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		<title>Insights by Boris Gloger - Podcasts</title>
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		<description>Boris Gloger und seine Gäste sprechen für euch im Podcast über ihre Insights zu Nachhaltigkeit, Mitarbeiterführung, Scrum, Agilität und agile Transformation.</description>
		<lastBuildDate>Wed, 15 May 2024 04:01:37 +0000</lastBuildDate>
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		<copyright>© 2020 Insights by Boris Gloger</copyright>
		<itunes:subtitle>Boris Gloger im Interview mit Experten zum Thema Leadership, Management, Non-Profit, Sustainability und vielem mehr.</itunes:subtitle>
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	<title>Kinder brauchen keine Lehrer:innen, sondern Lernbegleiter:innen – mit Roland Dunzendorfer (Mitgründer des Vereins Colearning)</title>
	<link>https://insightsbyborisgloger.com/podcast/kinder-brauchen-keine-lehrerinnen-sondern-lernbegleiterinnen-mit-roland-dunzendorfer-mitgruender-des-vereins-colearning/</link>
	<pubDate>Thu, 15 Sep 2022 06:30:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Insights by Boris Gloger]]></dc:creator>
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	<description><![CDATA[<p>„Anzunehmen, ein Kind wäre ein weißes Blatt, auf das wir draufschreiben müssten, ist für mich eine falsche Denkweise.“</p>





<p>Ich habe oft den Eindruck, dass Schule nicht für die Kinder, sondern für die Bedürfnisse der Eltern gestaltet ist. Sie wird als eine Art Aufbewahrungsanstalt für den Nachwuchs missverstanden, damit man endlich wieder ein paar Stunden Luft hat. Dass die Kids in der durchgetakteten Schule die Freude am Lernen verlieren, scheint nachrangig zu sein.</p>



<p>Neuere Bildungskonzepte hingegen, die versuchen, das starre Korsett der Schule abzulegen, werden tendenziell mit Skepsis betrachtet. Dabei richten sich diese häufig viel stärker an den Interessen der Kinder aus. Aber es gibt sie, die Leuchtturmprojekte, die erfolgreich einen anderen Weg gehen. Mein Gesprächspartner in dieser Podcast-Folge hat eines dieser inspirierenden Projekte mitgestaltet.</p>



Mein Gast: Roland Dunzendorfer





<p>Roland Dunzendorfer ist Landschaftsplaner und hat gemeinsam mit weiteren Eltern ein eigenes Lernzentrum gegründet, das zwischenzeitlich im Markhof Wien angesiedelt war. Dieses „Dorf in der Stadt“ war keine Ergänzung zur Schule, sondern eine Alternative und wurde ausschließlich aus privaten Mitteln finanziert. Schon zuvor hatte Roland Dunzendorfer eines seiner Kinder als Freilerner begleitet und viel Zeit in eine interessenbezogene Ausbildung investiert. Über Scrum4Schools ist er schließlich auch mit meiner Kollegin Anna Czerny in Kontakt gekommen, die ihr schon <a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/wie-funktioniert-schulunterricht-auf-augenhoehe-das-scrum4schools-gespraech/">aus dieser Podcast-Episode</a> kennt.</p>



Das sind die drei Schlüsselpunkte



1. Wie gründet man ein Lernzentrum?



<p>Als Roland Dunzendorfer erkannt hatte, dass „normale“ Schule nicht funktioniert (siehe dazu auch <a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/wir-wollen-unsere-kinder-gar-nicht-besser-ausbilden-mit-horst-koeltze-autor-und-anna-czerny-borisgloger/">mein Gespräch mit Horst Költze</a>), wagte er einen mutigen Schritt. Er nahm seinen ältesten Sohn von der Schule. Im Gespräch mit weiteren Eltern entstand die Idee, ehrenamtlich ein Lernzentrum zu gründen. „Wir wollten, dass Lernen Spaß macht und getrieben von Neugier ist“, erzählt Herr Dunzendorfer. Aus diesem gemeinsamen Bedürfnis entstand ein Verein, der nach mehrmonatiger Ideenfindungsphase mit einer Informationsveranstaltung an die Öffentlichkeit ging. Das Feedback war überraschend. Plötzlich waren 50 Erwachsene mit Kindern da, die ein konkretes Interesse äußerten. Dass zu diesem Zeitpunkt noch viele Fragezeichen im Raum standen, war kein Problem: „Wir haben bei der Präsentation viel falsch gemacht und viele Fragen nicht beantworten können. Aber die Menschen fanden es sympathisch, dass wir das auch offen kommuniziert haben.“</p>



<p>Beflügelt durch das positive Feedback nahm das Projekt Lernzentrum Schritt für Schritt Gestalt an. Dabei erlebte das Team rund um Roland Dunzendorfer einen regelrechten Flow-Zustand. Zwei Wochen vor dem Start war schließlich in letzter Minute auch der passende Ort gefunden und das Lernzentrum konnte seine Türen öffnen.</p>



2. Projektbasiertes Lernen weckt das Interesse der Kinder



<p>Kinder lernen ihre Sprache selbstständig, indem sie beobachten und ausprobieren. Warum nehmen wir ihnen diese natürliche Fähigkeit, indem wir sie in ein Klassenzimmer stecken? Im Lernzentrum Markhof ist es gelungen, diese Dynamik aufzubrechen. An die Stelle des theoretischen Unterrichts trat das projektbezogene Lernen. Wenn ein neues Lernprojekt startete, lud man geeignete Expert:innen aus dem Netzwerk ein. So kam zum Beispiel ein Ingenieur der Wiener Linien vorbei und zeigte den Kindern, wie Kegelschnitte in der Praxis aussehen und was er für den U-Bahn-Bau berechnen muss. Aus einer sonst stinklangweiligen Zeichenübung im Mathe-Unterricht wurde eine spannende Lernerfahrung, bei der die Kinder mit Begeisterung dabei waren.</p>



<p>Inspiriert von Scrum haben Roland Dunzendorfer und seine Mitgründer:innen die richtige Lernmethode gefunden, um Projekte dieser Art aufzubereiten. Scrum bietet einen Rahmen, aber innerhalb dieses Rahmens können die Kinder selbstständig lernen. Dank regelmäßiger Feedbackschleifen ist es auch möglich, die Richtung zu ändern, wenn es nötig ist. „Uns war wichtig, dass das Lernen ein Stück weit am Arbeiten von Erwachsenen dran ist“, erzählt Herr Dunzendorfer. Im Markhof war diese Voraussetzung sowohl inhaltlich als auch räumlich gegeben. Im selben Gebäude gab es einen Co-Working-Space und Projekträume, in denen die unterschiedlichsten Menschen aufeinandertrafen und sich austauschen konnten.</p>



3. Der Lehrberuf braucht eine grundlegende Neubewertung



<p>Klassische Schule basiert auf der Vorstellung, dass Kinder im gleichen Alter das gleiche Wissen haben sollten. Dagegen spricht aber eigentlich alles, was wir heute über Lernprozesse wissen. Ich habe schon in meiner Schulzeit nicht verstanden, wozu ich die Namen der römischen Kaiser auswendig lernen sollte. Und ich weiß auch heute nicht, wie sie alle hießen. Die Gleichmacherei im Schulsystem ist ein verlässlicher „Begeisterungskiller” beim Lernen, was auch Roland Dunzendorfer anspricht: „Anzunehmen, ein Kind wäre ein weißes Blatt, auf das wir draufschreiben müssten, ist für mich eine falsche Denkweise. […] Ich muss herausfinden, was auf diesem Blatt schon alles draufsteht.“</p>



<p>Bei unseren Projekten im Rahmen von <a href="https://www.borisgloger.com/ueber-uns/csr/scrum-4-schools">Scrum4Schools</a> sehen wir, dass einfach mehr Wissen hängen bleibt, wenn die Kids mit Begeisterung dabei sind – <a href="https://www.borisgloger.com/blog/2022/02/07/mit-scrum4schools-dem-weltraum-auf-der-spur">das berichten die Schüler:innen</a> selbst, aber auch <a href="https://www.borisgloger.com/blog/2021/05/25/eine-scrum4schools-projekt-rueckschau-mit-physiklehrer-ivan-topic">die Lehrer:innen.</a> Ähnliche Erfahrungen hat auch Roland Dunzendorfer im Lernzentrum Markhof mit seinem projektbasierten Lernansatz gemacht. Die Sorge, die viele Eltern hatten, dass dabei auch Allgemeinbildung verloren gehen könnte, sieht er als unbegründet. Die Kinder nehmen auch aus der klassischen Schule nur das mit, was sie wirklich interessiert.</p>



<p>Am Ende des Tages geht es wohl den meisten Kids so wie mir mit den römischen Kaisern: Was für mich nicht interessant ist, geht bei einem Ohr rein und beim anderen raus. Aber wenn ich für ein Thema brenne und die intrinsische Motivation habe, etwas darüber zu wissen, dann lernt es sich wie von selbst. Diese Begeisterung zu wecken, ist die zentrale Aufgabe von Lehrkräften. Das Fachwissen selbst ist heute an jeder Ecke verfügbar.</p>





<p>Hört einmal rein in den Podcast und lasst mich wissen, was eure Gedanken sind. Ich freue mich über eure Kommentare!</p>



Das könnte euch auch interessieren:



<p>Aus meinem Podcast:</p>



<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/wir-wollen-unsere-kinder-gar-nicht-besser-ausbilden-mit-horst-koeltze-autor-und-anna-czerny-borisgloger/">Wir wollen unsere Kinder gar nicht besser ausbilden – mit Horst Költze (Autor) und Anna Czerny (Scrum4Schools by borisgloger)</a></li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/series/schule/">Wie funktioniert Schulunterricht auf Augenhöhe? Das Scrum4Schools-Gespräch</a></li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/wie-koennen-wir-die-lehre-verbessern-robert-frasch/">Wie können wir die Lehre verbessern, Robert Frasch?</a></li></ul>



<p>Aus meinem Blog:</p>



<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/2021/02/17/lasst-die-kinder-in-ruhe/">Lasst die Kinder in Ruhe!</a></li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/2021/05/17/schafft-die-schulpflicht-ab/">Schafft die Schulpflicht ab!</a></li></ul>



<p>Aus dem borisgloger-Blog</p>



<ul><li><a href="https://www.borisgloger.com/blog/2022/02/07/mit-scrum4schools-dem-weltraum-auf-der-spur" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mit Scrum4Schools dem Weltraum auf der Spur</a></li><li><a href="https://www.borisgloger.com/blog/2021/05/25/eine-scrum4schools-projekt-rueckschau-mit-physiklehrer-ivan-topic" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Eine Scrum4Schools-Projekt-Rückschau mit Physiklehrer Ivan Topic</a></li></ul>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[„Anzunehmen, ein Kind wäre ein weißes Blatt, auf das wir draufschreiben müssten, ist für mich eine falsche Denkweise.“





Ich habe oft den Eindruck, dass Schule nicht für die Kinder, sondern für die Bedürfnisse der Eltern gestaltet ist. Sie wird als ei]]></itunes:subtitle>
								<content:encoded><![CDATA[<p>„Anzunehmen, ein Kind wäre ein weißes Blatt, auf das wir draufschreiben müssten, ist für mich eine falsche Denkweise.“</p>





<p>Ich habe oft den Eindruck, dass Schule nicht für die Kinder, sondern für die Bedürfnisse der Eltern gestaltet ist. Sie wird als eine Art Aufbewahrungsanstalt für den Nachwuchs missverstanden, damit man endlich wieder ein paar Stunden Luft hat. Dass die Kids in der durchgetakteten Schule die Freude am Lernen verlieren, scheint nachrangig zu sein.</p>



<p>Neuere Bildungskonzepte hingegen, die versuchen, das starre Korsett der Schule abzulegen, werden tendenziell mit Skepsis betrachtet. Dabei richten sich diese häufig viel stärker an den Interessen der Kinder aus. Aber es gibt sie, die Leuchtturmprojekte, die erfolgreich einen anderen Weg gehen. Mein Gesprächspartner in dieser Podcast-Folge hat eines dieser inspirierenden Projekte mitgestaltet.</p>



Mein Gast: Roland Dunzendorfer





<p>Roland Dunzendorfer ist Landschaftsplaner und hat gemeinsam mit weiteren Eltern ein eigenes Lernzentrum gegründet, das zwischenzeitlich im Markhof Wien angesiedelt war. Dieses „Dorf in der Stadt“ war keine Ergänzung zur Schule, sondern eine Alternative und wurde ausschließlich aus privaten Mitteln finanziert. Schon zuvor hatte Roland Dunzendorfer eines seiner Kinder als Freilerner begleitet und viel Zeit in eine interessenbezogene Ausbildung investiert. Über Scrum4Schools ist er schließlich auch mit meiner Kollegin Anna Czerny in Kontakt gekommen, die ihr schon <a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/wie-funktioniert-schulunterricht-auf-augenhoehe-das-scrum4schools-gespraech/">aus dieser Podcast-Episode</a> kennt.</p>



Das sind die drei Schlüsselpunkte



1. Wie gründet man ein Lernzentrum?



<p>Als Roland Dunzendorfer erkannt hatte, dass „normale“ Schule nicht funktioniert (siehe dazu auch <a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/wir-wollen-unsere-kinder-gar-nicht-besser-ausbilden-mit-horst-koeltze-autor-und-anna-czerny-borisgloger/">mein Gespräch mit Horst Költze</a>), wagte er einen mutigen Schritt. Er nahm seinen ältesten Sohn von der Schule. Im Gespräch mit weiteren Eltern entstand die Idee, ehrenamtlich ein Lernzentrum zu gründen. „Wir wollten, dass Lernen Spaß macht und getrieben von Neugier ist“, erzählt Herr Dunzendorfer. Aus diesem gemeinsamen Bedürfnis entstand ein Verein, der nach mehrmonatiger Ideenfindungsphase mit einer Informationsveranstaltung an die Öffentlichkeit ging. Das Feedback war überraschend. Plötzlich waren 50 Erwachsene mit Kindern da, die ein konkretes Interesse äußerten. Dass zu diesem Zeitpunkt noch viele Fragezeichen im Raum standen, war kein Problem: „Wir haben bei der Präsentation viel falsch gemacht und viele Fragen nicht beantworten können. Aber die Menschen fanden es sympathisch, dass wir das auch offen kommuniziert haben.“</p>



<p>Beflügelt durch das positive Feedback nahm das Projekt Lernzentrum Schritt für Schritt Gestalt an. Dabei erlebte das Team rund um Roland Dunzendorfer einen regelrechten Flow-Zustand. Zwei Wochen vor dem Start war schließlich in letzter Minute auch der passende Ort gefunden und das Lernzentrum konnte seine Türen öffnen.</p>



2. Projektbasiertes Lernen weckt das Interesse der Kinder



<p>Kinder lernen ihre Sprache selbstständig, indem sie beobachten und ausprobieren. Warum nehmen wir ihnen diese natürliche Fähigkeit, indem wir sie in ein Klassenzimmer stecken? Im Lernzentrum Markhof ist es gelungen, diese Dynamik aufzubrechen. An die Stelle des theoretischen Unterrichts trat das projektbezogene Lernen. Wenn ein neues Lernprojekt startete, lud man geeignete Expert:innen aus dem Netzwerk ein. So kam zum Beispiel ein Ingenieur der Wiener Linien vorbei und zeigte den Kindern, wie Kegelschnitte in der Praxis aussehen und was er für den U-Bahn-Bau berechnen muss. Aus einer sonst stinklangweiligen Zeichenübung im Mathe-Unterricht wurde eine spannende Lernerfahrung, bei der die Kinder mit Begeisterung dabei waren.</p>



<p>Inspiriert von Scrum haben Roland Dunzendorfer und seine Mitgründer:innen die richtige Lernmethode gefunden, um Projekte dieser Art aufzubereiten. Scrum bietet einen Rahmen, aber innerhalb dieses Rahmens können die Kinder selbstständig lernen. Dank regelmäßiger Feedbackschleifen ist es auch möglich, die Richtung zu ändern, wenn es nötig ist. „Uns war wichtig, dass das Lernen ein Stück weit am Arbeiten von Erwachsenen dran ist“, erzählt Herr Dunzendorfer. Im Markhof war diese Voraussetzung sowohl inhaltlich als auch räumlich gegeben. Im selben Gebäude gab es einen Co-Working-Space und Projekträume, in denen die unterschiedlichsten Menschen aufeinandertrafen und sich austauschen konnten.</p>



3. Der Lehrberuf braucht eine grundlegende Neubewertung



<p>Klassische Schule basiert auf der Vorstellung, dass Kinder im gleichen Alter das gleiche Wissen haben sollten. Dagegen spricht aber eigentlich alles, was wir heute über Lernprozesse wissen. Ich habe schon in meiner Schulzeit nicht verstanden, wozu ich die Namen der römischen Kaiser auswendig lernen sollte. Und ich weiß auch heute nicht, wie sie alle hießen. Die Gleichmacherei im Schulsystem ist ein verlässlicher „Begeisterungskiller” beim Lernen, was auch Roland Dunzendorfer anspricht: „Anzunehmen, ein Kind wäre ein weißes Blatt, auf das wir draufschreiben müssten, ist für mich eine falsche Denkweise. […] Ich muss herausfinden, was auf diesem Blatt schon alles draufsteht.“</p>



<p>Bei unseren Projekten im Rahmen von <a href="https://www.borisgloger.com/ueber-uns/csr/scrum-4-schools">Scrum4Schools</a> sehen wir, dass einfach mehr Wissen hängen bleibt, wenn die Kids mit Begeisterung dabei sind – <a href="https://www.borisgloger.com/blog/2022/02/07/mit-scrum4schools-dem-weltraum-auf-der-spur">das berichten die Schüler:innen</a> selbst, aber auch <a href="https://www.borisgloger.com/blog/2021/05/25/eine-scrum4schools-projekt-rueckschau-mit-physiklehrer-ivan-topic">die Lehrer:innen.</a> Ähnliche Erfahrungen hat auch Roland Dunzendorfer im Lernzentrum Markhof mit seinem projektbasierten Lernansatz gemacht. Die Sorge, die viele Eltern hatten, dass dabei auch Allgemeinbildung verloren gehen könnte, sieht er als unbegründet. Die Kinder nehmen auch aus der klassischen Schule nur das mit, was sie wirklich interessiert.</p>



<p>Am Ende des Tages geht es wohl den meisten Kids so wie mir mit den römischen Kaisern: Was für mich nicht interessant ist, geht bei einem Ohr rein und beim anderen raus. Aber wenn ich für ein Thema brenne und die intrinsische Motivation habe, etwas darüber zu wissen, dann lernt es sich wie von selbst. Diese Begeisterung zu wecken, ist die zentrale Aufgabe von Lehrkräften. Das Fachwissen selbst ist heute an jeder Ecke verfügbar.</p>





<p>Hört einmal rein in den Podcast und lasst mich wissen, was eure Gedanken sind. Ich freue mich über eure Kommentare!</p>



Das könnte euch auch interessieren:



<p>Aus meinem Podcast:</p>



<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/wir-wollen-unsere-kinder-gar-nicht-besser-ausbilden-mit-horst-koeltze-autor-und-anna-czerny-borisgloger/">Wir wollen unsere Kinder gar nicht besser ausbilden – mit Horst Költze (Autor) und Anna Czerny (Scrum4Schools by borisgloger)</a></li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/series/schule/">Wie funktioniert Schulunterricht auf Augenhöhe? Das Scrum4Schools-Gespräch</a></li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/podcast/wie-koennen-wir-die-lehre-verbessern-robert-frasch/">Wie können wir die Lehre verbessern, Robert Frasch?</a></li></ul>



<p>Aus meinem Blog:</p>



<ul><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/2021/02/17/lasst-die-kinder-in-ruhe/">Lasst die Kinder in Ruhe!</a></li><li><a href="https://insightsbyborisgloger.com/2021/05/17/schafft-die-schulpflicht-ab/">Schafft die Schulpflicht ab!</a></li></ul>



<p>Aus dem borisgloger-Blog</p>



<ul><li><a href="https://www.borisgloger.com/blog/2022/02/07/mit-scrum4schools-dem-weltraum-auf-der-spur" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mit Scrum4Schools dem Weltraum auf der Spur</a></li><li><a href="https://www.borisgloger.com/blog/2021/05/25/eine-scrum4schools-projekt-rueckschau-mit-physiklehrer-ivan-topic" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Eine Scrum4Schools-Projekt-Rückschau mit Physiklehrer Ivan Topic</a></li></ul>]]></content:encoded>
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Ich habe oft den Eindruck, dass Schule nicht für die Kinder, sondern für die Bedürfnisse der Eltern gestaltet ist. Sie wird als eine Art Aufbewahrungsanstalt für den Nachwuchs missverstanden, damit man endlich wieder ein paar Stunden Luft hat. Dass die Kids in der durchgetakteten Schule die Freude am Lernen verlieren, scheint nachrangig zu sein.



Neuere Bildungskonzepte hingegen, die versuchen, das starre Korsett der Schule abzulegen, werden tendenziell mit Skepsis betrachtet. Dabei richten sich diese häufig viel stärker an den Interessen der Kinder aus. Aber es gibt sie, die Leuchtturmprojekte, die erfolgreich einen anderen Weg gehen. Mein Gesprächspartner in dieser Podcast-Folge hat eines dieser inspirierenden Projekte mitgestaltet.



Mein Gast: Roland Dunzendorfer





Roland Dunzendorfer ist Landschaftsplaner und hat gemeinsam mit weiteren Eltern ein eigenes Lernzentrum gegründet, das zwischenzeitlich im Markhof Wien angesiedelt war. Dieses „Dorf in der Stadt“ war keine Ergänzung zur Schule, sondern eine Alternative und wurde ausschließlich aus privaten Mitteln finanziert. Schon zuvor hatte Roland Dunzendorfer eines seiner Kinder als Freilerner begleitet und viel Zeit in eine interessenbezogene Ausbildung investiert. Über Scrum4Schools ist er schließlich auch mit meiner Kollegin Anna Czerny in Kontakt gekommen, die ihr schon aus dieser Podcast-Episode kennt.



Das sind die drei Schlüsselpunkte



1. Wie gründet man ein Lernzentrum?



Als Roland Dunzendorfer erkannt hatte, dass „normale“ Schule nicht funktioniert (siehe dazu auch mein Gespräch mit Horst Költze), wagte er einen mutigen Schritt. Er nahm seinen ältesten Sohn von der Schule. Im Gespräch mit weiteren Eltern entstand die Idee, ehrenamtlich ein Lernzentrum zu gründen. „Wir wollten, dass Lernen Spaß macht und getrieben von Neugier ist“, erzählt Herr Dunzendorfer. Aus diesem gemeinsamen Bedürfnis entstand ein Verein, der nach mehrmonatiger Ideenfindungsphase mit einer Informationsveranstaltung an die Öffentlichkeit ging. Das Feedback war überraschend. Plötzlich waren 50 Erwachsene mit Kindern da, die ein konkretes Interesse äußerten. Dass zu diesem Zeitpunkt noch viele Fragezeichen im Raum standen, war kein Problem: „Wir haben bei der Präsentation viel falsch gemacht und viele Fragen nicht beantworten können. Aber die Menschen fanden es sympathisch, dass wir das auch offen kommuniziert haben.“



Beflügelt durch das positive Feedback nahm das Projekt Lernzentrum Schritt für Schritt Gestalt an. Dabei erlebte das Team rund um Roland Dunzendorfer einen regelrechten Flow-Zustand. Zwei Wochen vor dem Start war schließlich in letzter Minute auch der passende Ort gefunden und das Lernzentrum konnte seine Türen öffnen.



2. Projektbasiertes Lernen weckt das Interesse der Kinder



Kinder lernen ihre Sprache selbstständig, indem sie beobachten und ausprobieren. Warum nehmen wir ihnen diese natürliche Fähigkeit, indem wir sie in ein Klassenzimmer stecken? Im Lernzentrum Markhof ist es gelungen, diese Dynamik aufzubrechen. An die Stelle des theoretischen Unterrichts trat das projektbezogene Lernen. Wenn ein neues Lernprojekt startete, lud man geeignete Expert:innen aus dem Netzwerk ein. So kam zum Beispiel ein Ingenieur der Wiener Linien vorbei und zeigte den Kindern, wie Kegelschnitte in der Praxis aussehen und was er für den U-Bahn-Bau berechnen muss. Aus einer sonst stinklangweiligen Zeichenübung im Mathe-Unterricht wurde eine spannende Lernerfahrung, bei der die Kinder mit Begeisterung dabei waren.



Inspiriert von Scrum haben Roland Dunzendorfer und seine Mitgründer:innen die richtige Lernmethode gefunden, um Projekte dieser Art aufzubereiten. Scrum bietet einen Rahmen, aber innerhalb dieses Rahmens können die Kinder selbstständig lernen. Dank regelmäßiger Feedbackschleifen ist es auch möglich, die Richtung zu ändern, wenn es nötig ist. „Uns ]]></itunes:summary>
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Ich habe oft den Eindruck, dass Schule nicht für die Kinder, sondern für die Bedürfnisse der Eltern gestaltet ist. Sie wird als eine Art Aufbewahrungsanstalt für den Nachwuchs missverstanden, damit man endlich wieder ein paar Stunden Luft hat. Dass die Kids in der durchgetakteten Schule die Freude am Lernen verlieren, scheint nachrangig zu sein.



Neuere Bildungskonzepte hingegen, die versuchen, das starre Korsett der Schule abzulegen, werden tendenziell mit Skepsis betrachtet. Dabei richten sich diese häufig viel stärker an den Interessen der Kinder aus. Aber es gibt sie, die Leuchtturmprojekte, die erfolgreich einen anderen Weg gehen. Mein Gesprächspartner in dieser Podcast-Folge hat eines dieser inspirierenden Projekte mitgestaltet.



Mein Gast: Roland Dunzendorfer





Roland Dunzendorfer ist Landschaftsplaner und hat gemeinsam mit weiteren Eltern ein eigen]]></googleplay:description>
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	<title>Wie funktioniert Schulunterricht auf Augenhöhe? Das Scrum4Schools-Gespräch</title>
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	<pubDate>Thu, 01 Apr 2021 07:00:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Insights by Boris Gloger]]></dc:creator>
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	<description><![CDATA[<p>„Man ist so lange in einem Schulsystem. Aber das, was man wirklich fürs Leben braucht, kommt immer erst so spät.“ </p>



<p>Vor einigen Jahren haben wir in meinem Unternehmen borisgloger consulting die Scrum-inspirierte Lernmethode Scrum4Schools ins Leben gerufen, um Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, selbstorganisiert zu lernen. Es begann als eine Pro-bono-Initiative unserer Beraterinnen und Berater. Seit dem letzten Herbst haben wir zwei neue Kolleginnen in unserer Mitte, die Scrum4Schools voranbringen: Laura Vollmann-Popovic und Anna Czerny.</p>



Meine Gäste: Anna Czerny &amp; Laura Vollmann-Popovic



<p>Anna Czerny und Laura Vollmann-Popovic sind unsere beiden Programmmanagerinnen für Scrum4Schools, Anna in Österreich und Laura in Deutschland. <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.borisgloger.com/team/laura-vollmann-popovic" target="_blank">Laura</a> hat unter anderem in der politischen Bildung und der Friedenserziehung im interkulturellen Kontext gearbeitet. Seit vielen Jahren arbeitet sie mit Schulen zusammen und unterstützt Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerkräfte dabei, Bildungsprozesse aktiv mitzugestalten. <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.borisgloger.com/team/anna-czerny" target="_blank">Anna</a> hat einen ganz anderen Hintergrund: Nach vielen Jahren im Marketing hat sie in die Personalentwicklung gewechselt und aus dieser Perspektive beobachtet, wie Menschen lernen und sich entwickeln. Während ihrer Ausbildungen zur Trainerin und zum Coach lernte sie, wie Lernen funktioniert und Anna kam unweigerlich die Frage in den Sinn: „Wenn der Mensch so lernt, warum ist Schule dann so anders?“</p>



<p>Das sind die Fragen, die ihr euch zu Scrum4Schools stellen solltet und die im Podcast beantwortet werden:</p>



Machen die Kinder wirklich Scrum?





<p>Ja und nein. Scrum4Schools ist an Scrum angelehnt, aber wie alle agilen Frameworks wird es nicht einfach kopiert, sondern an die realen Umstände angepasst. Tatsächlich verwenden wir im Scrum4Schools-Framework eigene agile Begriffe. Die Lerntafel ist beispielsweise an das Kanban-Board angelehnt. Der Wert „Commitment“ aus Scrum ist mit Selbstverpflichtung übersetzt. Anna hat für alle diese Begriffe den „Agilen Baum“ für die Schule aufgezeichnet.</p>



<p>Die vielleicht entscheidendste Ähnlichkeit zwischen Scrum und Scrum4Schools ist das Mindset. Das betrifft einerseits die Schülerinnen und Schüler, die z. B. erst lernen, dass Feedback etwas Positives sein kann, das ihnen hilft, sich zu verbessern. Stellt euch vor: Anstatt euch wochenlang auf eine Präsentation vorzubereiten, auf die ihr dann eine Fünf kassiert, würdet ihr Zwischenergebnisse präsentieren und laufend konstruktives Feedback von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern und der Lehrkraft einholen. Bei welcher Methode lernen die Kids wohl mehr und motivierter?</p>



<p>Andererseits müssen die Lehrkräfte alte Denk- und Verhaltensmuster überwinden: Interessanterweise finden viele von ihnen Scrum4Schools richtig toll, haben aber gleichzeitig die Sorge, dass ihre Klassen das nicht „können“. „Die erwarten von uns, dass wir ihnen im Frontalunterricht erklären, wie die Dinge funktionieren und möchten das Wissen lieber „konsumieren“, hören Laura und Anna regelmäßig von Lehrkräften. Das ist doch paradox: Durch die Art, wie wir an den Schulen lehren, werden die Kinder von der ersten Klasse an darauf trainiert, „Wissen“ zu konsumieren. Natürlich dauert es ein wenig, und als Lehrkraft muss man wohl auch erst dieses Denkmuster überwinden, bis die Schülerinnen und Schüler selbstorganisiert arbeiten können. Nichts anderes erleben wir in Unternehmen: Managerinnen und Manager, die uns sagen, dass ihre Mitarbeitenden keine Lust auf Selbstorganisation haben. Bei manchen ist das vielleicht wirklich so, bei manchen dauert es einfach länger. Aber die meisten finden es super.</p>



Geht das Lernen mit Scrum4Schools schneller?



<p>Das ist tatsächlich nicht die Frage, die ihr euch stellen solltet, aber sie liegt nahe: Ja, vielleicht lernen die Kinder schneller, aber das ist auch erstmal egal. Vor allem lernen sie aber motivierter und deshalb effektiver. Eigentlich ist es einfach: Wenn man Schülerinnen und Schülern beibringt, sich selbst etwas zu erarbeiten, anstatt still dazusitzen und Arbeitsblätter auszufüllen, dann lernen sie auf lange Sicht wahrscheinlich sogar schneller, weil sie nicht so viel Energie aufwenden müssen, um gegen ihre eigene Demotivation anzukämpfen.</p>



Bedeutet Selbstorganisation für Kinder dasselbe wie für Erwachsene?



<p>Ja! Ihr werdet lachen, aber manche Kinder sind sogar besser darin, sich selbst zu organisieren, als so manche Erwachsenen – wenn die Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter immer wieder dafür sorgen, dass ihnen der Rahmen klar ist: Freiheit bedeutet auch Verantwortung für das eigene Lernen zu übernehmen.</p>



<p>Warum sollten Kinder schon lernen, sich selbst zu organisieren? Damit sie zu Erwachsenen heranwachsen, die sich einbringen können und wollen, die Eigeninitiative haben, die motiviert sind, auf ein Ziel hinzuarbeiten, weil sie gelernt haben, dass sie das können. Selbstorganisation ist also der Weg und das Ziel. Was meine Kolleginnen und ich in den letzten Monaten immer wieder gehört haben: Kinder und Jugendliche, die das selbstorganisierte Lernen schon gewohnt waren, taten sich mit der Umstellung auf den Distanzunterricht viel leichter. Und in der nahen Zukunft wird es ihnen helfen, mutig die großen Herausforderungen unserer Zeit anzugehen, wie Klimawandel und Ressourcenknappheit.</p>



Was machen die Lehrkräfte, während die Schülerinnen und Schüler selbstorganisiert lernen?



<p>Kinder und Jugendliche lernen mit Scrum4Schools, selbständig zu lernen, einander zu unterstützen und voneinander zu lernen, zu reflektieren und einander Feedback zu geben. Die Lehrkräfte haben in gewisser Hinsicht weniger zu tun, oder mehr, je nachdem, wie viel Arbeit sie sonst in ihren Unterricht stecken würden. Also: Einerseits machen die Schülerinnen und Schüler alles selber und kommen nur dann zu ihrem „“Lerncoach“, wenn sie Unterstützung wollen. Diese müssen aber andererseits erst einmal selbst lernen, wie Scrum4Schools funktioniert (dafür gibt es natürlich ein passendes <a href="https://www.borisgloger.com/ueber-uns/nachhaltigkeit/scrum-4-schools" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Training</a> von uns) und dann ist es ihre Aufgabe, immer wieder den Rahmen zu schaffen, damit die Schülerteams selbstorganisiert arbeiten können. Wenn die Schülerinnen und Schüler das hinkriegen, dann spüren sie ihre Selbstwirksamkeit. Und die Lerncoaches haben mehr Zeit, um denjenigen, die punktuell Unterstützung brauchen, wirklich zu helfen.</p>



<p>Die stellvertretende Schulleiterin der ISG Süd Silke Henningsen hat Scrum4Schools in diesem <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.borisgloger.com/blog/2021/03/17/retrospektive-zum-global-goals-projekt-mit-silke-henningsen-stellv-schulleiterin-scrum4schools-an-der-igs-sued-3" target="_blank">Interview</a> mit einer Rucksackreise verglichen. Wer eher der All-inclusive-Typ ist und das Abenteuer scheut, sollte die Finger von Scrum4Schools lassen. </p>



Ist das denn nachhaltig?



<p>Wieder ganz entschieden: Ja! Anna erzählt von einem Lehrer, der mit seiner Klasse Scrum4Schools in einem Projekt ausprobiert hat. Die Schülerinnen und Schüler lernten, motivierter und autonomer zu arbeiten. Das bemerkten auch die Kolleginnen und Kollegen dieses Lehrers, die selbst nicht mit Scrum4Schools arbeiteten. Verwundert fragten sie den Kollegen: Was hast du mit ihnen gemacht?</p>



<p>Also ja, wenn Scrum4Schools funktioniert, dann hält die Wirkung an. Denn es ist nicht so sehr darauf ausgerichtet, dass die Schülerinnen und Schüler genau den Lernstoff beherrschen, der gerade auf dem Plan steht (dafür brauchen sie kein Scrum4Schools, da reicht vermutlich schon eine engagierte Lehrkraft), sondern dass sie langfristig in der Lage sind, sich eigene Lernziele zu setzen und diese zu erreichen. &nbsp;</p>



Ist das Arbeiten in selbstorganisierten Teams in den Schulen denn wirklich neu?



<p>Nein, zum Glück nicht. In vielen Grundschulen lernen die Kinder schon, so zu arbeiten. Seltsamerweise scheint hier etwas auf dem Weg in die weiterführenden Schulen verloren zu gehen. Das hat zumindest Laura im Gespräch mit Lehrkräften festgestellt.</p>



<p>Wir behaupten auch gar nicht, das Rad neu erfunden zu haben: Diverse reformpädagogische Schulen gehen mit ihren Konzepten bereits in eine ähnliche Richtung. Mit Scrum4Schools gehen wir aber nicht den Weg über ein Schulkonzept (zumindest noch nicht), sondern über ein Projekt. Das hat den Vorteil, dass jede Schule – wirklich jede – Scrum4Schools ausprobieren kann, um ihren Schülerinnen und Schülern mehr Freiheit und mehr Verantwortung für das eigene Lernen zu ermöglichen.</p>



Wo finde ich mehr Informationen?



<p>Die Scrum4Schools-Checkliste, das Konzept und überhaupt alles rund um Scrum4Schools findet ihr auf: <a rel="noreferrer noopener" href="http://www.borisgloger.com/scrum4schools" target="_blank">www.borisgloger.com/scrum4schools</a> Das nächste <a rel="noreferrer noopener" href="http://Die%20erwarten%20von%20uns,%20dass%20wir%20ihnen%20im%20Frontalunterricht%20erklären,%20wie%20die%20Dinge%20funktionieren%20und%20möchten%20das%20Wissen%20lieber%20„konsumieren“,%20hören%20wir%20regelmäßig%20von%20Lehrkräften." target="_blank">Training</a> findet am 4. Und 11. Juni statt. Wenn ihr wissen möchtet, woran Anna und Laura gerade arbeiten, dann abonniert am besten den <a rel="noreferrer noopener" href="https://borisgloger.us1.list-manage.com/subscribe?u=ce6103796783bbbe6b2b7a198&amp;id=adffaab795" target="_blank">Scrum4Schools-Newsletter</a>. Wenn ihr nicht so lange warten und gleich etwas lesen wollt, dann schaut einfach in den <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.borisgloger.com/blog/category/wandel/agiles-lernen/scrum4schools" target="_blank">Scrum4Schools-Blog</a>.</p>



<p>Mehr Podcast-Folgen zu Schule und Lernen findet ihr in der Kategorie <a href="https://insightsbyborisgloger.com/series/agiles-lernen/">"Agiles Lernen"</a>.</p>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[„Man ist so lange in einem Schulsystem. Aber das, was man wirklich fürs Leben braucht, kommt immer erst so spät.“ 



Vor einigen Jahren haben wir in meinem Unternehmen borisgloger consulting die Scrum-inspirierte Lernmethode Scrum4Schools ins Leben geru]]></itunes:subtitle>
								<content:encoded><![CDATA[<p>„Man ist so lange in einem Schulsystem. Aber das, was man wirklich fürs Leben braucht, kommt immer erst so spät.“ </p>



<p>Vor einigen Jahren haben wir in meinem Unternehmen borisgloger consulting die Scrum-inspirierte Lernmethode Scrum4Schools ins Leben gerufen, um Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, selbstorganisiert zu lernen. Es begann als eine Pro-bono-Initiative unserer Beraterinnen und Berater. Seit dem letzten Herbst haben wir zwei neue Kolleginnen in unserer Mitte, die Scrum4Schools voranbringen: Laura Vollmann-Popovic und Anna Czerny.</p>



Meine Gäste: Anna Czerny &amp; Laura Vollmann-Popovic



<p>Anna Czerny und Laura Vollmann-Popovic sind unsere beiden Programmmanagerinnen für Scrum4Schools, Anna in Österreich und Laura in Deutschland. <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.borisgloger.com/team/laura-vollmann-popovic" target="_blank">Laura</a> hat unter anderem in der politischen Bildung und der Friedenserziehung im interkulturellen Kontext gearbeitet. Seit vielen Jahren arbeitet sie mit Schulen zusammen und unterstützt Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerkräfte dabei, Bildungsprozesse aktiv mitzugestalten. <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.borisgloger.com/team/anna-czerny" target="_blank">Anna</a> hat einen ganz anderen Hintergrund: Nach vielen Jahren im Marketing hat sie in die Personalentwicklung gewechselt und aus dieser Perspektive beobachtet, wie Menschen lernen und sich entwickeln. Während ihrer Ausbildungen zur Trainerin und zum Coach lernte sie, wie Lernen funktioniert und Anna kam unweigerlich die Frage in den Sinn: „Wenn der Mensch so lernt, warum ist Schule dann so anders?“</p>



<p>Das sind die Fragen, die ihr euch zu Scrum4Schools stellen solltet und die im Podcast beantwortet werden:</p>



Machen die Kinder wirklich Scrum?





<p>Ja und nein. Scrum4Schools ist an Scrum angelehnt, aber wie alle agilen Frameworks wird es nicht einfach kopiert, sondern an die realen Umstände angepasst. Tatsächlich verwenden wir im Scrum4Schools-Framework eigene agile Begriffe. Die Lerntafel ist beispielsweise an das Kanban-Board angelehnt. Der Wert „Commitment“ aus Scrum ist mit Selbstverpflichtung übersetzt. Anna hat für alle diese Begriffe den „Agilen Baum“ für die Schule aufgezeichnet.</p>



<p>Die vielleicht entscheidendste Ähnlichkeit zwischen Scrum und Scrum4Schools ist das Mindset. Das betrifft einerseits die Schülerinnen und Schüler, die z. B. erst lernen, dass Feedback etwas Positives sein kann, das ihnen hilft, sich zu verbessern. Stellt euch vor: Anstatt euch wochenlang auf eine Präsentation vorzubereiten, auf die ihr dann eine Fünf kassiert, würdet ihr Zwischenergebnisse präsentieren und laufend konstruktives Feedback von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern und der Lehrkraft einholen. Bei welcher Methode lernen die Kids wohl mehr und motivierter?</p>



<p>Andererseits müssen die Lehrkräfte alte Denk- und Verhaltensmuster überwinden: Interessanterweise finden viele von ihnen Scrum4Schools richtig toll, haben aber gleichzeitig die Sorge, dass ihre Klassen das nicht „können“. „Die erwarten von uns, dass wir ihnen im Frontalunterricht erklären, wie die Dinge funktionieren und möchten das Wissen lieber „konsumieren“, hören Laura und Anna regelmäßig von Lehrkräften. Das ist doch paradox: Durch die Art, wie wir an den Schulen lehren, werden die Kinder von der ersten Klasse an darauf trainiert, „Wissen“ zu konsumieren. Natürlich dauert es ein wenig, und als Lehrkraft muss man wohl auch erst dieses Denkmuster überwinden, bis die Schülerinnen und Schüler selbstorganisiert arbeiten können. Nichts anderes erleben wir in Unternehmen: Managerinnen und Manager, die uns sagen, dass ihre Mitarbeitenden keine Lust auf Selbstorganisation haben. Bei manchen ist das vielleicht wirklich so, bei manchen dauert es einfach länger. Aber die meisten finden es super.</p>



Geht das Lernen mit Scrum4Schools schneller?



<p>Das ist tatsächlich nicht die Frage, die ihr euch stellen solltet, aber sie liegt nahe: Ja, vielleicht lernen die Kinder schneller, aber das ist auch erstmal egal. Vor allem lernen sie aber motivierter und deshalb effektiver. Eigentlich ist es einfach: Wenn man Schülerinnen und Schülern beibringt, sich selbst etwas zu erarbeiten, anstatt still dazusitzen und Arbeitsblätter auszufüllen, dann lernen sie auf lange Sicht wahrscheinlich sogar schneller, weil sie nicht so viel Energie aufwenden müssen, um gegen ihre eigene Demotivation anzukämpfen.</p>



Bedeutet Selbstorganisation für Kinder dasselbe wie für Erwachsene?



<p>Ja! Ihr werdet lachen, aber manche Kinder sind sogar besser darin, sich selbst zu organisieren, als so manche Erwachsenen – wenn die Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter immer wieder dafür sorgen, dass ihnen der Rahmen klar ist: Freiheit bedeutet auch Verantwortung für das eigene Lernen zu übernehmen.</p>



<p>Warum sollten Kinder schon lernen, sich selbst zu organisieren? Damit sie zu Erwachsenen heranwachsen, die sich einbringen können und wollen, die Eigeninitiative haben, die motiviert sind, auf ein Ziel hinzuarbeiten, weil sie gelernt haben, dass sie das können. Selbstorganisation ist also der Weg und das Ziel. Was meine Kolleginnen und ich in den letzten Monaten immer wieder gehört haben: Kinder und Jugendliche, die das selbstorganisierte Lernen schon gewohnt waren, taten sich mit der Umstellung auf den Distanzunterricht viel leichter. Und in der nahen Zukunft wird es ihnen helfen, mutig die großen Herausforderungen unserer Zeit anzugehen, wie Klimawandel und Ressourcenknappheit.</p>



Was machen die Lehrkräfte, während die Schülerinnen und Schüler selbstorganisiert lernen?



<p>Kinder und Jugendliche lernen mit Scrum4Schools, selbständig zu lernen, einander zu unterstützen und voneinander zu lernen, zu reflektieren und einander Feedback zu geben. Die Lehrkräfte haben in gewisser Hinsicht weniger zu tun, oder mehr, je nachdem, wie viel Arbeit sie sonst in ihren Unterricht stecken würden. Also: Einerseits machen die Schülerinnen und Schüler alles selber und kommen nur dann zu ihrem „“Lerncoach“, wenn sie Unterstützung wollen. Diese müssen aber andererseits erst einmal selbst lernen, wie Scrum4Schools funktioniert (dafür gibt es natürlich ein passendes <a href="https://www.borisgloger.com/ueber-uns/nachhaltigkeit/scrum-4-schools" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Training</a> von uns) und dann ist es ihre Aufgabe, immer wieder den Rahmen zu schaffen, damit die Schülerteams selbstorganisiert arbeiten können. Wenn die Schülerinnen und Schüler das hinkriegen, dann spüren sie ihre Selbstwirksamkeit. Und die Lerncoaches haben mehr Zeit, um denjenigen, die punktuell Unterstützung brauchen, wirklich zu helfen.</p>



<p>Die stellvertretende Schulleiterin der ISG Süd Silke Henningsen hat Scrum4Schools in diesem <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.borisgloger.com/blog/2021/03/17/retrospektive-zum-global-goals-projekt-mit-silke-henningsen-stellv-schulleiterin-scrum4schools-an-der-igs-sued-3" target="_blank">Interview</a> mit einer Rucksackreise verglichen. Wer eher der All-inclusive-Typ ist und das Abenteuer scheut, sollte die Finger von Scrum4Schools lassen. </p>



Ist das denn nachhaltig?



<p>Wieder ganz entschieden: Ja! Anna erzählt von einem Lehrer, der mit seiner Klasse Scrum4Schools in einem Projekt ausprobiert hat. Die Schülerinnen und Schüler lernten, motivierter und autonomer zu arbeiten. Das bemerkten auch die Kolleginnen und Kollegen dieses Lehrers, die selbst nicht mit Scrum4Schools arbeiteten. Verwundert fragten sie den Kollegen: Was hast du mit ihnen gemacht?</p>



<p>Also ja, wenn Scrum4Schools funktioniert, dann hält die Wirkung an. Denn es ist nicht so sehr darauf ausgerichtet, dass die Schülerinnen und Schüler genau den Lernstoff beherrschen, der gerade auf dem Plan steht (dafür brauchen sie kein Scrum4Schools, da reicht vermutlich schon eine engagierte Lehrkraft), sondern dass sie langfristig in der Lage sind, sich eigene Lernziele zu setzen und diese zu erreichen. &nbsp;</p>



Ist das Arbeiten in selbstorganisierten Teams in den Schulen denn wirklich neu?



<p>Nein, zum Glück nicht. In vielen Grundschulen lernen die Kinder schon, so zu arbeiten. Seltsamerweise scheint hier etwas auf dem Weg in die weiterführenden Schulen verloren zu gehen. Das hat zumindest Laura im Gespräch mit Lehrkräften festgestellt.</p>



<p>Wir behaupten auch gar nicht, das Rad neu erfunden zu haben: Diverse reformpädagogische Schulen gehen mit ihren Konzepten bereits in eine ähnliche Richtung. Mit Scrum4Schools gehen wir aber nicht den Weg über ein Schulkonzept (zumindest noch nicht), sondern über ein Projekt. Das hat den Vorteil, dass jede Schule – wirklich jede – Scrum4Schools ausprobieren kann, um ihren Schülerinnen und Schülern mehr Freiheit und mehr Verantwortung für das eigene Lernen zu ermöglichen.</p>



Wo finde ich mehr Informationen?



<p>Die Scrum4Schools-Checkliste, das Konzept und überhaupt alles rund um Scrum4Schools findet ihr auf: <a rel="noreferrer noopener" href="http://www.borisgloger.com/scrum4schools" target="_blank">www.borisgloger.com/scrum4schools</a> Das nächste <a rel="noreferrer noopener" href="http://Die%20erwarten%20von%20uns,%20dass%20wir%20ihnen%20im%20Frontalunterricht%20erklären,%20wie%20die%20Dinge%20funktionieren%20und%20möchten%20das%20Wissen%20lieber%20„konsumieren“,%20hören%20wir%20regelmäßig%20von%20Lehrkräften." target="_blank">Training</a> findet am 4. Und 11. Juni statt. Wenn ihr wissen möchtet, woran Anna und Laura gerade arbeiten, dann abonniert am besten den <a rel="noreferrer noopener" href="https://borisgloger.us1.list-manage.com/subscribe?u=ce6103796783bbbe6b2b7a198&amp;id=adffaab795" target="_blank">Scrum4Schools-Newsletter</a>. Wenn ihr nicht so lange warten und gleich etwas lesen wollt, dann schaut einfach in den <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.borisgloger.com/blog/category/wandel/agiles-lernen/scrum4schools" target="_blank">Scrum4Schools-Blog</a>.</p>



<p>Mehr Podcast-Folgen zu Schule und Lernen findet ihr in der Kategorie <a href="https://insightsbyborisgloger.com/series/agiles-lernen/">"Agiles Lernen"</a>.</p>]]></content:encoded>
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Vor einigen Jahren haben wir in meinem Unternehmen borisgloger consulting die Scrum-inspirierte Lernmethode Scrum4Schools ins Leben gerufen, um Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, selbstorganisiert zu lernen. Es begann als eine Pro-bono-Initiative unserer Beraterinnen und Berater. Seit dem letzten Herbst haben wir zwei neue Kolleginnen in unserer Mitte, die Scrum4Schools voranbringen: Laura Vollmann-Popovic und Anna Czerny.



Meine Gäste: Anna Czerny &amp; Laura Vollmann-Popovic



Anna Czerny und Laura Vollmann-Popovic sind unsere beiden Programmmanagerinnen für Scrum4Schools, Anna in Österreich und Laura in Deutschland. Laura hat unter anderem in der politischen Bildung und der Friedenserziehung im interkulturellen Kontext gearbeitet. Seit vielen Jahren arbeitet sie mit Schulen zusammen und unterstützt Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerkräfte dabei, Bildungsprozesse aktiv mitzugestalten. Anna hat einen ganz anderen Hintergrund: Nach vielen Jahren im Marketing hat sie in die Personalentwicklung gewechselt und aus dieser Perspektive beobachtet, wie Menschen lernen und sich entwickeln. Während ihrer Ausbildungen zur Trainerin und zum Coach lernte sie, wie Lernen funktioniert und Anna kam unweigerlich die Frage in den Sinn: „Wenn der Mensch so lernt, warum ist Schule dann so anders?“



Das sind die Fragen, die ihr euch zu Scrum4Schools stellen solltet und die im Podcast beantwortet werden:



Machen die Kinder wirklich Scrum?





Ja und nein. Scrum4Schools ist an Scrum angelehnt, aber wie alle agilen Frameworks wird es nicht einfach kopiert, sondern an die realen Umstände angepasst. Tatsächlich verwenden wir im Scrum4Schools-Framework eigene agile Begriffe. Die Lerntafel ist beispielsweise an das Kanban-Board angelehnt. Der Wert „Commitment“ aus Scrum ist mit Selbstverpflichtung übersetzt. Anna hat für alle diese Begriffe den „Agilen Baum“ für die Schule aufgezeichnet.



Die vielleicht entscheidendste Ähnlichkeit zwischen Scrum und Scrum4Schools ist das Mindset. Das betrifft einerseits die Schülerinnen und Schüler, die z. B. erst lernen, dass Feedback etwas Positives sein kann, das ihnen hilft, sich zu verbessern. Stellt euch vor: Anstatt euch wochenlang auf eine Präsentation vorzubereiten, auf die ihr dann eine Fünf kassiert, würdet ihr Zwischenergebnisse präsentieren und laufend konstruktives Feedback von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern und der Lehrkraft einholen. Bei welcher Methode lernen die Kids wohl mehr und motivierter?



Andererseits müssen die Lehrkräfte alte Denk- und Verhaltensmuster überwinden: Interessanterweise finden viele von ihnen Scrum4Schools richtig toll, haben aber gleichzeitig die Sorge, dass ihre Klassen das nicht „können“. „Die erwarten von uns, dass wir ihnen im Frontalunterricht erklären, wie die Dinge funktionieren und möchten das Wissen lieber „konsumieren“, hören Laura und Anna regelmäßig von Lehrkräften. Das ist doch paradox: Durch die Art, wie wir an den Schulen lehren, werden die Kinder von der ersten Klasse an darauf trainiert, „Wissen“ zu konsumieren. Natürlich dauert es ein wenig, und als Lehrkraft muss man wohl auch erst dieses Denkmuster überwinden, bis die Schülerinnen und Schüler selbstorganisiert arbeiten können. Nichts anderes erleben wir in Unternehmen: Managerinnen und Manager, die uns sagen, dass ihre Mitarbeitenden keine Lust auf Selbstorganisation haben. Bei manchen ist das vielleicht wirklich so, bei manchen dauert es einfach länger. Aber die meisten finden es super.



Geht das Lernen mit Scrum4Schools schneller?



Das ist tatsächlich nicht die Frage, die ihr euch stellen solltet, aber sie liegt nahe: Ja, vielleicht lernen die Kinder schneller, aber das ist auch erstmal egal. Vor allem lernen sie aber motivierter und deshalb effektiver. Eigentlich ist es einfach: Wenn man Schülerinnen und Schülern beibringt, sich selbst etwas zu erarbeit]]></itunes:summary>
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			<title>Wie funktioniert Schulunterricht auf Augenhöhe? Das Scrum4Schools-Gespräch</title>
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Vor einigen Jahren haben wir in meinem Unternehmen borisgloger consulting die Scrum-inspirierte Lernmethode Scrum4Schools ins Leben gerufen, um Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, selbstorganisiert zu lernen. Es begann als eine Pro-bono-Initiative unserer Beraterinnen und Berater. Seit dem letzten Herbst haben wir zwei neue Kolleginnen in unserer Mitte, die Scrum4Schools voranbringen: Laura Vollmann-Popovic und Anna Czerny.



Meine Gäste: Anna Czerny &amp; Laura Vollmann-Popovic



Anna Czerny und Laura Vollmann-Popovic sind unsere beiden Programmmanagerinnen für Scrum4Schools, Anna in Österreich und Laura in Deutschland. Laura hat unter anderem in der politischen Bildung und der Friedenserziehung im interkulturellen Kontext gearbeitet. Seit vielen Jahren arbeitet sie mit Schulen zusammen und unterstützt Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerkräfte dabei, B]]></googleplay:description>
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<item>
	<title>Tools finden &#038; Inhalte erstellen – Homeschooling #2 mit Future Learning Lab &#038; Bildungsgrund</title>
	<link>https://insightsbyborisgloger.com/podcast/tools-finden-inhalte-erstellen-homeschooling-2-mit-future-learning-lab-bildungsgrund/</link>
	<pubDate>Mon, 04 May 2020 09:01:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Insights by Boris Gloger]]></dc:creator>
	<guid isPermaLink="false">https://www.insightsbyborisgloger.com/?post_type=podcast&#038;p=27393</guid>
	<description><![CDATA[<p>Elisabeth Lehner (Edumaker/<a href="https://futurelearning.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Future Learning Lab Wien</a>) und Wolfgang Ruge (<a href="http://bildungsgrund.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bildungsgrund</a>) beraten Bildungseinrichtungen zum digitalen Unterricht und Webinaren. Gerade gibt es viele Fragen: Welche Tools sind für welche Zwecke geeignet? Wie erstellt man sinnvollen Content? Was lässt sich ins Digitale übersetzen und was nicht? Was bedeutet der Abstand für das Verhältnis zwischen Lehrenden und Lernenden?</p>



<p>Humboldt brauchte nicht viel mehr als eine Bibliothek und die Kompetenz zu lesen, unsere Kinder brauchen, wenn sie auf dem Stand der Technik lernen, digitale Kompetenzen. Neben der Fähigkeit zu lesen und fremde Sprachen zu verstehen, wenn sie zum Beispiel englische Lehrvideos ansehen wollen, müssen sie mit den digitalen Tools umgehen können. Das fängt damit an, zu verstehen, wie ein Computer funktioniert, was eine App wirklich ist, dass die Daten in der Cloud gespeichert werden und es hört vielleicht damit auf, dass sie die letzte Funktion von Tools wie MS Teams , Slack oder <a href="https://discordapp.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Discord</a> oder vom Messenger <a href="https://schoolfox.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schoolfox</a> verstehen.</p>



<p>Doch digitale Kompetenz braucht mehr – wie mir jetzt auch wieder in diesem Gespräch mit Elisabeth und Wolfgang klar wurde: Kinder und Lehrer müssen sich selbst organisieren können. Sie müssen wissen, wie sie Lerngruppen bilden, wie sie effektiv miteinander an Zielen arbeiten und wie sie sich in der Gruppe miteinander effektiv abstimmen und ihre Ergebnisse dann an das Umfeld kommunizieren. Das vermitteln wir auch mit Scrum4Schools, <a href="https://www.borisgloger.com/ueber-uns/csr/scrum-4-schools/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier könnt ihr mehr darüber lesen.</a></p>



<p>Was mir auch immer klarer wird: Die digitale Schule wird die Lehrkörper dazu zwingen, sich besser abzustimmen. Es kann nicht sein, dass jeder Lehrer ein anderes Tool nutzt, um mit den Kindern zu sprechen. Lehrinhalte werden in Zukunft nicht mehr selbst vom Lehrer erstellt, sondern eher kuratiert werden.</p>



<p>Wer mehr darüber erfahren will, hört am besten in die interessanten Insights von Wolfgang und Elisabeth rein.</p>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[Elisabeth Lehner (Edumaker/Future Learning Lab Wien) und Wolfgang Ruge (Bildungsgrund) beraten Bildungseinrichtungen zum digitalen Unterricht und Webinaren. Gerade gibt es viele Fragen: Welche Tools sind für welche Zwecke geeignet? Wie erstellt man sinnv]]></itunes:subtitle>
								<content:encoded><![CDATA[<p>Elisabeth Lehner (Edumaker/<a href="https://futurelearning.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Future Learning Lab Wien</a>) und Wolfgang Ruge (<a href="http://bildungsgrund.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bildungsgrund</a>) beraten Bildungseinrichtungen zum digitalen Unterricht und Webinaren. Gerade gibt es viele Fragen: Welche Tools sind für welche Zwecke geeignet? Wie erstellt man sinnvollen Content? Was lässt sich ins Digitale übersetzen und was nicht? Was bedeutet der Abstand für das Verhältnis zwischen Lehrenden und Lernenden?</p>



<p>Humboldt brauchte nicht viel mehr als eine Bibliothek und die Kompetenz zu lesen, unsere Kinder brauchen, wenn sie auf dem Stand der Technik lernen, digitale Kompetenzen. Neben der Fähigkeit zu lesen und fremde Sprachen zu verstehen, wenn sie zum Beispiel englische Lehrvideos ansehen wollen, müssen sie mit den digitalen Tools umgehen können. Das fängt damit an, zu verstehen, wie ein Computer funktioniert, was eine App wirklich ist, dass die Daten in der Cloud gespeichert werden und es hört vielleicht damit auf, dass sie die letzte Funktion von Tools wie MS Teams , Slack oder <a href="https://discordapp.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Discord</a> oder vom Messenger <a href="https://schoolfox.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schoolfox</a> verstehen.</p>



<p>Doch digitale Kompetenz braucht mehr – wie mir jetzt auch wieder in diesem Gespräch mit Elisabeth und Wolfgang klar wurde: Kinder und Lehrer müssen sich selbst organisieren können. Sie müssen wissen, wie sie Lerngruppen bilden, wie sie effektiv miteinander an Zielen arbeiten und wie sie sich in der Gruppe miteinander effektiv abstimmen und ihre Ergebnisse dann an das Umfeld kommunizieren. Das vermitteln wir auch mit Scrum4Schools, <a href="https://www.borisgloger.com/ueber-uns/csr/scrum-4-schools/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier könnt ihr mehr darüber lesen.</a></p>



<p>Was mir auch immer klarer wird: Die digitale Schule wird die Lehrkörper dazu zwingen, sich besser abzustimmen. Es kann nicht sein, dass jeder Lehrer ein anderes Tool nutzt, um mit den Kindern zu sprechen. Lehrinhalte werden in Zukunft nicht mehr selbst vom Lehrer erstellt, sondern eher kuratiert werden.</p>



<p>Wer mehr darüber erfahren will, hört am besten in die interessanten Insights von Wolfgang und Elisabeth rein.</p>]]></content:encoded>
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Humboldt brauchte nicht viel mehr als eine Bibliothek und die Kompetenz zu lesen, unsere Kinder brauchen, wenn sie auf dem Stand der Technik lernen, digitale Kompetenzen. Neben der Fähigkeit zu lesen und fremde Sprachen zu verstehen, wenn sie zum Beispiel englische Lehrvideos ansehen wollen, müssen sie mit den digitalen Tools umgehen können. Das fängt damit an, zu verstehen, wie ein Computer funktioniert, was eine App wirklich ist, dass die Daten in der Cloud gespeichert werden und es hört vielleicht damit auf, dass sie die letzte Funktion von Tools wie MS Teams , Slack oder Discord oder vom Messenger Schoolfox verstehen.



Doch digitale Kompetenz braucht mehr – wie mir jetzt auch wieder in diesem Gespräch mit Elisabeth und Wolfgang klar wurde: Kinder und Lehrer müssen sich selbst organisieren können. Sie müssen wissen, wie sie Lerngruppen bilden, wie sie effektiv miteinander an Zielen arbeiten und wie sie sich in der Gruppe miteinander effektiv abstimmen und ihre Ergebnisse dann an das Umfeld kommunizieren. Das vermitteln wir auch mit Scrum4Schools, hier könnt ihr mehr darüber lesen.



Was mir auch immer klarer wird: Die digitale Schule wird die Lehrkörper dazu zwingen, sich besser abzustimmen. Es kann nicht sein, dass jeder Lehrer ein anderes Tool nutzt, um mit den Kindern zu sprechen. Lehrinhalte werden in Zukunft nicht mehr selbst vom Lehrer erstellt, sondern eher kuratiert werden.



Wer mehr darüber erfahren will, hört am besten in die interessanten Insights von Wolfgang und Elisabeth rein.]]></itunes:summary>
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Humboldt brauchte nicht viel mehr als eine Bibliothek und die Kompetenz zu lesen, unsere Kinder brauchen, wenn sie auf dem Stand der Technik lernen, digitale Kompetenzen. Neben der Fähigkeit zu lesen und fremde Sprachen zu verstehen, wenn sie zum Beispiel englische Lehrvideos ansehen wollen, müssen sie mit den digitalen Tools umgehen können. Das fängt damit an, zu verstehen, wie ein Computer funktioniert, was eine App wirklich ist, dass die Daten in der Cloud gespeichert werden und es hört vielleicht damit auf, dass sie die letzte Funktion von Tools wie MS Teams , Slack oder Discord oder ]]></googleplay:description>
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	<title>Agiles Lernen für Unternehmen, Schulen und Homeschooling – mit den QualityMinds</title>
	<link>https://insightsbyborisgloger.com/podcast/agiles-lernen-fuer-unternehmen-schulen-und-homeschooling-mit-den-qualityminds/</link>
	<pubDate>Tue, 28 Apr 2020 06:30:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Insights by Boris Gloger]]></dc:creator>
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	<description><![CDATA[<p>„Wie können wir unser Lernen so agil aufstellen wie unser Unternehmen?“, das war die entscheidende Frage für Vera Gehlen-Baum. Sie ist Geschäftsführerin der agilen Unternehmensberatung <a rel="noreferrer noopener" href="https://qualityminds.de/lern-doch-was-du-willst/" target="_blank">QualityMinds</a> mit Schwerpunkt Qualitätssicherung in agilen Projekten und Teamleaderin Quality Learning.</p>





<p>Das agile Lernen war ursprünglich für die Minds (die Kolleginnen und Kollegen) gedacht. Mittlerweile wird es von den Kunden explizit nachgefragt und in Beratungsprojekte eingebaut. Ich spreche im Podcast mit Vera Gehlen-Baum und Lerncoach Manuel Illi über agiles Lernen, die Rolle der Führungskraft, den Nutzen der Struktur von Scrum, die Bedeutung von Lernzielen und des agilen Coachs beim agilen Lernen und wie Kinder und Jugendliche vom agilen Lernen profitieren können.</p>



<p>Wenn ihr noch mehr über das agile Lernen erfahren möchtet, wenden euch am besten an die <a rel="noreferrer noopener" href="https://qualityminds.de/" target="_blank">QualityMinds</a> oder lest das Buch von Verena Gehlen-Baum und Manuel Illi: “Agiles Lernen für zukunftsorientierte Unternehmen”</p>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[„Wie können wir unser Lernen so agil aufstellen wie unser Unternehmen?“, das war die entscheidende Frage für Vera Gehlen-Baum. Sie ist Geschäftsführerin der agilen Unternehmensberatung QualityMinds mit Schwerpunkt Qualitätssicherung in agilen Projekten u]]></itunes:subtitle>
								<content:encoded><![CDATA[<p>„Wie können wir unser Lernen so agil aufstellen wie unser Unternehmen?“, das war die entscheidende Frage für Vera Gehlen-Baum. Sie ist Geschäftsführerin der agilen Unternehmensberatung <a rel="noreferrer noopener" href="https://qualityminds.de/lern-doch-was-du-willst/" target="_blank">QualityMinds</a> mit Schwerpunkt Qualitätssicherung in agilen Projekten und Teamleaderin Quality Learning.</p>





<p>Das agile Lernen war ursprünglich für die Minds (die Kolleginnen und Kollegen) gedacht. Mittlerweile wird es von den Kunden explizit nachgefragt und in Beratungsprojekte eingebaut. Ich spreche im Podcast mit Vera Gehlen-Baum und Lerncoach Manuel Illi über agiles Lernen, die Rolle der Führungskraft, den Nutzen der Struktur von Scrum, die Bedeutung von Lernzielen und des agilen Coachs beim agilen Lernen und wie Kinder und Jugendliche vom agilen Lernen profitieren können.</p>



<p>Wenn ihr noch mehr über das agile Lernen erfahren möchtet, wenden euch am besten an die <a rel="noreferrer noopener" href="https://qualityminds.de/" target="_blank">QualityMinds</a> oder lest das Buch von Verena Gehlen-Baum und Manuel Illi: “Agiles Lernen für zukunftsorientierte Unternehmen”</p>]]></content:encoded>
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Das agile Lernen war ursprünglich für die Minds (die Kolleginnen und Kollegen) gedacht. Mittlerweile wird es von den Kunden explizit nachgefragt und in Beratungsprojekte eingebaut. Ich spreche im Podcast mit Vera Gehlen-Baum und Lerncoach Manuel Illi über agiles Lernen, die Rolle der Führungskraft, den Nutzen der Struktur von Scrum, die Bedeutung von Lernzielen und des agilen Coachs beim agilen Lernen und wie Kinder und Jugendliche vom agilen Lernen profitieren können.



Wenn ihr noch mehr über das agile Lernen erfahren möchtet, wenden euch am besten an die QualityMinds oder lest das Buch von Verena Gehlen-Baum und Manuel Illi: “Agiles Lernen für zukunftsorientierte Unternehmen”]]></itunes:summary>
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			<title>Agiles Lernen für Unternehmen, Schulen und Homeschooling – mit den QualityMinds</title>
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Das agile Lernen war ursprünglich für die Minds (die Kolleginnen und Kollegen) gedacht. Mittlerweile wird es von den Kunden explizit nachgefragt und in Beratungsprojekte eingebaut. Ich spreche im Podcast mit Vera Gehlen-Baum und Lerncoach Manuel Illi über agiles Lernen, die Rolle der Führungskraft, den Nutzen der Struktur von Scrum, die Bedeutung von Lernzielen und des agilen Coachs beim agilen Lernen und wie Kinder und Jugendliche vom agilen Lernen profitieren können.



Wenn ihr noch mehr über das agile Lernen erfahren möchtet, wenden euch am besten an die QualityMinds oder lest das Buch von Verena Gehlen-Baum und Manuel Illi: “Agiles Lernen für zukunftsorientierte Unternehmen”]]></googleplay:description>
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	<title>Wie Covid-19 die Schule ändert – aus Sicht einer Lehrerin</title>
	<link>https://insightsbyborisgloger.com/podcast/wie-covid-19-die-schule-aendert-aus-sicht-einer-lehrerin/</link>
	<pubDate>Tue, 21 Apr 2020 06:30:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Insights by Boris Gloger]]></dc:creator>
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	<description><![CDATA[<p>Sonja Macher lehrt an der NMS (Neue Mittelschule) Leibnizgasse im 10. Bezirk. Sie ist dort Klassenvorstand und erzählt uns, vor welchen Herausforderungen sie tagtäglich mit ihren Schülern steht. Nicht alle Kinder können zuhause in Ruhe lernen, aber manchen gelingt es, in dieser Zeit sogar fünf Stunden am Tag für die Schule zu arbeiten. Sie erzählt von der Ausstattung der Schulen und von Lehrern, die ihre Schüler noch immer Arbeitsblätter ausfüllen lassen, aber auch davon, wie gerne die Schüler in der jetzigen Situation mit ihr in Kontakt bleiben.</p>



<p>Für mich ist dieses Interview in vielen Aspekten sehr augenöffnend gewesen: Einerseits sind viele Lehrer und viele Schulen offenbar noch tatsächlich nicht im digitalen Zeitalter angekommen, andererseits gibt es Lehrer mit wunderbaren Initiativen und vieles wird im System auf dem Rücken derer ausgetragen, die es verbessern wollen: Den Lehrern und Schulleitern, die etwas anderes probieren. Es ist möglich, anders vorzugehen, doch die Aufwände sind extrem.</p>



<p>Hoffen wir, dass nach Covid-19 so viele Skills dazu gekommen sind, dass sich die Schulen von selbst ändern.</p>



<p>Den Podcast gibt es auch als Video:</p>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[Sonja Macher lehrt an der NMS (Neue Mittelschule) Leibnizgasse im 10. Bezirk. Sie ist dort Klassenvorstand und erzählt uns, vor welchen Herausforderungen sie tagtäglich mit ihren Schülern steht. Nicht alle Kinder können zuhause in Ruhe lernen, aber manch]]></itunes:subtitle>
								<content:encoded><![CDATA[<p>Sonja Macher lehrt an der NMS (Neue Mittelschule) Leibnizgasse im 10. Bezirk. Sie ist dort Klassenvorstand und erzählt uns, vor welchen Herausforderungen sie tagtäglich mit ihren Schülern steht. Nicht alle Kinder können zuhause in Ruhe lernen, aber manchen gelingt es, in dieser Zeit sogar fünf Stunden am Tag für die Schule zu arbeiten. Sie erzählt von der Ausstattung der Schulen und von Lehrern, die ihre Schüler noch immer Arbeitsblätter ausfüllen lassen, aber auch davon, wie gerne die Schüler in der jetzigen Situation mit ihr in Kontakt bleiben.</p>



<p>Für mich ist dieses Interview in vielen Aspekten sehr augenöffnend gewesen: Einerseits sind viele Lehrer und viele Schulen offenbar noch tatsächlich nicht im digitalen Zeitalter angekommen, andererseits gibt es Lehrer mit wunderbaren Initiativen und vieles wird im System auf dem Rücken derer ausgetragen, die es verbessern wollen: Den Lehrern und Schulleitern, die etwas anderes probieren. Es ist möglich, anders vorzugehen, doch die Aufwände sind extrem.</p>



<p>Hoffen wir, dass nach Covid-19 so viele Skills dazu gekommen sind, dass sich die Schulen von selbst ändern.</p>



<p>Den Podcast gibt es auch als Video:</p>]]></content:encoded>
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Für mich ist dieses Interview in vielen Aspekten sehr augenöffnend gewesen: Einerseits sind viele Lehrer und viele Schulen offenbar noch tatsächlich nicht im digitalen Zeitalter angekommen, andererseits gibt es Lehrer mit wunderbaren Initiativen und vieles wird im System auf dem Rücken derer ausgetragen, die es verbessern wollen: Den Lehrern und Schulleitern, die etwas anderes probieren. Es ist möglich, anders vorzugehen, doch die Aufwände sind extrem.



Hoffen wir, dass nach Covid-19 so viele Skills dazu gekommen sind, dass sich die Schulen von selbst ändern.



Den Podcast gibt es auch als Video:]]></itunes:summary>
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			<title>Wie Covid-19 die Schule ändert – aus Sicht einer Lehrerin</title>
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Für mich ist dieses Interview in vielen Aspekten sehr augenöffnend gewesen: Einerseits sind viele Lehrer und viele Schulen offenbar noch tatsächlich nicht im digitalen Zeitalter angekommen, andererseits gibt es Lehrer mit wunderbaren Initiativen und vieles wird im System auf dem Rücken derer ausgetragen, die es verbessern wollen: Den Lehrern und Schulleitern, die etwas anderes probieren. Es ist möglich, anders vorzugehen, doch die Aufwände]]></googleplay:description>
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	<title>Die Schwächsten bleiben zurück – Homeschooling #1 mit Future Learning Lab Wien</title>
	<link>https://insightsbyborisgloger.com/podcast/die-schwaechsten-bleiben-zurueck-homeschooling-1-mit-future-learning-lab-wien/</link>
	<pubDate>Tue, 14 Apr 2020 10:00:00 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Insights by Boris Gloger]]></dc:creator>
	<guid isPermaLink="false">https://www.insightsbyborisgloger.com/?post_type=podcast&#038;p=27357</guid>
	<description><![CDATA[<p>„Wir verlieren Schüler, wenn wir sie nicht erreichen“, Helmut Stemmer und Elisabeth Lehner unterstützen Schulen mit dem Future Learning Lab. Die kritischen Faktoren für den remote Unterricht sind für sie ausreichend Geräte und Internetzugang, aufrechter Kontakt und die Beziehung zwischen Eltern und Lehrpersonen. Kinder aus bildungsferneren und sozial schlechter gestellten Familien sind gerade akut in Gefahr, zurückgelassen zu werden.</p>



<p>Wenn man die Beiträge, auch die von uns, zum Thema Schule liest, bekommt auf den ersten Blick den Eindruck: Super, die Schulen sind nun im Zeitalter der digitalen Bildung angelangt und wir brauchen sie nur mit guten Tipps zu unterstützen, wie unsere remote #Scrum4Schools Initiative oder die wunderbare Idee der Raiffeisen Service Gesellschaft mit ihrer Fiebel zu Homeschooling. Diese Ideen sind sehr wertvoll, wie uns Lehrer und Eltern berichten, ich freue mich auch sehr über die positive Resonanz. Aber ich habe mich gefragt, ob wir nicht ein verzerrtes Bild bekommen von den Herausforderungen, denen die Kinder und Eltern im Homeschooling begegnen. Um dem nachzugehen, habe ich mich virtuell mit Elisabeth Lehner und Helmut Stemmer von Future Learning Lab getroffen.</p>



<p>Im <a rel="noreferrer noopener" href="https://futurelearning.at/" target="_blank">Future Learning Lab </a>in Wien können SchülerInnen und Lehrpersonen neue digitale Lehrmethoden ausprobieren, mit 3D-Druckern experimentieren und Tabletts und PCs zum Lernen vorfinden. Ich spreche mit Elisabeth Lehner und Helmut Stemmer über die Verhältnisse, unter denen Kinder aus sozial schwächeren Familien lernen müssen, wie schwierig es ist, in der Absprache zwischen Eltern und Lehrern einen standardisierten Weg zu finden, wie sehr der Erfolg von Homeschooling von dem Engagement der Lehrer und Eltern abhängt und wie wenig unser Schulsystem derzeit strukturell darauf ausgelegt ist.</p>



<p>Foto Credits: edugroup.at, frogvienna.at</p>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[„Wir verlieren Schüler, wenn wir sie nicht erreichen“, Helmut Stemmer und Elisabeth Lehner unterstützen Schulen mit dem Future Learning Lab. Die kritischen Faktoren für den remote Unterricht sind für sie ausreichend Geräte und Internetzugang, aufrechter ]]></itunes:subtitle>
								<content:encoded><![CDATA[<p>„Wir verlieren Schüler, wenn wir sie nicht erreichen“, Helmut Stemmer und Elisabeth Lehner unterstützen Schulen mit dem Future Learning Lab. Die kritischen Faktoren für den remote Unterricht sind für sie ausreichend Geräte und Internetzugang, aufrechter Kontakt und die Beziehung zwischen Eltern und Lehrpersonen. Kinder aus bildungsferneren und sozial schlechter gestellten Familien sind gerade akut in Gefahr, zurückgelassen zu werden.</p>



<p>Wenn man die Beiträge, auch die von uns, zum Thema Schule liest, bekommt auf den ersten Blick den Eindruck: Super, die Schulen sind nun im Zeitalter der digitalen Bildung angelangt und wir brauchen sie nur mit guten Tipps zu unterstützen, wie unsere remote #Scrum4Schools Initiative oder die wunderbare Idee der Raiffeisen Service Gesellschaft mit ihrer Fiebel zu Homeschooling. Diese Ideen sind sehr wertvoll, wie uns Lehrer und Eltern berichten, ich freue mich auch sehr über die positive Resonanz. Aber ich habe mich gefragt, ob wir nicht ein verzerrtes Bild bekommen von den Herausforderungen, denen die Kinder und Eltern im Homeschooling begegnen. Um dem nachzugehen, habe ich mich virtuell mit Elisabeth Lehner und Helmut Stemmer von Future Learning Lab getroffen.</p>



<p>Im <a rel="noreferrer noopener" href="https://futurelearning.at/" target="_blank">Future Learning Lab </a>in Wien können SchülerInnen und Lehrpersonen neue digitale Lehrmethoden ausprobieren, mit 3D-Druckern experimentieren und Tabletts und PCs zum Lernen vorfinden. Ich spreche mit Elisabeth Lehner und Helmut Stemmer über die Verhältnisse, unter denen Kinder aus sozial schwächeren Familien lernen müssen, wie schwierig es ist, in der Absprache zwischen Eltern und Lehrern einen standardisierten Weg zu finden, wie sehr der Erfolg von Homeschooling von dem Engagement der Lehrer und Eltern abhängt und wie wenig unser Schulsystem derzeit strukturell darauf ausgelegt ist.</p>



<p>Foto Credits: edugroup.at, frogvienna.at</p>]]></content:encoded>
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Wenn man die Beiträge, auch die von uns, zum Thema Schule liest, bekommt auf den ersten Blick den Eindruck: Super, die Schulen sind nun im Zeitalter der digitalen Bildung angelangt und wir brauchen sie nur mit guten Tipps zu unterstützen, wie unsere remote #Scrum4Schools Initiative oder die wunderbare Idee der Raiffeisen Service Gesellschaft mit ihrer Fiebel zu Homeschooling. Diese Ideen sind sehr wertvoll, wie uns Lehrer und Eltern berichten, ich freue mich auch sehr über die positive Resonanz. Aber ich habe mich gefragt, ob wir nicht ein verzerrtes Bild bekommen von den Herausforderungen, denen die Kinder und Eltern im Homeschooling begegnen. Um dem nachzugehen, habe ich mich virtuell mit Elisabeth Lehner und Helmut Stemmer von Future Learning Lab getroffen.



Im Future Learning Lab in Wien können SchülerInnen und Lehrpersonen neue digitale Lehrmethoden ausprobieren, mit 3D-Druckern experimentieren und Tabletts und PCs zum Lernen vorfinden. Ich spreche mit Elisabeth Lehner und Helmut Stemmer über die Verhältnisse, unter denen Kinder aus sozial schwächeren Familien lernen müssen, wie schwierig es ist, in der Absprache zwischen Eltern und Lehrern einen standardisierten Weg zu finden, wie sehr der Erfolg von Homeschooling von dem Engagement der Lehrer und Eltern abhängt und wie wenig unser Schulsystem derzeit strukturell darauf ausgelegt ist.



Foto Credits: edugroup.at, frogvienna.at]]></itunes:summary>
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Wenn man die Beiträge, auch die von uns, zum Thema Schule liest, bekommt auf den ersten Blick den Eindruck: Super, die Schulen sind nun im Zeitalter der digitalen Bildung angelangt und wir brauchen sie nur mit guten Tipps zu unterstützen, wie unsere remote #Scrum4Schools Initiative oder die wunderbare Idee der Raiffeisen Service Gesellschaft mit ihrer Fiebel zu Homeschooling. Diese Ideen sind sehr wertvoll, wie uns Lehrer und Eltern berichten, ich freue mich auch sehr über die positive Resonanz. Aber ich habe mich gefragt, ob wir nicht ein verzerrtes B]]></googleplay:description>
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	<title>Wirksames Lernen in Unternehmen – mit Gerrit Mauch</title>
	<link>https://insightsbyborisgloger.com/podcast/wirksames-lernen-in-unternehmen-gerrit-mauch-im-gespraech-mit-boris-gloger/</link>
	<pubDate>Wed, 01 Apr 2020 07:48:05 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Insights by Boris Gloger]]></dc:creator>
	<guid isPermaLink="false">https://www.insightsbyborisgloger.com/?post_type=podcast&#038;p=27326</guid>
	<description><![CDATA[<p> „Jeder Mensch verändert sich gerne, aber er wird nicht gerne verändert.“ Getreu dem Motto „Lernen statt Unterrichten“ hat Gerrit Mauch als Bereichsleiter Campus bei MaibornWolff in den letzten Jahren eine ultra-moderne Lernkultur eingeführt und sich am Ende sogar selbst abgeschafft. Für ihn ist klar: Menschen lernen von selbst, ständig und sie finden ihre Lernpartner auch von selbst. Gerrit Mauch und Boris Gloger sprechen im Podcast über neues und wirksames Lernen in Unternehmen am Beispiel MaibornWolff.</p>



<p>Gerrit Mauch ist Soziologe und erfahrener Personaler. Bis
Ende März war er Bereichsleiter Campus beim IT-Dienstleister MaibornWolff und ab
April ist er Geschäftsführer der Gesellschaft für empirische
Organisationsforschung sowie Sales Director und Co-Founder von <a href="http://chaincentive.de/">Chaincentive</a>. </p>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[„Jeder Mensch verändert sich gerne, aber er wird nicht gerne verändert.“ Getreu dem Motto „Lernen statt Unterrichten“ hat Gerrit Mauch als Bereichsleiter Campus bei MaibornWolff in den letzten Jahren eine ultra-moderne Lernkultur eingeführt und sich am E]]></itunes:subtitle>
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<p>Gerrit Mauch ist Soziologe und erfahrener Personaler. Bis
Ende März war er Bereichsleiter Campus beim IT-Dienstleister MaibornWolff und ab
April ist er Geschäftsführer der Gesellschaft für empirische
Organisationsforschung sowie Sales Director und Co-Founder von <a href="http://chaincentive.de/">Chaincentive</a>. </p>]]></content:encoded>
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Gerrit Mauch ist Soziologe und erfahrener Personaler. Bis
Ende März war er Bereichsleiter Campus beim IT-Dienstleister MaibornWolff und ab
April ist er Geschäftsführer der Gesellschaft für empirische
Organisationsforschung sowie Sales Director und Co-Founder von Chaincentive.]]></itunes:summary>
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Gerrit Mauch ist Soziologe und erfahrener Personaler. Bis
Ende März war er Bereichsleiter Campus beim IT-Dienstleister MaibornWolff und ab
April ist er Geschäftsführer der Gesellschaft für empirische
Organisationsforschung sowie Sales Director und Co-Founder von Chaincentive.]]></googleplay:description>
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<item>
	<title>Vom Homeschooling zum Freilernen – mit Professor Ulrich Remus</title>
	<link>https://insightsbyborisgloger.com/podcast/vom-homeschooling-zum-freilernen-professor-ulrich-remus-im-talk-mit-boris-gloger/</link>
	<pubDate>Thu, 26 Mar 2020 11:00:45 +0000</pubDate>
	<dc:creator><![CDATA[Insights by Boris Gloger]]></dc:creator>
	<guid isPermaLink="false">https://www.insightsbyborisgloger.com/?post_type=podcast&#038;p=27311</guid>
	<description><![CDATA[<p>Die Fragen, die viele Eltern sich gerade
stellen, beschäftigen Professor Remus und die Freilerner-Community in
Österreich schon lange: Wie umgehen mit der Eltern-Lehrer-Rolle? Wie kommt das
Kind mit einer Schulunterbrechung zurecht? Was tun, wenn es im Homeschooling
etwas nicht lernen möchte? Im Gespräch mit Boris Gloger stellt Professor Ulrich
Remus den “Sozialisierungsauftrag” von Schulen in Frage und spricht darüber,
wie seine Kinder zu Freilernern wurden, was es für Eltern heißt, das Lerntempo
des eigenen Kindes zu akzeptieren und deren Eigenmotivation zu fördern.</p>



<p>Mit dem Freilerner-Ansatz in Österreich, wo es im Gegensatz zu Deutschland&nbsp;die Möglichkeit gibt, die Kinder von zuhause aus lernen zu lassen, lernen Kinder nicht nach einem Curriculum, sondern ihrer eigenen Motivation entsprechend. Als Professor für Wirtschaftsinformatik an der Uni Innsbruck beschäftigt Ulrich Remus sich vor allem mit Softwareentwicklung, den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung und Wissensmanagement. </p>





<p>Foto: I. Seeber, Universität Innsbruck</p>]]></description>
	<itunes:subtitle><![CDATA[Die Fragen, die viele Eltern sich gerade
stellen, beschäftigen Professor Remus und die Freilerner-Community in
Österreich schon lange: Wie umgehen mit der Eltern-Lehrer-Rolle? Wie kommt das
Kind mit einer Schulunterbrechung zurecht? Was tun, wenn es im H]]></itunes:subtitle>
								<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fragen, die viele Eltern sich gerade
stellen, beschäftigen Professor Remus und die Freilerner-Community in
Österreich schon lange: Wie umgehen mit der Eltern-Lehrer-Rolle? Wie kommt das
Kind mit einer Schulunterbrechung zurecht? Was tun, wenn es im Homeschooling
etwas nicht lernen möchte? Im Gespräch mit Boris Gloger stellt Professor Ulrich
Remus den “Sozialisierungsauftrag” von Schulen in Frage und spricht darüber,
wie seine Kinder zu Freilernern wurden, was es für Eltern heißt, das Lerntempo
des eigenen Kindes zu akzeptieren und deren Eigenmotivation zu fördern.</p>



<p>Mit dem Freilerner-Ansatz in Österreich, wo es im Gegensatz zu Deutschland&nbsp;die Möglichkeit gibt, die Kinder von zuhause aus lernen zu lassen, lernen Kinder nicht nach einem Curriculum, sondern ihrer eigenen Motivation entsprechend. Als Professor für Wirtschaftsinformatik an der Uni Innsbruck beschäftigt Ulrich Remus sich vor allem mit Softwareentwicklung, den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung und Wissensmanagement. </p>





<p>Foto: I. Seeber, Universität Innsbruck</p>]]></content:encoded>
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			<itunes:summary><![CDATA[Die Fragen, die viele Eltern sich gerade
stellen, beschäftigen Professor Remus und die Freilerner-Community in
Österreich schon lange: Wie umgehen mit der Eltern-Lehrer-Rolle? Wie kommt das
Kind mit einer Schulunterbrechung zurecht? Was tun, wenn es im Homeschooling
etwas nicht lernen möchte? Im Gespräch mit Boris Gloger stellt Professor Ulrich
Remus den “Sozialisierungsauftrag” von Schulen in Frage und spricht darüber,
wie seine Kinder zu Freilernern wurden, was es für Eltern heißt, das Lerntempo
des eigenen Kindes zu akzeptieren und deren Eigenmotivation zu fördern.



Mit dem Freilerner-Ansatz in Österreich, wo es im Gegensatz zu Deutschland&nbsp;die Möglichkeit gibt, die Kinder von zuhause aus lernen zu lassen, lernen Kinder nicht nach einem Curriculum, sondern ihrer eigenen Motivation entsprechend. Als Professor für Wirtschaftsinformatik an der Uni Innsbruck beschäftigt Ulrich Remus sich vor allem mit Softwareentwicklung, den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung und Wissensmanagement. 





Foto: I. Seeber, Universität Innsbruck]]></itunes:summary>
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stellen, beschäftigen Professor Remus und die Freilerner-Community in
Österreich schon lange: Wie umgehen mit der Eltern-Lehrer-Rolle? Wie kommt das
Kind mit einer Schulunterbrechung zurecht? Was tun, wenn es im Homeschooling
etwas nicht lernen möchte? Im Gespräch mit Boris Gloger stellt Professor Ulrich
Remus den “Sozialisierungsauftrag” von Schulen in Frage und spricht darüber,
wie seine Kinder zu Freilernern wurden, was es für Eltern heißt, das Lerntempo
des eigenen Kindes zu akzeptieren und deren Eigenmotivation zu fördern.



Mit dem Freilerner-Ansatz in Österreich, wo es im Gegensatz zu Deutschland&nbsp;die Möglichkeit gibt, die Kinder von zuhause aus lernen zu lassen, lernen Kinder nicht nach einem Curriculum, sondern ihrer eigenen Motivation entsprechend. Als Professor für Wirtschaftsinformatik an der Uni Innsbruck beschäftigt Ulrich Remus sich vor allem mit Softwareentwicklung, den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung un]]></googleplay:description>
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