realität einer transparent marktkonformen und fairen Bezahlung.</p>



<p>Hört mal rein – ich habe wieder viel von Björn gelernt.</p>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[Die “Crew” der Mayflower GmbH hat ihren agilen Gehaltsprozess selbst entworfen und damit für sich eine der Gretchenfragen der agilen Szene gelöst. Sie ist zwar nicht die erste Frage, der sich eine Organisation auf dem Weg in die Agilität stellen soll, ab]]></itunes:subtitle>
								<content:encoded><![CDATA[<p>Die “Crew” der Mayflower GmbH hat ihren agilen Gehaltsprozess selbst entworfen und damit für sich eine der Gretchenfragen der agilen Szene gelöst. Sie ist zwar nicht die erste Frage, der sich eine Organisation auf dem Weg in die Agilität stellen soll, aber am Gehaltsprozess zeigt sich, ob ein Unternehmen es mit der echten Beteiligung der Kolleginnen und Kollegen ernst meint. </p>



<p>Der Softwaredienstleister <a rel="noreferrer noopener" href="https://mayflower.de/" target="_blank">Mayflower</a> ist ein Urgestein in der agilen Entwicklerszene. Geschäftsführer Björn Schotte spricht im Podcast über den sehr charmanten Lösungsansatz der Mayflower-Crew, über die Rollen von Gehaltscheckern und Peers, über iterative Gehaltsgespräche, Budgetrahmen, Offenlegung von Gehältern sowie der Realität einer transparent marktkonformen und fairen Bezahlung.</p>



<p>Hört mal rein – ich habe wieder viel von Björn gelernt.</p>]]></content:encoded>
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Der Softwaredienstleister Mayflower ist ein Urgestein in der agilen Entwicklerszene. Geschäftsführer Björn Schotte spricht im Podcast über den sehr charmanten Lösungsansatz der Mayflower-Crew, über die Rollen von Gehaltscheckern und Peers, über iterative Gehaltsgespräche, Budgetrahmen, Offenlegung von Gehältern sowie der Realität einer transparent marktkonformen und fairen Bezahlung.



Hört mal rein – ich habe wieder viel von Björn gelernt.]]></itunes:summary>
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Der Softwaredienstleister Mayflower ist ein Urgestein in der agilen Entwicklerszene. Geschäftsführer Björn Schotte spricht im Podcast über den sehr charmanten Lösungsansatz der Mayflower-Crew, über die Rollen von Gehaltscheckern und Peers, über iterative Gehaltsgespräche, Budgetrahmen, Offenlegung von Gehältern sowie der Realität einer transparent marktkonformen und fairen Bezahlung.



Hört mal rein – ich habe wieder viel von Björn gelernt.]]></googleplay:description>
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	<title>Agile Organisationskultur –  „Von der Softwareentwicklung lernen“ #1 mit Björn Schotte</title>
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	<pubDate>Fri, 03 Apr 2020 06:30:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Insights by Boris Gloger]]></dc:creator>
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	<description><![CDATA[<p>Es sind Erkenntnisse aus der agilen Softwareentwicklung, die wir heute im Organisationsdesign von agilen Unternehmen wiederfinden. In der Podcastreihe spricht Björn Schotte von Mayflower mit Boris Gloger darüber, was wir aus der Softwareentwicklung für das agile Mindset mitnehmen können und welchen Einfluss die Technologiegeschichte auf das agile Denken hat.  </p>



<p>Björn Schotte ist&nbsp;geschäftsführender&nbsp;Gesellschafter der&nbsp;Mayflower&nbsp;GmbH und Senior Consultant im Umfeld von Software- und agilen Organisationsthemen.&nbsp;Die historische&nbsp;Mayflower&nbsp;brachte im 17. Jahrhundert Pioniere über den großen Teich. Die&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" aria-label="Mayflower&nbsp;GmbH (öffnet in neuem Tab)" href="https://mayflower.de/" target="_blank">Mayflower&nbsp;GmbH</a> bringt&nbsp;ihre&nbsp;Kunden über den großen Teich der digitalen Transformation.&nbsp;Vor 15 Jahren hat das Unternehmen den&nbsp;agilen Wandel begonnen.&nbsp;</p>]]></description>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind Erkenntnisse aus der agilen Softwareentwicklung, die wir heute im Organisationsdesign von agilen Unternehmen wiederfinden. In der Podcastreihe spricht Björn Schotte von Mayflower mit Boris Gloger darüber, was wir aus der Softwareentwicklung für das agile Mindset mitnehmen können und welchen Einfluss die Technologiegeschichte auf das agile Denken hat.  </p>



<p>Björn Schotte ist&nbsp;geschäftsführender&nbsp;Gesellschafter der&nbsp;Mayflower&nbsp;GmbH und Senior Consultant im Umfeld von Software- und agilen Organisationsthemen.&nbsp;Die historische&nbsp;Mayflower&nbsp;brachte im 17. Jahrhundert Pioniere über den großen Teich. Die&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" aria-label="Mayflower&nbsp;GmbH (öffnet in neuem Tab)" href="https://mayflower.de/" target="_blank">Mayflower&nbsp;GmbH</a> bringt&nbsp;ihre&nbsp;Kunden über den großen Teich der digitalen Transformation.&nbsp;Vor 15 Jahren hat das Unternehmen den&nbsp;agilen Wandel begonnen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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Björn Schotte ist&nbsp;geschäftsführender&nbsp;Gesellschafter der&nbsp;Mayflower&nbsp;GmbH und Senior Consultant im Umfeld von Software- und agilen Organisationsthemen.&nbsp;Die historische&nbsp;Mayflower&nbsp;brachte im 17. Jahrhundert Pioniere über den großen Teich. Die&nbsp;Mayflower&nbsp;GmbH bringt&nbsp;ihre&nbsp;Kunden über den großen Teich der digitalen Transformation.&nbsp;Vor 15 Jahren hat das Unternehmen den&nbsp;agilen Wandel begonnen.&nbsp;]]></itunes:summary>
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Björn Schotte ist&nbsp;geschäftsführender&nbsp;Gesellschafter der&nbsp;Mayflower&nbsp;GmbH und Senior Consultant im Umfeld von Software- und agilen Organisationsthemen.&nbsp;Die historische&nbsp;Mayflower&nbsp;brachte im 17. Jahrhundert Pioniere über den großen Teich. Die&nbsp;Mayflower&nbsp;GmbH bringt&nbsp;ihre&nbsp;Kunden über den großen Teich der digitalen Transformation.&nbsp;Vor 15 Jahren hat das Unternehmen den&nbsp;agilen Wandel begonnen.&nbsp;]]></googleplay:description>
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<item>
	<title>Von der Arbeit mit Kindern zur Software-Entwicklung: Wie Viola Klein mit Mut und Neugierde das Erfolgsunternehmen Saxonia aufbaute</title>
	<link>https://insightsbyborisgloger.com/podcast/viola-klein-mitgruenderin-und-geschaeftsfuehrerin-von-saxonia-systems-holding-gmbh/</link>
	<pubDate>Thu, 19 Mar 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Insights by Boris Gloger]]></dc:creator>
	<guid isPermaLink="false">https://www.insightsbyborisgloger.com/?post_type=podcast&#038;p=27194</guid>
	<description><![CDATA[Boris Gloger im Interview mit Viola Klein, Geschäftsführerin von Saxonia Systems Holding GmbH



<p>Im Dresden der frühen 1990er gründete Viola Klein mit ihrem Geschäftspartner die „Maßschneiderei in der IT“, die Saxonia Systems, die sie als Geschäftsführerin und Strategin in den Erfolg geführt hat. Glück sei das nicht gewesen, meint Klein im Podcast. Wer etwas erreichen will, dürfe sich nicht darauf verlassen, dass jemand anders die richtigen Gelegenheiten für einen schafft. </p>



<p>Als das Softwareentwicklungsunternehmen 2009 in eine
ernsthafte Krise rutschte, setzten Klein und ihr Geschäftspartner auf Scrum.
Was als Krisenmittel begann, ist mittlerweile zum Erfolgsrezept geworden. Im
Podcast spricht Klein u.a. darüber, wie die Unternehmensführung heute
funktioniert, wie sie damit umgeht, wenn nicht alle im Team ihren Ideen folgen
wollen und warum Elternzeit nicht nur für die Familien gut ist.</p>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[Boris Gloger im Interview mit Viola Klein, Geschäftsführerin von Saxonia Systems Holding GmbH



Im Dresden der frühen 1990er gründete Viola Klein mit ihrem Geschäftspartner die „Maßschneiderei in der IT“, die Saxonia Systems, die sie als Geschäftsführer]]></itunes:subtitle>
								<content:encoded><![CDATA[Boris Gloger im Interview mit Viola Klein, Geschäftsführerin von Saxonia Systems Holding GmbH



<p>Im Dresden der frühen 1990er gründete Viola Klein mit ihrem Geschäftspartner die „Maßschneiderei in der IT“, die Saxonia Systems, die sie als Geschäftsführerin und Strategin in den Erfolg geführt hat. Glück sei das nicht gewesen, meint Klein im Podcast. Wer etwas erreichen will, dürfe sich nicht darauf verlassen, dass jemand anders die richtigen Gelegenheiten für einen schafft. </p>



<p>Als das Softwareentwicklungsunternehmen 2009 in eine
ernsthafte Krise rutschte, setzten Klein und ihr Geschäftspartner auf Scrum.
Was als Krisenmittel begann, ist mittlerweile zum Erfolgsrezept geworden. Im
Podcast spricht Klein u.a. darüber, wie die Unternehmensführung heute
funktioniert, wie sie damit umgeht, wenn nicht alle im Team ihren Ideen folgen
wollen und warum Elternzeit nicht nur für die Familien gut ist.</p>]]></content:encoded>
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Im Dresden der frühen 1990er gründete Viola Klein mit ihrem Geschäftspartner die „Maßschneiderei in der IT“, die Saxonia Systems, die sie als Geschäftsführerin und Strategin in den Erfolg geführt hat. Glück sei das nicht gewesen, meint Klein im Podcast. Wer etwas erreichen will, dürfe sich nicht darauf verlassen, dass jemand anders die richtigen Gelegenheiten für einen schafft. 



Als das Softwareentwicklungsunternehmen 2009 in eine
ernsthafte Krise rutschte, setzten Klein und ihr Geschäftspartner auf Scrum.
Was als Krisenmittel begann, ist mittlerweile zum Erfolgsrezept geworden. Im
Podcast spricht Klein u.a. darüber, wie die Unternehmensführung heute
funktioniert, wie sie damit umgeht, wenn nicht alle im Team ihren Ideen folgen
wollen und warum Elternzeit nicht nur für die Familien gut ist.]]></itunes:summary>
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			<title>Von der Arbeit mit Kindern zur Software-Entwicklung: Wie Viola Klein mit Mut und Neugierde das Erfolgsunternehmen Saxonia aufbaute</title>
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Im Dresden der frühen 1990er gründete Viola Klein mit ihrem Geschäftspartner die „Maßschneiderei in der IT“, die Saxonia Systems, die sie als Geschäftsführerin und Strategin in den Erfolg geführt hat. Glück sei das nicht gewesen, meint Klein im Podcast. Wer etwas erreichen will, dürfe sich nicht darauf verlassen, dass jemand anders die richtigen Gelegenheiten für einen schafft. 



Als das Softwareentwicklungsunternehmen 2009 in eine
ernsthafte Krise rutschte, setzten Klein und ihr Geschäftspartner auf Scrum.
Was als Krisenmittel begann, ist mittlerweile zum Erfolgsrezept geworden. Im
Podcast spricht Klein u.a. darüber, wie die Unternehmensführung heute
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